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Ultraschwergewichtskampf: Megabots und Suidobashi vereinbaren Kampf der Roboter

Linker Haken, rechter Haken – und der tonnenschwere Gegner geht krachend zu Boden. So stellt sich der Chef des japanischen Unternehmens Suidobashi den Ausgang eines Kampfes seines Roboters gegen den Megabot aus den USA vor. Angefangen haben schließlich die anderen: Megabots Inc wollte den Kampf.
/ Werner Pluta
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Kampfroboter Megabot (auf der Maker Faire in San Francisco): "Kanonen sind superamerikanisch." (Bild: Alexander Merz/Golem.de)
Kampfroboter Megabot (auf der Maker Faire in San Francisco): "Kanonen sind superamerikanisch." Bild: Alexander Merz/Golem.de

"Mein Roboter ist aber stärker als dein Roboter!" Zugegeben, etwa kindisch ist die Aktion schon: Zwei Amerikaner bauen große Roboter – und haben nichts Besseres zu tun, als einen japanischen Roboter zum Zweikampf herauszufordern. Die lassen sich nur allzu gern darauf ein.

Herausforderung zum Robokampf – Megabotx Inc
Herausforderung zum Robokampf – Megabotx Inc (01:40)

Megabot Mark II heißt der Roboter, den das US-Unternehmen Megabots Inc(öffnet im neuen Fenster) gebaut hat. Das Stahlmonster ist gut fünf Meter groß und fährt auf Ketten. Ausgestattet haben die beiden Erbauer ihn – "weil wir Amerikaner sind" – mit "richtig großen Kanonen" , die ein Kilogramm schwere Farbbälle verschießen. Auf der Maker Faire in San Francisco hat der Megabot Mark II, der von zwei Personen gesteuert wird, auf diese Weise ein Auto demoliert.

Der Herausgeforderte wählt den Kampfplatz

Eingehüllt in US-Flaggen haben die beiden Megabots-Initiatoren eine Herausforderung gen Japan ausgesprochen: ein Duell Roboter gegen Roboter, Megabot gegen Kuratas. Zeitpunkt: in einem Jahr. Die Wahl des Kampfplatzes hat der Herausgeforderte.

Herausforderung angenommen – Suidobashi
Herausforderung angenommen – Suidobashi (01:06)

Der heißt Suidobashi Heavy Industry(öffnet im neuen Fenster) und lässt sich nicht lumpen: Suidobashi-Chef Kogoro Kurata nimmt die Herausforderung an. "Riesenroboter sind Teil der japanischen Kultur" , sagt er. Deshalb könne er nicht zulassen, dass ein anderes Land diesen Kampf gewinne.

Der Herausgeforderte wählt den Kampfplatz

Aber er wolle nicht so einen Kinderkram mit Schießen. Etwas Großes zu bauen und dann ein paar Kanonen dranzuheften sei "superamerikanisch" , sagt Kurata. Er will lieber handgreiflich werden: "Um zu gewinnen, will ich sie zu Klump hauen und zu Boden schlagen."

Das alles mag albern klingen, verspricht aber auch einen Heidenspaß. Wir warten also auf den großen Moment, wenn es heißt: "In der roten Ecke, mit einem Kampfgewicht von 5,4 Tonnen: deeeeeeeeeeer Megabot Mark II. Und in der blauen Ecke, mit einem Kampfgewicht von 4 Tonnen: Kuraaaaaatas aus Japan."


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