
In einigen Serien wird der Motorsport wieder zum Experimentierfeld für die Serie: Neben der Formel 1 werden auch die Le-Mans-Prototypen von Hybridmotoren angetrieben. Da das Reglement weniger strikt als in der Formel 1 ist, können die Hersteller unterschiedliche Antriebskonzepte verfolgen.
Von Werner Pluta

Weil sein Computer häufiger abstürzt, will die US-Raumfahrtbehörde Nasa den Flashspeicher des Marsrovers Opportunity neu formatieren. Es wird vermutet, dass schadhafte Speicherzellen für die Systemabstürze verantwortlich sind.

Hohe Grundstückspreise bringen das japanische Unternehmen Kyocera dazu, Solarkraftwerke an ungewöhnlicher Stelle zu errichten: auf zwei Seen. Die schwimmenden Solaranlagen haben allerdings auch noch einen anderen Vorteil.

Riesige fliegende Puppen, die von Drohnen bewegt werden, könnten künftig Besucher in Vergnügungsparks begrüßen: Der US-Unterhaltungskonzern Disney hat ein Patent auf fliegende Robotermarionetten angemeldet.

Ende 2018 wird die US-Raumfahrtbehörde Nasa die neue Trägerrakete SLS erstmals auf die Reise ins All schicken. Eine Überprüfung des Projekts hat ergeben, dass sich der Starttermin um ein Jahr verzögert.

Unsere dreidimensionale Welt könnte eine Illusion sein. Wissenschaftler in den USA wollen mit einem neuen Messgerät, dem Holometer, herausfinden, ob unsere Welt ganz anders aufgebaut ist, als wir sie wahrnehmen.

Fenster zu Solarkollektoren - das soll eine Entwicklung von US-Forschern ermöglichen: Sie haben einen farblosen durchsichtigen Kunststoff entwickelt, der Sonnenlicht einfängt und an Photovoltaikzellen weiterleitet.

Am 13. September 2014 startet die Elektrorennsportserie Formel E zu ihrem ersten Rennen in der chinesischen Hauptstadt Peking. Golem.de war bei den letzten Testfahrten auf der englischen Rennstrecke Donington Park und hat festgestellt: Motorsport geht auch leise.
Von Werner Pluta

Es gibt keine gedruckte Ausgabe des Brockhaus mehr. Die Lager seien leer, sagt der Verlag Wissenmedia. Ab sofort ist das Traditionslexikon nur noch online abrufbar.

Kilobots sind Schwarmroboter, die an der Harvard-Universität entwickelt wurden. Die Entwickler haben einen Schwarm aus mehr als 1.000 dieser Miniroboter zusammengestellt und bringen diesen dazu, sich in einer bestimmten Form zu organisieren.

Sofia ist ein fliegendes Teleskop, das das DLR zusammen mit der Nasa betreibt. Derzeit wird die umgebaute Boeing 747 in Hamburg generalüberholt. Golem.de durfte einen Blick in das ausgeweidete Flugzeug werfen.
Von Werner Pluta

Papiergleiter sind einfach zu konstruieren? Nicht, wenn sie wie ein Gürteltier aussehen sollen. Die Software Pteromys hilft dabei. Autodesk stellt sie auf der Konferenz Siggraph vor.

Schon einmal seekrank geworden vom Anschauen eines Videos, das mit einer Helmkamera aufgenommen wurde? Hyperlapse macht damit Schluss: Die von Microsoft Research entwickelte Software rendert das Video neu und beruhigt es dabei.

Der neue Vorstand der Piratenpartei will eine Mitgliederbefragung zur politischen Ausrichtung der Partei durchführen. Dabei setzt er auf einen für die Internetpartei ungewöhnlichen Weg: die Post.

Google hat ein Verfahren entwickelt, um die Werbeauslieferung in mobilen Browsern und Apps zu verfolgen. Das soll einheitliche Werbekampagnen für Mobilgeräte ermöglichen.

Um schnelles Internet auch in abgelegene Regionen zu bringen, seien staatliche Finanzhilfen notwendig. Das hat Niek Jan van Damme, Chef der Deutschen Telekom, in einem Interview gesagt. Alternativ könnten kleine abgelegene Orte per Mobilfunk versorgt werden.

Nanoröhrchen statt Hologramme: US-Forscher haben eine neue Möglichkeit entwickelt, um Markenprodukte zu kennzeichnen. Der Atem macht die Nanobilder sichtbar.

Black Hat 2014 Bei der Sicherheitskonferenz Black Hat haben Sicherheitsexperten über eine Cyberspionagekampagne gegen Regierungen und das Militär in Europa und dem Mittleren Osten berichtet. Erstmals wurden auch Geheimdienste ausspioniert.

Dell entwickelt eine Software, die die Stimmung eines Menschen anhand von Gehirnströmen erkennen kann. Sie soll beispielsweise bei der Arbeit eingesetzt werden.

Er hat schon einen Spitznamen nach einem Loriot-Sketch - und jetzt auch einen Begleiter: Die europäische Raumsonde Rosetta hat am 6. August 2014 den Kometen Tschurjumow-Gerassimenko erreicht. Im November soll das Landefahrzeug Philae auf dem Kometen aufsetzen.

Eine neue Software, die an einer US-Universität entwickelt wurde, ermöglicht es, Objekte in einem Foto zu drehen und auch deren abgewandte Seite zu zeigen. Damit lassen sich sogar Objekte in einem Foto animieren.

Das US-Transportministerium will im Winter eine Gesetzesvorlage zum Telefonieren im Flugzeug vorstellen. Nach einem US-Medienbericht wird das Verbot voraussichtlich aufrechterhalten.

Die Arbeit auf einer Werft ist körperlich sehr anstrengend. Das südkoreanische Schiffbauunternehmen Daewoo Shipbuilding and Marine Engineering entlastet seine Arbeiter mit einem Roboteranzug.

Britische Forscher haben ein Verfahren entwickelt, um Solarzellen wie Autolack aufzubringen. Das Verfahren soll die günstige Massenproduktion von Solarmodulen ermöglichen.

Die Lesebrille kann künftig daheimbleiben: US-Forscher haben ein Display entwickelt, das Sehfehler ausgleicht. Es könnte beispielsweise als Aufsatz für Smartphones dienen.

Wie essen wir in Zukunft? Trinken wir unsere Nahrung? Oder essen wir künstlich hergestelltes Fleisch? Der Klimawandel zwingt uns, über unsere Ernährung nachzudenken.

Der nächste Marsrover wird sieben wissenschaftliche Instrumente bekommen, um weitere Erkenntnisse über den Planeten zu sammeln. Darunter wird ein Bodenradar sein sowie ein Gerät, das Atemluft produzieren soll.

In Großbritannien dürfen ab Anfang 2015 fahrerlose Autos auf öffentlichen Straßen unterwegs sein. Mit der Einführung der neuen Regeln sind drei Pilotprojekte geplant.

Das Raumfahrtunternehmen Rocket Lab hat eine kleine Trägerrakete für Satellitentransporte vorgestellt. Damit wollen die Neuseeländer künftig 100 kommerzielle Starts im Jahr durchführen.

Dieser 3D-Drucker stellt sogar den Berliner Big Rep in den Schatten: Der Magna des japanischen Unternehmens Genkei ist vier Meter hoch und kann noch aufgestockt werden. Der 3D-Drucker ist derzeit in Tokio in einer Ausstellung zu bewundern.

Kleinere, leistungsfähigere und beständigere Akkus soll eine Entwicklung von US-Wissenschaftlern ermöglichen: Sie haben nach eigenen Angaben eine sichere Anode aus Lithium konstruiert.

Um künftig einmal Organe durch Chips ersetzen zu können, ist es nötig, dass Elektronik und Gewebe einen engen Kontakt haben. Forscher am Forschungszentrum in Jülich haben untersucht, wie Elektroden geformt sein müssen, damit die Zellen sie sich am besten einverleiben können.

Heute ist Sysadmin Day - der Tag, um den Betreuern von Computersystemen für ihre Arbeit zu danken: für laufende Systeme und Netze, Backups - und nächtliches Basteln.

Es ist der letzte Flug des europäischen Raumtransporters: In den frühen Morgenstunden des 30. Juli ist das fünfte Automated Transfer Vehicle zur ISS gestartet. Mit an Bord: das Leibgericht des deutschen Besatzungsmitglieds Alexander Gerst.
Von Werner Pluta

China plant den Bau eines eigenen Teilchenbeschleunigers, der doppelt so groß werden soll wie der LHC. Die Anlage soll Ende der 2020er Jahre in Betrieb gehen.

Ein australisches Team hat mit seinem Solarauto einen neuen Langstreckenrekord für Elektroautos aufgestellt. Die alte Bestmarke hatte über 20 Jahre lang Bestand.

Eine siebenfingrige Hand haben Robotiker des MIT ersonnen: Sie haben ein System mit zwei zusätzlichen Fingern konstruiert, das am Handgelenk getragen wird. Es soll den Träger beim Greifen und anderen Tätigkeiten unterstützen.

Zeit ist Geld und deshalb knapp. Um Flugzeiten zu verkürzen, entwickeln daher Luftfahrtunternehmen elf Jahre nach der Stilllegung der Concorde wieder Überschallflugzeuge.
Von Werner Pluta

Sand statt Graphit: US-Wissenschaftler nutzen Siliziumdioxid, um die Anode eines Lithium-Ionen-Akkus herzustellen. Die soll nicht nur günstiger, sondern auch leistungsfähiger und langlebiger sein als eine Anode aus Graphit.

Durch eine Kooperation mit dem Musikarchiv Music Vault hat Googles Videoportal Youtube eine Menge neuer Videos von Konzerten bekommen. Für Nutzer hierzulande trübt jedoch die Gema oft das Vergnügen.

Hätte Kapitän Nemo einen Computer auf der Brücke der Nautilus gehabt, hätte er ausgesehen wie der Tischrechner aus Messing und Holz von Alexander Schlesier - Steampunk und Maker. Er lebt, wie er bastelt: retrofuturistisch.

Zwei Kanadier sammeln über Crowdfunding Geld für einen Weltrekord: Mit einem Fahrrad wollen sie einen neuen Geschwindigkeitsrekord für ein Fahrzeug, das mit Muskelkraft betrieben wird, aufstellen.

Es ist alles bereit für den neuen Kurs: Die Triebwerke der Raumsonde Isee-3 funktionierten auch nach einem Vierteljahrhundert noch. Sie wurden gefeuert, um die Sonde für eine Kurskorrektur in Richtung Erde bereitzumachen. Diese soll in Kürze erfolgen.

US-Wissenschaftler haben einen Roboter gebaut, der mit Muskelkraft angetrieben wird: Der Aktor des wenige Millimeter großen Roboters besteht aus Muskelfasern, die mit elektrischem Strom angesteuert werden.

Pin, Funkchip am Ring oder sogar ein RFID-Chip unter der Haut: Verschiedene Systeme sollen sicherstellen, dass Waffen nur von ihrem Besitzer abgefeuert werden können. Doch alle haben ihre Tücken.
Von Werner Pluta

Wer im Internet anonym sein will, ist in den Augen des US-Geheimdienstes NSA ein Extremist und muss deshalb erst recht überwacht werden: Das Überwachungsprogramm XKeyscore speichert laut einem Medienbericht gezielt alle Zugriffe auf die neun Verzeichnisserver des Anonymisierungsnetzwerks Tor.

Ausflüge in die oberen Schichten der Atmosphäre will das US-Unternehmen World View anbieten. Ein Ballon wird die Gondel mit dem Höhentouristen hinaufbringen. Losgehen soll es 2016.

Eine Kamera, die Licht filmen und versteckte Objekte aufspüren kann, haben Forscher aus Schottland entwickelt. Sie stellen die Wunderkamera, die mit einer Belichtungszeit von 67 Pikosekunden arbeitet, derzeit in London vor.

Rewalk ist ein Exoskelett, das es Menschen mit einer bestimmten Rückenmarksverletzung ermöglicht zu gehen. Die US-Behörde Food and Drug Administration hat das in Israel entwickelte System getestet und für den US-Markt zugelassen.

Bekommt die Bundeswehr Kampfdrohnen? Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) soll in dieser Woche darüber entscheiden. Im Bundestag fand am Montag eine Expertenanhörung zu den unbemannten Kampfflugzeugen statt.