Abo
  • Services:

Breakthrough Listen: Russischer Industrieller finanziert Suche nach E.T.

Sind wir allein oder gibt es da draußen noch anderes intelligentes Leben? Für die Antwort auf diese Frage stellt der russische Industrielle Juri Milner 100 Millionen US-Dollar bereit. Sein Projekt Breakthrough Listen wird von bekannten Wissenschaftlern unterstützt.

Artikel veröffentlicht am ,
Green Bank Telescope: Beobachtungszeit an zwei der größten Radioteleskope der Welt
Green Bank Telescope: Beobachtungszeit an zwei der größten Radioteleskope der Welt (Bild: NRAO)

Endlich Geld für Außerirdische - genauer: für die Suche nach ihnen. Der russische Unternehmer Juri Milner hat ein Projekt zur Suche nach außerirdischer Intelligenz (Search für Extraterrestrial Intelligence, Seti) gegründet und mit viel Geld ausgestattet. Dazu gehört auch ein Preisgeld für die Entdeckung eines Lebenszeichens von E.T.

Stellenmarkt
  1. AOK - Die Gesundheitskasse für Niedersachsen, Hannover
  2. Lidl Digital, Neckarsulm

100 Millionen US-Dollar hat Milner für das Projekt Breakthrough Listen bereitgestellt, das eine Laufzeit von zehn Jahren hat. Ein Großteil des Geldes soll für Beobachtungszeit an zwei der größten Radioteleskope der Welt aufgewendet werden: dem CSIRO Parkes Observatory im Südosten Australiens und dem Robert C. Byrd Green Bank Telescope im US-Bundesstaat West Virginia.

Forscher sollen Open-Source-Software nutzen

Mit den beiden Radioteleskopen sollen die Forscher nach Signalen suchen, die von einer außerirdischen Zivilisation ausgestrahlt werden. Der erste, dem das gelingt, soll eine Belohnung in Höhe von einer Million US-Dollar erhalten. Bei ihrer Arbeit sollen die Forscher quelloffene Software einsetzen. Die gesammelten Daten sollen frei verfügbar gemacht werden. Auch für Privatnutzer soll es - vergleichbar dem Projekt Seti@home - die Möglichkeit geben, sich an der Suche zu beteiligen.

Breakthrough Listen bekommt prominente Unterstützung, etwa von Andrew Siemion, der das Seti-Projekt an der Universität von Kalifornien in Berkeley leitet, oder von Frank Drake. Der Astronom hat eine nach ihm benannte Gleichung aufgestellt, nach der man berechnen können soll, wie viele außerirdische Zivilisationen existieren, die in der Lage und gewillt sind, mit anderen Zivilisationen zu kommunizieren.

Der bekannteste Unterstützer dürfte Stephen Hawking sein. Für den britischen Physiker gilt es als ausgemacht, dass es weiteres intelligentes Leben im Universum gibt. Allerdings rät er strikt davon ab, Kontakt mit Außerirdischen aufzunehmen, da sie uns mutmaßlich nicht wohlgesonnen sein würden. Wenn sie bei uns landeten, könnte die Begegnung für die Menschheit schlecht ausgehen, befürchtet er.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 75€
  2. 849€ statt 1.148€ (Bestpreis!)
  3. (heute u. a. ausgewählte ASUS- und LG-Angebote)
  4. (Total War Warhammer 2 für 23,99€, Battlefield 1 - Revolution Edition für 23,49€ und...

Neuro-Chef 22. Jul 2015

"Wraith" ;-)

Single Density 21. Jul 2015

Jetzt versau mir doch nicht mit Fakten meine Ironie :-)

Dwalinn 21. Jul 2015

+1

dreske 21. Jul 2015

Mal angenommen, die Außerirdischen würden demnächst irgendwo auf der Erde landen. Was...

JanZmus 20. Jul 2015

Wenn er den Kontakt mit Aliens noch miterleben möchte, hätte er das Geld in einer Anti...


Folgen Sie uns
       


Thinkpad X1 Carbon Gen6 - Test

Wir testen das Thinkpad X1 Carbon Gen6, das neues Business-Ultrabook von Lenovo. Erstmals verbaut der chinesische Hersteller ein HDR-Display und einen neuen Docking-Anschluss für die Ultra Docking Station.

Thinkpad X1 Carbon Gen6 - Test Video aufrufen
Kailh KS-Switch im Test: Die bessere Alternative zu Cherrys MX Blue
Kailh KS-Switch im Test
Die bessere Alternative zu Cherrys MX Blue

Der chinesische Hersteller Kailh fertigt seit fast 30 Jahren verschiedenste Arten von Schaltern, unter anderem auch Klone von Cherry-MX-Switches für Tastaturen. Der KS-Switch mit goldenem Stempel und markantem Klick ist dabei die bessere Alternative zu Cherrys eigenem MX Blue, wie unser Test zeigt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Apple-Patent Krümel sollen Macbook-Tastatur nicht mehr stören
  2. Tastaturen Matias bringt Alternative zum Apple Wired Keyboard
  3. Rubberdome-Tastaturen im Test Das Gummi ist nicht dein Feind

Black-Hoodie-Training: Einmal nicht Alien sein, das ist toll!
Black-Hoodie-Training
"Einmal nicht Alien sein, das ist toll!"

Um mehr Kolleginnen im IT-Security-Umfeld zu bekommen, hat die Hackerin Marion Marschalek ein Reverse-Engineering-Training nur für Frauen konzipiert. Die Veranstaltung platzt inzwischen aus allen Nähten.
Von Hauke Gierow

  1. Ryzenfall CTS Labs rechtfertigt sich für seine Disclosure-Strategie
  2. Starcraft Remastered Warum Blizzard einen Buffer Overflow emuliert

PGP/SMIME: Die wichtigsten Fakten zu Efail
PGP/SMIME
Die wichtigsten Fakten zu Efail

Im Zusammenhang mit den Efail genannten Sicherheitslücken bei verschlüsselten E-Mails sind viele missverständliche und widersprüchliche Informationen verbreitet worden. Wir fassen die richtigen Informationen zusammen.
Eine Analyse von Hanno Böck

  1. Sicherheitslücke in Mailclients E-Mails versenden als potus@whitehouse.gov

    •  /