Solarstrom

Solarmodule für das Dach der Welt

Der Himalaja könnte sich als Standort für Solaranlagen besser eignen als so manche Wüste. Zu dem Ergebnis kommt eine von japanischen Wissenschaftlern durchgeführte Studie über Photovoltaik.

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Namtso-See in Tibet: mehr Potenzial für Solarstrom als in mancher Wüste
Namtso-See in Tibet: mehr Potenzial für Solarstrom als in mancher Wüste (Bild: Kong Yen Lin/Reuters)

Umweltschützer fordern, Dächer mit Photovolatikmodulen auszustatten, um Strom aus Sonnenenergie zu produzieren. Glaubt man einer aktuellen Studie japanischer Wissenschaftler, sollte auch das Dach der Welt, wie der Himalaja auch genannt wird, mit Photovoltaikanlagen bestückt werden.

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Kotaro Kawajiri, Takashi Oozeki und Yutaka Genchi vom National Institute of Advanced Industrial Science and Technology (AIST) im japanischen Tsukuba haben eine globale Analyse des Potenzials für Photovoltaik durchgeführt. Dabei haben sie neben der Sonneneinstrahlung auch die Temperatur in Betracht gezogen.

Nicht nur Wüsten

Erwartungsgemäß eignen sich heiße und trockene Regionen wie Kalifornien, die Sahara oder die arabische Halbinsel sehr gut, um aus Sonnenlicht Strom zu erzeugen. Die Forscher fanden aber heraus, dass auch hochgelegene Regionen wie beispielsweise einige Gebirge einen guten Standort abgeben, da dort die Sonneneinstrahlung sehr intensiv sei.

Tatsächlich seien diese Hochregionen zum Teil sogar besser geeignet als die Wüsten. Die dort herrschenden Temperaturen sind auch nicht unbedingt von Nachteil: Manche Photovoltaikzellen arbeiten bei niedrigen Temperaturen effizienter als bei hohen.

Himalaja, Anden, Antarktis

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Als geeignete Orte für Photovolatikanlagen identifizierten die Wissenschaftler den Himalaja, die Anden und sogar die Antarktis. Der Himalaja biete sich besonders an, da die Solarkraftwerke die wachsenden Ökonomien Chinas und Indiens versorgen könnten. Die Antarktis hingegen biete sich nicht an, da es dort ein halbes Jahr lang dunkel ist. Außerdem liegt sie zu weit von bewohnten Gebieten entfernt.

Die drei Japaner haben ihre Erkenntnisse in der Fachzeitschrift Environmental Science and Technology beschrieben, die von der US-Chemikergesellschaft American Chemical Society (ACS) herausgegeben wird. In weiteren Studien wollen die Wissenschaftler noch Faktoren wie Schneefall oder Verluste beim Stromtransport einbeziehen, die sie zunächst nicht berücksichtigt haben.

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