
Der britische Unternehmer Richard Branson hat ein Tauchboot vorgestellt, das zu den tiefsten Punkten in mehreren Ozeanen hinabtauchen soll. Er selbst will den tiefsten Punkt im Atlantik besuchen. Das Projekt hatte Bransons verstorbener Freund Steve Fossett angestoßen.

Romeo heißt der neue Roboter, den das französische Unternehmen Aldebaran derzeit entwickelt. Der Roboter, der voraussichtlich im Sommer vorgestellt wird, soll als robotischer Assistent älteren Menschen das Leben zu Hause ermöglichen.
Das US-Computersicherheitsunternehmen HBGary will sich an dem Darpa-Projekt Cinder beteiligen. Im Rahmen dieses Programms soll eine Software entwickelt werden, die verdächtiges Verhalten erkennt. Cinder ist eine Reaktion auf Wikileaks.
Innsbrucker Forscher haben einen wichtigen Entwicklungsschritt hin zum Quantencomputer gemacht: Sie haben erstmals 14 Qubits miteinander verschränkt und so ein Quantenregister mit 14 Recheneinheiten geschaffen. Nebenbei haben sie damit auch ihren eigenen Rekord gebrochen.

Das soziale Netz Xing ist in China nicht mehr erreichbar. Da der Betreiber technische Gründe ausschließt, geht er davon aus, dass die Behörden den Zugang zu dem Angebot blockieren.

Kia hat mit dem Naimo das Konzept für ein neues Auto vorgestellt: ein viersitziges Stadtauto mit designerischen Kniffen und einem Elektromotor als Antrieb.

Nach iRobot hat auch das Unternehmen Qinetiq Roboter auf die Reise nach Japan geschickt. Neben vier Robotern, die Daten sammeln sollen, liefert das Unternehmen Bausätze, die Kompaktlader zu Roboterfahrzeugen umfunktionieren.

Eine elektrische Fahrt von München nach Berlin scheint doch möglich. Akkuhersteller DBM hat ein neu aufgebautes Lekkermobil durch die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) sowie Dekra testen lassen.

Tesla Motors fühlt sich von der britischen Autosendung Top Gear schlecht behandelt. Diese weigere sich, eine in den Augen des US-Elektroautoherstellers falsche Tatsachenbehauptung zu korrigieren. Tesla hat die BBC-Sendung deshalb verklagt.

Erstmals hat eine Raumsonde eine Nahaufnahme des Merkurs gemacht. Messenger umkreist seit Mitte März den noch weitgehend unerforschten Planeten und soll künftig Daten über ihn zur Erde funken.
Brasilianische Wissenschaftler haben Nanofasern aus Pflanzenteilen gewonnen. Diese sollen als Faserverbundkunststoffe heutige Kunststoffe ersetzen. In ferner Zukunft könnten Autos ganz aus diesen Pflanzennanofasern gebaut werden.

Eine Sicherheitsüberprüfung der Computer der US-Weltraumbehörde Nasa hat schwere Mängel zutage gefördert: Angreifer hätten über das Internet sogar die Kontrolle über Raumfahrzeuge der Nasa übernehmen können.

Der Mars-Rover Curiosity wird nicht, wie von Regisseur James Cameron geplant, mit einer 3D-Stereokamera ausgestattet. Die dafür entwickelten Zoomobjektive hatten im Test kleine Schwächen gezeigt.

US-Wissenschaftler haben in den Kollisionsdaten des Teilchenbeschleunigers LHC Hinweise auf sehr seltene Teilchen gefunden. Von diesen sogenannten B-Mesonen erhoffen sie sich Aufschluss über das Ungleichgewicht von Materie und Antimaterie.

Baidu macht Google nach: Der Betreiber der größten chinesischen Suchmaschine entwickelt einen eigenen Browser. Ziel ist, die Vormachtstellung von Microsofts Browser Internet Explorer in China zu beenden.

Ein MIT-Wissenschaftler hat ein System vorgestellt, mit dem sich Wasser mit Hilfe von Sonnenlicht in seine Bestandteile zerlegen lässt. Wasserstoff und Sauerstoff werden dann in einer Brennstoffzelle aufgefangen und zur Stromerzeugung eingesetzt.

Schweizer Wissenschaftler haben Flugrobotern das Ballspielen beigebracht. Die Quadrocopter spielen einen ihnen zugeworfenen Ball zurück. Der Ball kann von einem Menschen zugeworfen werden. Die Roboter spielen aber auch zu zweit oder dribbeln den Ball allein.

Volvo hat sein neues Elektroauto C30 Electric in Nordschweden bei sehr niedrigen Temperaturen getestet. Fazit: Das Innere des Fahrzeugs konnte erwärmt werden und die Fahrleistung war gut. Nur auf die Reichweite wirkte sich die Kälte aus.

Das Angebot iSharegossip ist erwartungsgemäß von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften auf den Index gesetzt worden. Die Indizierung hatte das Familienministerium initiiert. Das hat zudem mehrere Webangebote gegen Cybermobbing aufgesetzt.

In einer der Patentrechtsauseinandersetzungen zwischen Nokia und Apple ist es zu einer Vorentscheidung gekommen: Ein Richter der Internationalen Handelskommission der USA hat Apple recht gegeben. Die Kommission muss der Entscheidung noch zustimmen.

Smart Bird ist ein eigenstartfähiger Flugroboter, der einem einheimischen Seevogel nachempfunden ist. Der bionische Roboter wurde vom schwäbischen Unternehmen Festo entwickelt und wird auf der Hannover Messe vorgestellt.

Das US-Unternehmen Cloud Girlfriend bietet Nutzern die Möglichkeit, sich eine virtuelle Freundin zu erschaffen und mit dieser eine Beziehung über Facebook oder ein anderes soziales Netz zu führen.

Mit Think Quarterly hat Google ein edel gestaltetes Magazin herausgebracht. Ausgewählte Kunden in Großbritannien haben es als gedrucktes Buch erhalten. Alle anderen können es online lesen.

E-Book-Reader ließen sich nicht intuitiv bedienen, kritisieren japanische Forscher. Sie haben mit Paranga ein Gerät entwickelt, das es ermöglicht, in einem digitalen Buch wie in einem gedruckten zu blättern. Das Gerät könnte künftig als Erweiterung an einem E-Book-Reader oder einem Tablet angebracht werden.
Um mehr Erzeuger erneuerbarer Energien ins Netz integrieren zu können, werden Energiespeicher gebraucht. Drei Fraunhofer-Institute stellen auf der Hannover Messe das Konzept für einen Speicher vor, der 2.000 Haushalte versorgen können soll.

Ende des Jahres starten die beiden ersten Elektromobilitätsprojekte des US-Unternehmens Better Place in Israel und Dänemark. Better Place hat Einzelheiten zum Fortschritt des Infrastrukturaufbaus in Israel bekanntgegeben. Partner Renault hat kürzlich sein Elektroauto Fluence Z.E. in Dänemark auf den Markt gebracht.

Die Situation im japanischen Atomkraftwerk Fukushima, das bei dem Erdbeben vor zwei Wochen beschädigt wurde, ist immer noch unklar. Jetzt sollen vier Roboter des US-Unternehmens iRobot in die Anlage vordringen. Sie sollen Messungen durchführen und Bilder aus den Reaktorgebäuden liefern.

Sollte der Betreiber von iSharegossip keinen Einspruch erheben, wird die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien die Lästerseite diese Woche auf den Index setzen. Dadurch wird die Suche nach der Seite, auf der Nutzer anonym über andere herziehen, erschwert.

Bei der Kollision von Goldatomkernen in einem Teilchenbeschleuniger in den USA haben Wissenschaftler erstmals Antihelium-4-Teilchen produziert. Die 18 Antiteilchen, die aus der Kollision von einer Milliarde Goldteilchen entstanden, sind die schwersten bislang nachgewiesenen Antimateriepartikel.

Google finanziert die Entwicklung von Programmen, die das Internet transparent machen. Damit sollen Nutzer feststellen können, ob der Datenverkehr verlangsamt oder ob Daten manipuliert werden.

Ein Gericht in New York hat das überarbeitete Abkommen zwischen Google und den Rechteinhabern von Büchern abgelehnt. Das sogenannte Google Book Settlement räume Google einen zu großen Vorteil gegenüber seinen Konkurrenten ein, befand der Richter.

Studenten der Jade-Hochschule bauen einen elektrisch angetriebenen Rennwagen. Mit dem Elektroflitzer wollen sie im August die Formula Student Electric auf dem Hockenheimring gewinnen.

Forscher in den USA haben ein Verfahren entwickelt, um leistungsfähige kleine Antennen zu produzieren. Die werden mit Hilfe eines 3D-Druckverfahrens auf gekrümmte Oberflächen aufgebracht.

Das Medienunternehmen News Corporation will die digitale Tageszeitung The Daily voraussichtlich im Juni 2011 in Deutschland und anderen europäischen Ländern anbieten. In den USA müssen die Leser ab der kommenden Woche für die bisher kostenlose digitale Tageszeitung bezahlen.

Die US-Luftwaffe schickt eine Drohne vom Typ Global Hawk nach Japan. Sie soll Luftaufnahmen von den vom Erdbeben betroffenen Gebieten liefern, vor allem von dem Atomkraftwerk in Fukushima.

Die Gewerkschaft Verdi soll sich für eine Stärkung der Presse-, Informations- und Meinungsfreiheit im Internet einsetzen. Das fordert die Verdi-Fachgruppe Medien. Diese Forderung richtet sich gegen ein Positionspapier des Bundesvorstandes der Gewerkschaft aus dem Jahr 2010.
Die Internationale Atomenergiebehörde hat die japanische Regierung schon Ende 2008 auf Sicherheitsmängel in Atomkraftwerken hingewiesen. Ein schweres Beben könne die Anlagen ernsthaft gefährden. Das geht aus einer US-Botschaftsdepesche hervor, die Wikileaks im vergangenen Jahr erhalten hat.

Zwei theoretische Physiker haben eine Theorie aufgestellt, nach der Zeitreisen möglich sind. Allerdings werden nicht Menschen in die Vergangenheit und in die Zukunft reisen, sondern Elementarteilchen.

HAL ist ein Roboteranzug, der die Bewegungen eines Menschen mit Maschinenkraft unterstützt. Er soll beim Heben und Tragen großer Lasten helfen. Er kann aber Menschen mit Muskelschwäche auch das Gehen ermöglichen.

Während Fahrzeughersteller großen Wert auf den Aufprallschutz ihrer Autos legen, vernachlässigen sie offensichtlich die Sicherheit der Fahrzeugelektronik. Wissenschaftler aus den USA haben erneut Wege gefunden, diese zu manipulieren.
Das Erdbeben vor der japanischen Küste hat eine Reihe von Unterseekabeln in Mitleidenschaft gezogen und so den Datenverkehr verlangsamt. Komplettausfälle gab es jedoch nicht, da die meisten Landepunkte im Süden Japans liegen.

Am Dienstag ist der japanische Börsenindex nach einer weiteren Explosion im Atomkraftwerk Fukushima erneut stark gefallen. Der Nikkei verlor über zehn Prozent.

Anonymous hat interne Dokumente der Bank of America im Internet veröffentlicht. Diese sollen unrechtmäßige Immobiliengeschäfte der Bank belegen.
Eine Unterorganisation der iranischen Revolutionsgarde hat eine Hackertruppe aufgestellt. Diese will künftig Gegner über das Internet angreifen.

Facebook hat eine Privacy-and-Policy-Managerin für Deutschland eingestellt. Das soziale Netzwerk steht wegen seiner laxen Datenschutzbestimmungen hierzulande in der Kritik.

Nach dem Erdbeben in Japan setzen Rettungskräfte Roboter ein, um nach Verschütteten zu suchen.

Ein Prüfer des US-Bundesstaates New Jersey hat bei der Überprüfung auf Behördencomputern, die versteigert werden sollten, vertrauliche Daten gefunden. Die Festplatten waren gar nicht oder nur unzureichend gelöscht worden.

Ein schwedisches Boulevardblatt berichtet über neue Ungereimtheiten im Fall Julian Assange: Eine der Frauen, die Wikileaks-Gründer Julian Assange der Vergewaltigung bezichtigt haben, und die Polizistin, die die Anzeige aufgenommen hat, sollen sich schon vorher gekannt haben.

Darpa, Nasa und Northrop Grumman haben erstmals ein Auftankmanöver zwischen zwei unbemannten Flugzeugen simuliert. Der Testflug diente zur Vorbereitung des ersten autonomen Auftankens, das Anfang kommenden Jahres durchgeführt werden soll.
Einzelne Atome könnten in Zukunft als Datenspeicher in einem Quantencomputer dienen: Deutsche Wissenschaftler haben eine Möglichkeit gefunden, ein Qubit in ein Rubidium-Atom zu übertragen und wieder auszulesen.