Abo
  • Services:
Anzeige
Schematische Darstellung der Tarnkappe: Licht wird um ein Objekt herumgeleitet.
Schematische Darstellung der Tarnkappe: Licht wird um ein Objekt herumgeleitet. (Bild: UC Berkeley)

Metamaterial: US-Forscher entwickeln Tarnkappe für sichtbares Licht

Schematische Darstellung der Tarnkappe: Licht wird um ein Objekt herumgeleitet.
Schematische Darstellung der Tarnkappe: Licht wird um ein Objekt herumgeleitet. (Bild: UC Berkeley)

Sich unsichtbar machen, einfach verschwinden: US-Forscher haben eine Tarnkappe entwickelt, in die sich ein beliebiges dreidimensionales Objekt einwickeln lässt. Vorausgesetzt, es ist klein genug.

Anzeige

Ein Metamaterial, das Gegenstände im sichtbaren Licht verschwinden lässt, haben Forscher der Universität von Kalifornien in Berkeley entwickelt. Die Objekte, die die Tarnkappe unsichtbar macht, können eine beliebige Form haben - allerdings nur eine geringe Größe

Die Tarnkappe besteht aus einem Metamaterial, welches Licht, das auf ein Objekt auftritt, nicht reflektiert, sondern um den Gegenstand herumleitet. Seine optischen Eigenschaften erhält ein solches Material aus seiner physikalischen Struktur und aus der chemischen Zusammensetzung. In der Natur kommen solche Materialien nicht vor.

Getarntes Objekt hat Beulen und Dellen

Dieses Metamaterial besteht aus kleinen Blöcken aus Gold-Nanoantennen. Es ist nur etwa 80 Nanometer dick, elastisch und legt sich wie eine Haut um ein Objekt. Dadurch passt es sich auch einem unregelmäßig geformten Objekt an und macht es unsichtbar. Die Forscher haben das an einem dreidimensionalen Gegenstand von der Größe mehrerer Zellen mit Beulen und Dellen getestet.

Die Wissenschaftler um Xiang Zhang beschäftigen sich schon seit mehreren Jahren mit Metamaterialien. Frühere Entwicklungen waren jedoch noch unhandlich und nicht komplett unsichtbar: Zwar war nicht zu erkennen, was das Metamaterial verbarg, aber die Tarnkappe selbst war gegen den Hintergrund auszumachen. Das ist bei der neuen nicht mehr der Fall.

Tarnkappe lässt nur kleine Objekte verschwinden

"Es ist das erste Mal, dass ein 3D-Objekt mit einer beliebigen Form von sichtbarem Licht verhüllt wurde", sagt Projektleiter Zhang. "Unser ultradünner Umhang sieht nun aus wie ein Mantel." Nachteil ist allerdings, dass es derzeit nur möglich ist, Objekte in kleinem, mikroskopischem Maßstab verschwinden zu lassen. Das Material solle sich jedoch vergrößern lassen, um auch makroskopische Objekte darunter zu verstecken, schreiben die Forscher in der Fachzeitschrift Science.

Anwendungen gibt es nach Angaben der Forscher viele: In erster Linie kann das Metamaterial zur Tarnung eingesetzt werden. Mit seiner Hilfe könnten zudem hochauflösende optische Mikroskope und superschnelle optische Computer konstruiert werden.


eye home zur Startseite
Dwalinn 22. Sep 2015

Mutternatur ist doch immer wieder faszinierend, nicht die Starken oder großen überleben...

Dwalinn 22. Sep 2015

Michael Bay macht jetzt auch Wissenschaftliche Aufnahmen?

BBB-II 22. Sep 2015

In manchen Gegenden sollte man dies unterlassen...

Chorris 22. Sep 2015

Hast du den Artikel gelesen? Das passiert im Nanometer-bereich... wie solls denn sonst...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik GmbH, Potsdam
  2. über Ratbacher GmbH, Raum Nürnberg
  3. Daimler AG, Sindelfingen
  4. Robert Bosch GmbH, Schwieberdingen


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 29,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. 69,99€ (DVD 54,99€)
  3. 23,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. Matrix Voice

    Preiswerter mit Spracherkennung experimentieren

  2. LTE

    Telekom führt Narrowband-IoT-Netz in Deutschland ein

  3. Deep Learning

    Wenn die KI besser prügelt als Menschen

  4. Firepower 2100

    Cisco stellt Firewall für KMU-Bereich vor

  5. Autonomes Fahren

    Briten verlieren Versicherungsschutz ohne Software-Update

  6. Kollisionsangriff

    Hashfunktion SHA-1 gebrochen

  7. AVM

    Fritzbox für Super Vectoring weiter nicht verfügbar

  8. Nintendo Switch eingeschaltet

    Zerstückelte Konsole und gigantisches Handheld

  9. Trappist-1

    Der Zwerg und die sieben Planeten

  10. Botnetz

    Wie Mirai Windows als Sprungbrett nutzt



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Limux: Die tragische Geschichte eines Leuchtturm-Projekts
Limux
Die tragische Geschichte eines Leuchtturm-Projekts
  1. Limux München prüft Rückkehr zu Windows
  2. Limux-Projekt Windows könnte München mehr als sechs Millionen Euro kosten
  3. Limux Münchner Stadtrat ignoriert selbst beauftragte Studie

Wacoms Intuos Pro Paper im Test: Weg mit digital, her mit Stift und Papier!
Wacoms Intuos Pro Paper im Test
Weg mit digital, her mit Stift und Papier!
  1. Wacom Brainwave Ein Graph sagt mehr als tausend Worte
  2. Canvas Dells Stift-Tablet bedient sich bei Microsoft und Wacom
  3. Intuos Pro Wacom verbindet Zeichentablet mit echtem Papier

Bundesnetzagentur: Puppenverbot gefährdet das Smart Home und Bastler
Bundesnetzagentur
Puppenverbot gefährdet das Smart Home und Bastler
  1. My Friend Cayla Eltern müssen Puppen ihrer Kinder zerstören
  2. Matoi Imagno Wenn die Holzklötzchen zu dir sprechen
  3. Smart Gurlz Programmieren lernen mit Puppen

  1. Re: Also wir suchen Frontend/Backend-Devs...

    SSQ | 21:45

  2. Re: die sollen sich

    bombinho | 21:41

  3. Re: für Git wenig relevant

    My1 | 21:40

  4. Re: 2,5" SSD

    Neuro-Chef | 21:39

  5. Re: Der schlaue Gamer holt sich den RyZen 1600X...

    Jesper | 21:37


  1. 17:37

  2. 17:26

  3. 16:41

  4. 16:28

  5. 15:45

  6. 15:26

  7. 15:13

  8. 15:04


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel