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Bayfiles statt Pirate Bay: Fredrik Neij (r.) und Peter Sunde (l.) im Jahr 2010
Bayfiles statt Pirate Bay: Fredrik Neij (r.) und Peter Sunde (l.) im Jahr 2010 (Bild: Scanpix Sweden/Reuters)

Filehosting statt Filesharing

Pirate-Bay-Gründer gründen Filehosting-Plattform Bayfiles

Bayfiles statt Pirate Bay: Fredrik Neij (r.) und Peter Sunde (l.) im Jahr 2010
Bayfiles statt Pirate Bay: Fredrik Neij (r.) und Peter Sunde (l.) im Jahr 2010 (Bild: Scanpix Sweden/Reuters)

Vom Filesharing zum Filehosting: Die Pirate-Bay-Gründer Peter Sunde und Fredrik Neij haben ein neues Webangebot ins Leben gerufen, über das Dateien unter Wahrung der Urheberrechte getauscht werden können. Langfristig soll Bayfiles zu einem Dropbox-Konkurrenten ausgebaut werden.

Die Pirate-Bay-Gründer Peter Sunde und Fredrik Neij haben ein neues Internetangebot ins Leben gerufen: Bayfiles ist eine Filehosting-Plattform, auf die Nutzer Dateien online speichern und diese mit anderen teilen können.

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Links zum Laden und Löschen

Der Nutzer lädt eine Datei auf die Server von Bayfiles hoch und erhält dann zwei Links zugeschickt: Der erste dient dazu, die Daten herunterzuladen. Diesen Link kann der Nutzer gezielt anderen zukommen lassen, denen er die betreffende Datei zur Verfügung stellen will. Mit dem zweiten Link kann er die Datei wieder vom Server löschen.

Nutzer können kostenlos über den Filehosting-Dienst Dateien tauschen. Sie dürfen Dateien bis zu einer Größe von 250 MByte hochladen. Die Datei kann jedoch nur einmal pro Stunde heruntergeladen werden. Wer sich anmeldet, darf bis zu 500 MByte große Dateien übertragen. Für zahlende Nutzer liegt die Obergrenze bei einer Größe von 5 GByte. Die Nutzung kostet 5 Euro im Monat, 25 Euro für ein halbes oder 45 Euro für ein ganzes Jahr.

Urheberrecht wahren

Anders als bei Pirate Bay legen die Gründer bei Bayfiles Wert auf den Schutz des Urheberrechts. Laut Nutzungsbedingungen ist es nicht nur verboten, über den Dienst Dateien zu tauschen, die gegen das Gesetz verstoßen, wie etwa Kinderpornografie, gewaltverherrlichende oder rassistische Inhalte oder Anleitungen zu Straftaten beinhalten, sondern explizit auch "Werke, deren Download die Rechte Dritter verletzen".

Sollten dennoch solche Inhalte auf den Servern von Bayfiles auftauchen, verpflichten sich die Betreiber, wenn sie Kenntnis davon erhalten, diese zu prüfen und zu löschen. Sollte eine Datei mehrfach hochgeladen worden sein, werde diese ebenfalls entfernt. Die verantwortlichen Nutzer sollen gesperrt werden.

Wie Rapidshare

Letztlich unterscheidet sich Bayfiles damit aber nicht von Rapidshare. Auch der Schweizer Filehoster löscht Dateien, wenn dadurch die Rechte anderer verletzt werden. Das reicht Rechteinhabern wie Plattenfirmen oder Verlagen jedoch nicht aus. Sie haben schon mehrfach gegen Rapidshare geklagt und auch recht bekommen. Auch die Tatsache, dass die Nutzer einen Link erhalten, dürfte kaum helfen, den unrechtmäßigen Dateitausch zu unterbinden - die Links können schließlich verbreitet werden. Da hilft noch eher die Beschränkung auf einen Download pro Stunde für nicht registrierte Nutzer.

Ziel der beiden Gründer sei, Bayfiles, das seinen Sitz in Hongkong hat, zu einem Dienst wie Dropbox auszubauen, sagte Neij dem Blog Torrentfreak.


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Keridalspidialose 31. Aug 2011

Gibt es doch wie Sand am Meer. Und Bayfiles ist keinen Hasenpups anders als die anderen.

Threat-Anzeiger 31. Aug 2011

naj, wenn sie nicht alle 3 wochen die regeln komplett ändern, und damit user und...

wp (Golem.de) 31. Aug 2011

Stimmt. Ist korrigiert. wp (Golem.de)



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