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3D-Druck: Origo druckt Spielzeug

Er ist bunt und lustig geformt und soll Rapid Prototyping ins Kinderzimmer bringen: Origo ist ein 3D-Drucker für Kinder im Alter von etwa zehn Jahren.
/ Werner Pluta
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Origo: bunter 3D-Drucker für den Nachwuchs (Bild: Origo)
Origo: bunter 3D-Drucker für den Nachwuchs Bild: Origo

Kindern fällt gern ein, dass sie unbedingt ein bestimmtes Spielzeug haben wollen - gern zu einem Zeitpunkt, an dem Geschäfte geschlossen sind. Die beiden Designer Artur Tchoukanov(öffnet im neuen Fenster) und Joris Peels haben die Abhilfe für die Eltern: Sie haben mit Origo(öffnet im neuen Fenster) einen 3D-Drucker für Kinder entwickelt.

Bunt und eiförmig

Origo ist ein 3D-Drucker, mit dem Kinder im Alter von etwa zehn Jahren ihr eigenes Spielzeug herstellen sollen. Entsprechend sieht das Gerät auch nicht aus wie ein herkömmlicher 3D-Drucker wie etwa der von Hewlett-Packard , sondern ist ansprechend bunt und hat abgerundete Kanten, um Verletzungen vorzubeugen.

Die Kinder sollen mit der einfach zu nutzenden Designsoftware 3DTin(öffnet im neuen Fenster) ein 3D-Objekt erstellen. Das baut Origo dann aus einem Kunststoff auf. Es könne die Größe einer großen Tasse haben, sagte Peels dem US-Blog Singularity Hub(öffnet im neuen Fenster) . Ein kleines, einfaches Objekt wie etwa einen Ring fertige Origo in wenigen Minuten. Für ein größeres brauche er mehrere Stunden.

Objekte recyceln

Das Material, das die beiden Entwickler verwenden, soll günstiger sein als das, was sonst in diesen Geräten zum Einsatz kommt. Natürlich achten sie auch darauf, dass es ungiftig ist. Sie erwägen zudem, noch ein Recycling-Gerät zu konstruieren, mit dem ein Nutzer ein nicht mehr verwendetes Modell abbauen und das Material wiederverwenden kann - das soll die laufenden Kosten möglichst niedrig halten.

Die Idee zu Origo stammt von Tchoukanov, der darüber seine Abschlussarbeit(öffnet im neuen Fenster) an der Universität im schwedischen Umeå geschrieben hat. Tchoukanov und Peels suchen derzeit nach einer Finanzierung, um das Gerät auf den Markt zu bringen. Sie schätzen, dass das in etwa anderthalb Jahren der Fall sein könnte. Das Gerät könnte etwa 800 US-Dollar kosten, sagte Peels.


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