Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Airtime: Napster-Gründer planen zufälligen Videochat

Airtime soll ein Portal werden, über das Nutzer per Video miteinander kommunizieren können. Das Angebot verbindet dabei die Chatpartner. Hinter Airtime stecken die beiden Napster -Gründer Shawn Fanning und Sean Parker.
/ Werner Pluta
8 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Neues Projekt: mit altem Partner Shawn Fanning, hier im Jahr 2001 (Bild: Justin Sullivan/Newsmakers)
Neues Projekt: mit altem Partner Shawn Fanning, hier im Jahr 2001 Bild: Justin Sullivan/Newsmakers

Die Napster-Gründer Shawn Fanning und Sean Parker arbeiten wieder an einem gemeinsamen neuen Projekt, sagten die beiden dem US-Blog Techcrunch(öffnet im neuen Fenster) . Sie hatten vor über zehn Jahren zusammen die Tauschbörse Napster aufgebaut.

Erste Finanzierungsrunde

Fanning und Parker wollten nur wenig über ihr neues Unternehmen verraten, das sie zusammen mit einem dritten Partner, dem ehemaligen Google-Mitarbeiter Joey Liaw, errichten. Es heißt Airtime(öffnet im neuen Fenster) und hat derzeit ein Dutzend Angestellte. Die Gründer haben in einer ersten Finanzierungsrunde 8,3 Millionen US-Dollar erhalten. Das Angebot soll voraussichtlich noch dieses Jahr starten.

Airtime wird ein soziales Netz, über das Nutzer miteinander kommunizieren, voraussichtlich per Video. Dabei wählen nicht die Nutzer aus, mit wem sie kommunizieren, sondern sie werden von Airtime miteinander verbunden.

Vorbild Chatroulette

Die Inspiration dafür haben die Gründer von dem 2009 gestarteten Angebot Chatroulette. Die Idee, wildfremde Menschen miteinander in Kontakt zu bringen, sei gut gewesen, sagte Fanning. Aber Chatroulette habe sein Potenzial längst nicht ausgeschöpft. Parker und Fanning unterhielten Verbindungen zu Chatroulette: Sie haben seinerzeit Gründer Andrei Ternowski beraten, Fanning hat bei Chatroulette gearbeitet.

Wie genau Airtime die Nutzer in Kontakt bringen will, haben Fanning und Parker nicht gesagt. Anders als Chatroulette wollen sie die Menschen jedoch nicht einfach nach dem Zufallsprinzip verbinden. Die Nutzer sollen aber auch nicht nur diejenigen treffen, mit denen sie schon über andere Netze verknüpft sind. Eine Möglichkeit könnte sein, dass die Nutzer ein Profil mit Interessen und Vorlieben anlegen und dass die Auswahl aufgrund dieser Angaben erfolgt.


Relevante Themen