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Totale Mondfinsternis: Der Mond wurde rot

Am frühen Montagmorgen färbte sich der Mond rot: Er durchquerte den Kernschatten der Erde und erschien fahl rot. Dabei war er gut zu sehen, weil er gerade besonders groß erscheint.

Artikel veröffentlicht am , /dpa
Blutmond: Die nächste Supermond-Finsternis gibt es 2033.
Blutmond: Die nächste Supermond-Finsternis gibt es 2033. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Glück für Himmelsgucker: In vielen Teilen Deutschlands blieb der Himmel in der Nacht zum Montag klar. So war die totale Mondfinsternis mit dem rot schimmernden Blutmond gut zu sehen. Die Mondfinsternis war ein besonderes Ereignis, weil der Mond der Erde gerade sehr nahe ist.

  • Blutmond: Am frühen Morgen des 28. September 2015 gab es eine totale Mondfinsternis. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Das Naturereignis begann um kurz nach 3 Uhr, ... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... als der Mond in den Kernschatten ... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... der Erde eintrat. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Die Mondfinsternis fiel mit einem Supermond zusammen - das kommt nur alle paar Jahrzehnte vor. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Blutmond: Am frühen Morgen des 28. September 2015 gab es eine totale Mondfinsternis. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
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Pech hatten die Mondbeobachter beispielsweise in Schleswig-Holstein, Teilen Niedersachsens und im Norden Nordrhein-Westfalens. Nebel oder Hochnebel versperrte ihnen den Blick auf den Mond. Eine dichte Wolkendecke lag über Sachsen und dem östlichen Bayern, zwischen Passau, Regensburg und dem Bayrischen Wald. Gut zu sehen hingegen war das Naturschauspiel unter anderem in Hamburg und in Berlin. In der Hauptstadt verfolgten einige Frühaufsteher die Mondfinsternis am Brandenburger Tor.

Lichtbrechung lässt Mond erröten

Bei einer totalen Mondfinsternis stehen Sonne, Erde und Mond in einer Reihe. Die Erde hält das Licht der Sonne ab, der Mond befindet sich im Schatten der Erde. Er wird aber nicht ganz verdunkelt, weil die Erdatmosphäre das Sonnenlicht filtert und in den Kernschatten hineinstreut. Durch Lichtbrechung erscheint der Mond rot - ähnlich wie bei rotem Sonnenuntergang. In früheren Zeiten wurde der Mond deshalb auch Blutmond genannt.

Das Besondere an dieser Mondfinsternis war, dass sie mit einem sogenannten Supermond zusammentraf. So wird der Mond genannt, wenn er auf seiner Umlaufbahn um die Erde dieser am nächsten ist. Er erscheint dann etwa 14 Prozent größer als im Mittel.

Dass Supermond und Mondfinsternis zusammen auftreten, ist sehr selten. Die letzte Supermond-Finsternis gab es 1982. Die nächste findet erst wieder 2033 statt.



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VerkaufAlles 29. Sep 2015

Jaja.... 1999.... Wär cool gewesen wenn ich es nicht verpennt hötte. Dafür sind die...

Prypjat 28. Sep 2015

Hell ist keine Farbe. Hell ist höchstens das Bier. :D Freut mich, wenn ich Dich erheitern...

matok 28. Sep 2015

So schön rot sah es bei mir auch nur auf dem Fotoapparat aus. Mit bloßen Auge ist der...

Crogge 28. Sep 2015

Hatte leider kein Stativ dabei aber man kann die Farbe, die Phasen und den Schatten sehr...


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