
Nach dem vorläufigen Aus für Googles Fotofahrzeuge im vergangenen Jahr ist die WLAN-Lokalisierung durch Smartphones für Google umso wichtiger geworden. Das geht aus einer E-Mail-Korrespondenz der Unternehmensspitze hervor. Nachdem bekanntwurde, dass Apple Positionsdaten speichert, will der US-Senat dazu eine Anhörung abhalten.

Studenten in den USA haben ein Fahrrad mit einem besonderen Antrieb entwickelt: Per Kupplung kann der Fahrer zwischen einem Betrieb mit Starrgang und einem mit Freilauf umschalten.

Wegen technischer Probleme an einer Heizung ist das Spaceshuttle nicht wie geplant am Freitagnachmittag (Ortszeit USA) gestartet. Der nächste mögliche Starttermin ist am kommenden Montag.

Die Gruppe Anonymous will am Tag der Arbeit Websites im Iran attackieren. Damit will die Gruppe den Kampf des Volkes für Freiheit unterstützen.

Trotz Zuschuss sind in Großbritannien seit Anfang des Jahres nur wenig mehr als 500 Elektroautos verkauft worden. Allerdings ist das Angebot auch beschränkt. Es gibt nur zwei Modelle auf dem Markt.
Computertomographen liefern 3D-Bilder aus dem Körper, die jedoch als zweidimensionale Bilder ausgegeben werden. US-Radiologen wollen aus den 3D-Bildern mit Hilfe von Rapid-Prototyping-Methoden 3D-Modelle erstellen. Diese sollen eine bessere Planung einer Operation ermöglichen.

Warum besteht das Universum aus Materie und nicht aus Antimaterie? Antworten auf diese Frage, die viele Wissenschaftler umtreibt, soll das Alpha Magnetic Spectrometer liefern. Es soll heute an Bord des Spaceshuttle Endeavour zur Internationalen Raumstation fliegen.

Sharp hat einen riesigen Monitor aus 156 kleineren gebaut. Damit hat das japanische Unternehmen einen Raum an fünf Seiten ausgestattet, so dass der Besucher eine virtuelle Welt betritt.

Die Entwickler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt haben dem humanoiden Roboter Justin beigebracht, einen Ball zu fangen. Außerdem kann er nicht mehr nur Eistee, sondern auch Kaffee zubereiten.

In aller Stille hat Indiens Regierung ein neues Gesetz für die Internetkommunikation erlassen. Kritiker befürchten, dass unklare Formulierungen den Spielraum der Regierung für die Sperrung missliebiger Inhalte vergrößern und die Meinungsfreiheit einschränken.

US-Wissenschaftler haben einem Roboter aus einem flexiblen Material die Fluchtbewegung einer Raupe beigebracht. Der Roboter rollt sich zusammen und katapultiert sich davon.

Die US-Weltraumbehörde Nasa hat dazu aufgefordert, Konzepte für Treibstofflager im Weltraum auszuarbeiten und einzureichen. An den Weltraumtankstellen sollen Raumfahrzeuge flüssigen Wasserstoff und Sauerstoff nachtanken.

Der US-Bundesstaat Kalifornien will seine Straßen zu Kraftwerken umfunktionieren: Sensoren werden in die Straße eingebracht und wandeln Vibrationen, die Autos erzeugen, in elektrische Energie um.

Das Seti-Projekt muss seine Arbeit vorerst einstellen: Wegen fehlender finanzieller Mittel wird das Radioteleskop Allen Telescope Array stillgelegt. Die Wissenschaftler sagen, die Stilllegung komme zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt.
Iranische Behörden haben angegeben, erneut per Schadcode angegriffen worden zu sein. Sie haben eine Malware namens Stars sichergestellt, die Regierungscomputer infizieren sollte.

Die Wau-Holland-Stiftung hat den Rechenschaftsbericht für Wikileaks aus dem Jahr 2010 vorgelegt. Danach erhielt die Organisation im vergangenen Jahr Spenden in Höhe von über 1,3 Millionen Euro und gab rund 400.000 Euro aus. Zu den Ausgaben zählen nicht die Anwaltskosten von Gründer Julian Assange.

Wie sauber ist Cloud Computing? Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat bei zehn Anbietern untersucht, welchen Strommix sie nutzen, ob sie ihre Rechenzentren nahe erneuerbarer Energiequellen errichten und ob sie Strategien haben, um weniger Strom aus Kohle- und Atomkraftwerken zu beziehen. Yahoo und Google schnitten dabei am besten ab, Apple am schlechtesten.

Wikileaks hat Dokumente aus dem US-Internierungslager Guantánamo in seinen Besitz gebracht und veröffentlicht. Diese geben einen Überblick über die Gefangenen. Die US-Regierung bestätigte die Echtheit der Dokumente, erklärte aber, einige seien inzwischen veraltet.

Eine Android-basierte App soll künftig Bibliothekaren das Leben erleichtern: Sie richten die Kamera eines mobilen Gerätes auf ein Regal und bekommen angezeigt, ob die Bücher richtig einsortiert sind.

Wissenschaftler des Massachusetts Institute of Technology haben einen kleinen Roboter auf der Basis handelsüblicher Komponenten entwickelt. Der Bilibot soll eine günstige Open-Source-Entwicklungsplattform für Robotiker werden.

Das US-Energieministerium hat eine Datenbank für Tankstellen mit alternativen Treibstoffen in den USA aufgebaut. Fahrer von Elektroautos oder Wasserstoffautos können dort nachschauen, wo sie ihre Fahrzeuge auftanken können.

Amazon internationalisiert den Kindle weiter: Ab sofort steht ein deutschsprachiger E-Book-Shop für den Kindle zur Verfügung.
Ein britisches Gericht hat einen Einspruch von zwei Providern gegen den Digital Economy Act abgewiesen. Das Gesetz sei rechtmäßig, entschied das Gericht. Die Provider müssen demnach die Unterhaltungsindustrie im Kampf gegen illegalen Dateitausch unterstützen.

Amazons E-Book-Reader Kindle wird kompatibel zu öffentlichen Bibliotheken in den USA: Über die Funktion Kindle Library Lending können Kindle-Besitzer künftig Bücher aus den Bibliotheken ausleihen und auf ihrem Gerät lesen.

Eine bisher unentdeckte Eigenschaft von Licht könnte zur Entwicklung neuartiger Solarzellen führen, die ohne Halbleiter auskommen.

Amazon-Gründer Jeff Bezos und Tesla-Motors-Chef Elon Musk bauen möglicherweise den Nachfolger des Spaceshuttles. Ihre Unternehmen Blue Origin und SpaceX haben von der US-Weltraumbehörde Nasa Fördermittel für die Entwicklung eines neuen Weltraumfahrzeugs erhalten.

Er sieht aus wie ein Hocker auf Rädern, ist aber ein kleiner Roboter: Der Turtlebot, den das US-Unternehmen Willow Garage entwickelt hat, ist ein Roboter, den sich auch Hobbyrobotiker leisten können.

Yahoo will Nutzerdaten künftig erst nach anderthalb Jahren anonymisieren. Das Unternehmen speichert damit nutzerbezogene Daten länger als die Konkurrenten Microsoft und Google.

Google will Rechenleistung für die Forschung zur Verfügung stellen: Komplexe wissenschaftliche Berechnungen etwa in der Klimaforschung oder für die Arzneimittelentwicklung können auf Googles Computern durchgeführt werden. Google spendet eine Milliarde Stunden Rechenzeit.

Google beteiligt sich mit 100 Millionen US-Dollar an einem Windkraftwerk. Die Anlage, die 2012 fertig gestellt werden soll, soll mit einer Leistung von 845 Megawatt das größte Windkraftwerk der Welt werden.

Erstmals haben Roboter mehrere Reaktorblöcke des bei einem Erdbeben beschädigten Atomkraftwerks im japanischen Fukushima erkundet. Sie lieferten Videobilder aus den Gebäuden und nahmen Strahlen- und andere Messungen vor.

Braunschweig bekommt demnächst einige WLAN-fähige Ampeln. Diese kommunizieren mit dem Roboterauto Leonie und teilen ihm mit, welche Phase gerade angezeigt ist. Außerdem informieren die Ampeln das Auto über den Phasenwechsel, so dass das Auto energieeffizient fahren kann.

Sony will in Kürze ein Akkusystem ausliefern, das unter anderem größere Gebäude mit Strom versorgen kann. Der Akku zeichnet sich durch eine schnelle Ladefähigkeit aus und soll zehn Jahre lang halten.
re:publica 2011 Es gibt viele Argumente gegen das Google Book Settlement: Ein Monopol wäre geschaffen worden, die Nutzung digitaler Bücher wäre durch Lizenzen bestimmt worden. Das sind nur zwei der vielen Argumente. Googles Abkommen mit Rechteinhabern wirft aber auch wichtige Fragen in Bezug auf das Urheberrecht auf.

Forscher aus den Niederlanden und den USA sind der Frage nachgegangen, weshalb ein Fahrrad auch ohne Fahrer stabil fährt. Dabei kamen sie zu dem Ergebnis, dass die bisherigen wissenschaftlichen Erklärungen nicht ausreichen. Durch ihre Erkenntnisse könnten künftige Fahrräder sicherer werden.
re:publica 2011 Sind die modernen Revolutionen digital? Mit dieser Frage hat sich eine Diskussionsrunde auf der re:publica 2011 beschäftigt.

IBM hat zusammen mit zwei Partnern eine Verkehrsvorhersage entwickelt, die den Autofahrer über Staus und Behinderungen auf seiner Route informiert. Das System analysiert das Verkehrsaufkommen und vergleicht die Daten mit dem üblichen Weg eines Fahrers.

re:publica 2011 Deutschland bekommt ein Pendant zur Electronic Frontier Foundation: Die Organisation Digitale Gesellschaft will die Rechte der Nutzer stärken.

Der mutmaßliche Geschäftspartner von Mark Zuckerberg hat E-Mails vorgelegt, die beweisen sollen, dass ihm die Hälfte an Facebook gehört. Die Konversation könnte auch Auswirkungen auf eine andere Auseinandersetzung um Ansprüche an Facebook haben.

Im vom Erdbeben beschädigten japanischen Atomkraftwerk Fukushima haben Roboter ihre Arbeit aufgenommen. Die Maschinen haben bisher Bilder vom Boden und aus der Luft geliefert sowie erste Trümmerteile geräumt. Unterdessen stuft die Internationale Atomenergiebehörde IAEA die Situation als ebenso ernst ein wie 1986 in Tschernobyl.

Amazon präsentiert einen werbefinanzierten E-Book-Reader: Der Kindle Special Offers ist günstiger als der normale Kindle. Dafür zeigt er im ausgeschalteten Zustand sowie im Hauptmenü Werbung an.

Laden ohne Kabel: Eine von Siemens entwickelte Ladestation kommt ohne Kabel und Stecker aus. Der Strom wird per magnetischer Induktion übertragen, wenn der Fahrer sein Auto über einer Spule platziert. Das System soll ab Sommer in einem Feldversuch erprobt werden.

Unendliche Weiten statt Gottes weite Natur: Die US-Pfadfinder-Organisation Boy Scouts of America bietet neben klassischen Pfadfinderdisziplinen jetzt auch moderne Wissenschaft. Die Jungen können künftig ein Robotikabzeichen erwerben.

Wissenschaftler aus China und den USA haben ein System entwickelt, um ein Gerät mit Internetanschluss zu orten, indem sie Datenlaufzeiten analysieren. Mit der Methode lässt sich die Position eines gesuchten Geräts zum Teil bis auf 100 Meter genau bestimmen.

Festo stellt auf der Hannover Messe 2011 einen Flugroboter vor, der wie ein Vogel fliegt. Bionik - von der Natur zu lernen - hilft nicht nur, effizienter zu konstruieren. Es erzeugt auch Aufmerksamkeit, verrät Unternehmenssprecher Paul Kho im Interview mit Golem.de.

Tesla-Motors-Chef Elon Musk hat der BBC-Sendung Top Gear vorgeworfen, die Folge über den Tesla Roadster erfunden zu haben. Sie sei so authentisch wie die Konzerte der Playbackband Milli-Vanilli gewesen.

US-Wissenschaftler haben möglicherweise eine sensationelle Entdeckung gemacht: Sie könnten ein bislang unbekanntes Elementarteilchen oder sogar eine neue Grundkraft der Natur entdeckt haben.

Streetscooter heißt das Elektroauto, das derzeit unter der Leitung der RWTH in Aachen entwickelt wird. Das Auto ist als Zweitwagen gedacht und soll nur 5.000 Euro kosten. Nicht im Preis mit inbegriffen ist der Akku, den der Käufer leasen soll.

Nao soll voraussichtlich 2012 in den Handel kommen. Außerdem werden Schüler in Zukunft mit dem von dem französischen Unternehmen Aldebaran Robotics entwickelten humanoiden Roboter lernen können.

Microsoft und Toyota wollen Autos vernetzen. Die beiden Unternehmen wollen zusammen Telematikdienste entwickeln, die auf Microsofts Cloud-Plattform Windows Azure basieren.