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2005 entdeckte Supernova vom Typ Ia: alles wieder möglich
2005 entdeckte Supernova vom Typ Ia: alles wieder möglich (Bild: S. Immler/Nasa/Swift)

Beschleunigte Ausdehnung

Physiknobelpreis geht an drei Astronomen

2005 entdeckte Supernova vom Typ Ia: alles wieder möglich
2005 entdeckte Supernova vom Typ Ia: alles wieder möglich (Bild: S. Immler/Nasa/Swift)

Drei Astronomen erhalten den Physiknobelpreis 2011. Sie hatten bei der Beobachtung von Sternenexplosionen festgestellt, dass sich das Universum immer schneller ausdehnt.

Die Astronomen Saul Perlmutter, Brian Schmidt und Adam Riess bekommen den Physiknobelpreis 2011. Das hat die schwedische Akademie der Wissenschaften bekanntgegeben. Sie erhalten die Auszeichnung "für die Entdeckung der beschleunigten Ausdehnung des Universums durch die Beobachtung weit entfernter Supernovae".

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Zwei Teams

Zwei Forscherteams - eines unter der Leitung von Saul Perlmutter, das andere unter der von Brian Schmidt - hatten unabhängig voneinander versucht, anhand von bestimmten Supernovae das Universum zu vermessen. Diese sogenannten Supernovae vom Typ Ia sind Explosionen von alten Sternen, die zwar so schwer wie die Sonne, aber nur so groß wie die Erde sind. Eine solche Supernova eignet sich gut für diese Messungen, da sie so viel Licht ausstrahlen kann wie eine ganze Galaxis.

Die Forscher fanden über 50 Sternenexplosionen, deren Licht schwächer war als angenommen. Daraus schlossen sie, dass sich das Universum schneller ausdehnt als erwartet, und dass diese Beschleunigung anhält.

Dunkle Energie

Dass sich das Universum immer schneller ausdehnt, könnte mit der sogenannten dunklen Energie zusammenhängen. Die macht zwar drei Viertel des gesamten Universums aus, bleibt aber weiterhin rätselhaft. Die Ergebnisse der drei ausgezeichneten Forscher hätten dazu beigetragen, "ein Universum zu enthüllen, das der Wissenschaft zu 95 Prozent unbekannt ist. Und alles ist wieder möglich", schreibt das Nobelpreis-Komitee.

Der Nobelpreis ist mit 10 Millionen schwedischen Kronen, umgerechnet knapp 1,1, Millionen Euro, dotiert. Die eine Hälfte des Preisgeldes geht an Saul Perlmutter, der an der Universität des US-Bundesstaates Kalifornien in Berkeley arbeitet. Brian Schmidt von der australischen Nationaluniversität in der Hauptstadt Canberra und Adam Riess, der an der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore im US-Bundesstaat Maryland forscht, teilen sich die andere Hälfte.


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twostone 19. Aug 2012

Hier meldet sich am 19.Aug.2012 Hans Pörsch Nbg. Zum Verständnis ist die Betrachtung des...

HerrMannelig 06. Okt 2011

Aus der derzeitigen sicht vll. Vielleicht ist es auch weit davon entfernt. Who knows...

wr4th 05. Okt 2011

Natuerlich habe ich den Artikel gelesen. Die Rotverschiebung kann verschiedene Ursachen...

HerrMannelig 04. Okt 2011

ok, das dachte ich mir auch, dass es wohl schon länger her ist, wie so oft der fall...



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