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LHSee: Der LHC kommt auf Android-Geräte

Die Android-App LHSee erklärt Nutzern von Android-Smartphones und -Tablets, wie der Teilchenbeschleuniger Large Hadron Collider funktioniert.
/ Werner Pluta
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LHSee: Kollisionsereignisse in 3D auf dem Smartphone (Bild: Oxford University)
LHSee: Kollisionsereignisse in 3D auf dem Smartphone Bild: Oxford University

Der Large Hadron Collider (LHC) ist der leistungsfähigste Teilchenbeschleuniger der Welt. Mit seiner Hilfe wollen Wissenschaftler grundlegende Erkenntnisse über das Universum gewinnen. Nutzer von Smartphones und Tablets können sich mit Hilfe einer App über die Anlage informieren.

App für Smartphone und Tablet

LHSee(öffnet im neuen Fenster) heißt die App, die von Wissenschaftlern der Universität im britischen Oxford und von Mitarbeitern des LHC-Detektors Atlas(öffnet im neuen Fenster) entwickelt wurde. Es gibt sie für Smartphones und Tablets mit dem Betriebssystem Android (ab Version 2.2). Sie kann kostenlos im Android-Market heruntergeladen(öffnet im neuen Fenster) werden.

Animation einer Protonenkollision im LHC – Cern
Animation einer Protonenkollision im LHC – Cern (01:18)

LHSee erklärt dem Nutzer anhand von Texten und animierten Grafiken, wie der LHC und das Atlas funktionieren und was sich die Wissenschaftler von den dort durchgeführten Experimenten erhoffen. Ob die Nutzer die Erklärungen verstanden haben, können sie anschließend im Quiz "Das Higgs-Boson jagen" überprüfen.

Kollisionen in 2D und 3D

Interessant dürften jedoch die grafischen Darstellungen von Kollisionen sein, die das Atlas-Experiment aufgezeichnet hat. Diese stünden als zwei- und dreidimensionale Grafik zur Verfügung. Der Nutzer kann in die 2D-Grafiken hineinzoomen. Die 3D-Darstellungen kann er zudem noch nach Belieben drehen.

Eines der wichtigsten Ziele des LHC ist der Nachweis des Higgs-Teilchens, auch Higgs-Boson genannt. Benannt ist es nach dem schottischen Physiker Peter Higgs, der die Existenz dieses subatomaren Teilchens in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts angenommen hatte. Mit Hilfe dieses Teilchens wollen die Physiker erklären, woher Elementarteilchen ihre Masse bekommen. Bisher haben sie jedoch noch keine Hinweise auf das Higgs-Boson gefunden.


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