• IT-Karriere:
  • Services:

Robotisches Fahrwerk: Die Darpa macht dem Hubschrauber Beine

Beine statt Kufen sollen Hubschrauber künftig haben. Sie sollen den Piloten Landungen auf felsigem Gelände oder auf Abhängen ermöglichen.

Artikel veröffentlicht am ,
Robotic Landing Gear: Landung auf schiefer Ebene
Robotic Landing Gear: Landung auf schiefer Ebene (Bild: Darpa/Screenshot: Golem.de)

Hubschrauber werden gern mit Insekten wie Libellen verglichen. Von der Form und der Wendigkeit in der Luft gleichen sie diesen durchaus. Bei der Landung hingegen sind Hubschrauber weniger elegant. Ein neuartiges Landesystem soll das ändern: Der Hubschrauber bekommt Beine.

Stellenmarkt
  1. Ferring GmbH, Kiel
  2. Stadtverwaltung Bretten, Bretten

Soll ein mit starren Kufen ausgestatteter Hubschrauber auf einer Schräge landen, kann er leicht umkippen. Auf einem bewegten Untergrund, etwa dem Deck eines Schiffes, macht er jede Bewegung mit. Anders ein Insekt: Seine Beine gleichen Unebenheiten des Bodens oder Schwankungen aus. Das sollen die Beine des Robotic Landing Gear, des robotischen Fahrgestells, nun imitieren.

Die Beine werden zur Landung ausgeklappt

Das System besteht aus vier robotischen Beinen mit je zwei Gelenken. Im Flug sind diese eingeklappt. Erst zur Landung entfalten sie sich. Jedes Bein wird dabei einzeln angesteuert, um den Hubschrauber auszubalancieren. Sensoren in den Beinen ermitteln die richtigen Winkel für die Gelenke, damit der Hubschrauber waagerecht bleibt.

So soll er auf unebenem Gelände, auf Geröll oder auf Flächen mit einer Neigung von 20 Grad landen. Bei einem solchen Winkel müssen die Beine zudem dafür sorgen, dass der Rotor nicht den Boden berührt. Das System reagiert dynamisch. Das bedeutet, auf einem Schiff gleicht es die Schwankungen des Wellengangs aus. Der Hubschrauber steht still.

Die Darpa testet die Beine an einem Modell

Entwickelt wurden die Landebeine von Wissenschaftlern am Georgia Institute of Technology im Auftrag der Defense Advanced Research Projects Agency (Darpa). Die Forschungsagentur des US-Verteidigungsministeriums hat das System kürzlich erfolgreich demonstriert - allerdings an einem Modellhubschrauber.

Ashish Bagai, Projektleiter bei der Darpa, war dennoch mit der Vorführung zufrieden. "Das System, das an einen ansonsten nicht modifizierten, unbemannten Hubschrauber montiert wurde, ermöglichte es, auf einem Terrain zu landen und zu starten, in dem das mit einem herkömmlichen Fahrwerk unmöglich gewesen wäre", sagte er.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote

Mixermachine 18. Sep 2015

Text lesen "Bei einem solchen Winkel müssen die Beine zudem dafür sorgen, dass der Rotor...

Johnny Cache 18. Sep 2015

Jo, da hätten sie sicherlich etwas länger fummeln bzw. irgendwas provisorisch unter den...

Eheran 18. Sep 2015

Also die Unebenheiten müssen sie ja ausgleichen, sonst besteht kein Bodenkontakt. Da gehe...

ahoihoi 18. Sep 2015

Snake, du musst den DARPA-Chief befreien!


Folgen Sie uns
       


Pocketalk Übersetzer - Test

Mit dem Pocketalk können wir gesprochene Sätze in eine andere Sprache übersetzen lassen. Im Test funktioniert das gut, allerdings macht Pocketalk auch nicht viel mehr als gängige und kostenlose Übersetzungs-Apps.

Pocketalk Übersetzer - Test Video aufrufen
Magenta-TV-Stick im Test: Android-TV-Stick gleicht Magenta-TV-Schwächen nicht aus
Magenta-TV-Stick im Test
Android-TV-Stick gleicht Magenta-TV-Schwächen nicht aus

Eine bequeme Nutzung von Magenta TV verspricht die Telekom mit dem Magenta-TV-Stick. Wir haben uns die Hardware angeschaut und dabei auch einen Blick auf Magenta TV geworfen. Der Dienst hat uns derzeit noch zu viele Schwächen.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Peacock NBC Universal setzt gegen Netflix auf Gratis-Streaming
  2. Joyn Plus+ Probleme bei der Kündigung
  3. Android TV Magenta-TV-Stick mit USB-Anschluss vergünstigt erhältlich

Shitrix: Das Citrix-Desaster
Shitrix
Das Citrix-Desaster

Eine Sicherheitslücke in Geräten der Firma Citrix zeigt in erschreckender Weise, wie schlecht es um die IT-Sicherheit in Behörden steht. Es fehlt an den absoluten Grundlagen.
Ein IMHO von Hanno Böck

  1. Perl-Injection Citrix-Geräte mit schwerer Sicherheitslücke und ohne Update

Radeon RX 5600 XT im Test: AMDs Schneller als erwartet-Grafikkarte
Radeon RX 5600 XT im Test
AMDs "Schneller als erwartet"-Grafikkarte

Für 300 Euro ist die Radeon RX 5600 XT interessant - trotz Konkurrenz durch Nvidia und AMD selbst. Wie sehr die Navi-Grafikkarte empfehlenswert ist, hängt davon ab, ob Nutzer sich einen Flash-Vorgang zutrauen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Grafikkarte AMD bringt RX 5600 XT im Januar
  2. Grafikkarte Radeon RX 5600 XT hat 2.304 Shader und 6 GByte Speicher
  3. Radeon RX 5500 XT (8GB) im Test Selbst mehr Speicher hilft AMD nicht

    •  /