• IT-Karriere:
  • Services:

Ekso Works Industrial Exoskeleton: Passives Exoskelett unterstützt Arbeiter

Auf einer Baustelle gibt es viele schwere Gerätschaften - ein Exoskelett soll es Arbeitern künftig erleichtern, diese zu stemmen. Das ausgeklügelte System kommt ohne Motoren aus.

Artikel veröffentlicht am ,
Exokselett von Ekso Bionics (Symbolbilld): Schwebearm wie beim Film
Exokselett von Ekso Bionics (Symbolbilld): Schwebearm wie beim Film (Bild: Ekso Bionics)

Schwere Lasten und Werkzeuge sollen Arbeiter in Zukunft weniger belasten: Das US-Unternehmen Ekso Bionics will sie mit seinem Exoskelett unterstützen. Das Ekso Works Industrial Exoskeleton besteht aus Beinschienen mit Füßen, in die der Träger hineinsteigt.

Stellenmarkt
  1. Universität Stuttgart, Stuttgart
  2. BSH Hausgeräte GmbH, Traunreut

Die Schienen werden mit Klettband befestigt. Von einer Hüfte zur anderen verläuft ein Metallbügel, an dem sich hinten ein Dorn befindet, auf den Gewichte aufgesetzt werden. Vorne am Bügel ist ein Ausleger befestigt - er gleicht einem Schwebestativ, das beim Filmen eingesetzt wird. Daran kann ein Werkzeug befestigt werden.

Das Gewicht wird abgeleitet

Im Gegensatz zu anderen Exoskeletten, etwa dem Hybrid Assistive Limb des japanischen Unternehmens Cyberdyne, verfügt das Ekso Works Industrial Exoskeleton nicht über einen Antrieb. Stattdessen nutzt es die Gewichte, Sprungfedern und die Schienen, um das Gewicht eines Werkzeugs aufzunehmen und zum Boden abzuleiten.

Gedacht ist das System für den Einsatz auf Baustellen: Es soll die Arbeiter unterstützen, wenn sie mit schweren Maschinen wie Schleifern oder Sandstrahlern hantieren. Es eignet sich ebenso für den Einsatz in der Industrie. Der Luftfahrt- und Rüstungskonzern Lockheed Martin hat eine lizenzierte Version des Ekso Works an die US-Marine für den Einsatz in Werften geliefert. Das Ekso Works Industrial Exoskeleton soll 2016 auf den Markt kommen.

Exoskelett ermöglicht Gehen

Bisher hatte sich Ekso eher auf den medizinischen Bereich konzentriert: Mit Hilfe der Exoskelette sollen Menschen, die nach einem Unfall gelähmt sind, wieder gehen können. Es hat aktuierte Gelenke und wird per Gewichtsverlagerung gesteuert.

Das Unternehmen hat aber auch schon ein Exoskelett für das Militär entwickelt: den Human Universal Load Carrier (Hulc), der Soldaten den Transport von Lasten über einen längeren Zeitraum in unwegsamem Gelände erleichtert. Lockheed Martin hat das System lizenziert und liefert es an die US-Armee.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Star Wars Jedi: Fallen Order für 44,99€, Borderlands 3 für 31,90€, Red Dead Redemption...
  2. (heute Astro Gaming A10 Headset PS4 für 45,00€)
  3. 249,99€
  4. 119,99€

deim0wl 07. Jul 2015

Es steht doch im Artikel, dass das Skelett ohne Motoren auskommt, weil es die Energie in...

AIM-9 Sidewinder 07. Jul 2015

An den Power Loader muss ich auch jedes Mal bei solchen News denken.

Anonymer Nutzer 06. Jul 2015

Lösung: das Ding verfügt über entsprechende Sensoren und eine Software die weiss was das...


Folgen Sie uns
       


Microsoft Surface Pro X - Hands on

Schon beim ersten Ausprobieren wird klar: Das Surface Pro X ist ein sehr gutes Beispiel für ARM-Geräte mit Windows 10. Viele Funktionen wirken durchdacht - die Preisvorstellung gehört nicht dazu.

Microsoft Surface Pro X - Hands on Video aufrufen
Weltraumsimulation: Die Star-Citizen-Euphorie ist ansteckend
Weltraumsimulation
Die Star-Citizen-Euphorie ist ansteckend

Jubelnde Massen, ehrliche Entwickler und ein 30 Kilogramm schweres Modell des Javelin-Zerstörers: Die Citizencon 2949 hat gezeigt, wie sehr die Community ihr Star Citizen liebt. Auf der anderen Seite reden Entwickler Klartext, statt Marketing-Floskeln zum Besten zu geben. Das steckt an.
Ein IMHO von Oliver Nickel

  1. Theatres of War angespielt Star Citizen wird zu Battlefield mit Raumschiffen
  2. Star Citizen Mit der Carrack ins neue Sonnensystem
  3. Star Citizen Squadron 42 wird noch einmal verschoben

Netzwerke: Warum 5G nicht das bessere Wi-Fi ist
Netzwerke
Warum 5G nicht das bessere Wi-Fi ist

5G ist mit großen Marketing-Versprechungen verbunden. Doch tatsächlich wird hier mit immensem technischem und finanziellem Aufwand überwiegend das umgesetzt, was Wi-Fi bereits kann - ohne dessen Probleme zu lösen.
Eine Analyse von Elektra Wagenrad

  1. Rechenzentren 5G lässt Energiebedarf stark ansteigen
  2. Hamburg Telekom startet 5G in weiterer Großstadt
  3. Campusnetze Bisher nur sechs Anträge auf firmeneigenes 5G-Netz

Jobs: Spielebranche sucht Entwickler (m/w/d)
Jobs
Spielebranche sucht Entwickler (m/w/d)

Die Hälfte aller Gamer ist weiblich. An der Entwicklung von Spielen sind aber nach wie vor deutlich weniger Frauen beteiligt.
Von Daniel Ziegener

  1. Medizinsoftware Forscher finden "rassistische Vorurteile" in Algorithmus
  2. Mordhau Toxische Spieler und Filter für Frauenhasser

    •  /