Iridium: WLAN in der Wüste
Fußballergebnisse mitten auf dem Atlantik abrufen? Oder mal eben eine Mail schreiben in der Wüste Gobi? Der Satellitentelefonieanbieter Iridium ermöglicht drahtlosen Internetzugang auf der ganzen Welt.
Der Nutzer braucht dafür den Axcess Point(öffnet im neuen Fenster) . Das ist ein mobiler WLAN-Access-Point etwa von der Größe einer Zigarettenschachtel, der per Kabel mit einem Satellitentelefon verbunden wird.
Allerdings kommuniziert der Axcess Point nur mit ausgewählten Geräten: Smartphones und Tablets mit Android, dem Blackberry-Betriebssystem oder iOS.
Die Datenrate beträgt komprimiert nur rund 26 bis 27 KBit/s, unkomprimiert sind es sogar nur 2,4 bzw. 2,5 KBit/s. Der Dienst sei dazu gedacht, Nutzern, die an extremen Orten unterwegs seien, einen Zugang zu Diensten wie E-Mail oder zu einfachen Websites zu bieten, nicht dazu, sich Filme anzuschauen, zitiert der US-Branchendienst Cnet(öffnet im neuen Fenster) Iridium-Chef Matt Desch.
Entsprechend will Iridium den Zugang zu bestimmten Diensten und Angeboten komplett sperren. Darunter werden auch Angebote sein, die für Nutzer in abgelegenen Gegenden ganz praktisch sein könnten wie etwa Wetterdienste, die ständig aktualisiert werden, oder Googles Landkartenangebot Google Maps.
Der Axcess Point wird unter 200 US-Dollar kosten. Für die Datenverbindung wird voraussichtlich etwa 1 US-Dollar pro Minute anfallen.
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