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Fließende Bewegung: Roboter beim Schreiben
Fließende Bewegung: Roboter beim Schreiben (Bild: Universität Göttingen)

Kein Robot Dance

Roboter erlernen fließende Bewegungen

Fließende Bewegung: Roboter beim Schreiben
Fließende Bewegung: Roboter beim Schreiben (Bild: Universität Göttingen)

Göttinger Forscher haben eine neue Methode für die Bewegungssteuerung von Robotern entwickelt. Damit können sie ebenso fließende Bewegungen durchführen wie ein Mensch.

Robot Dance nennt sich ein moderner Tanzstil, der vor allem durch Michael Jackson bekanntgeworden ist. Der Tanz zeichnet sich durch abgehackte Bewegungen aus, die einer Maschine unterstellt werden - im Gegensatz zu den eleganteren fließenden Bewegungen eines Lebewesens. Göttinger Wissenschaftler wollen das ändern: Sie haben eine Methode entwickelt, um Robotern beizubringen, ebenso fließend zu schreiben oder zu greifen wie ein Mensch.

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Eine Bewegung besteht meist aus einer Vielzahl von Einzelhandlungen. Im Laufe der Zeit lernen wir, diese ganz automatisch zu einer einzigen Handlung zu verbinden. Ein Roboter hingegen arbeitet bislang die einzelnen Elemente der Bewegungen nacheinander ab. Den Wissenschaftlern um Florentin Wörgötter vom Bernstein Zentrum für Computational Neuroscience ist es gelungen, die mathematischen Grundlagen der Steuerungsbefehle in einigen entscheidenden Details zu verändern, die es einem Roboter ermöglichen, die einzelnen Bewegungen zu einer einzigen Bewegung zu verbinden.

Dadurch kann ein Roboter ebenso flüssig schreiben wie ein Mensch, erfuhr Niedersachsens Wissenschaftsministerin Johanna Wanka bei einem Besuch des Göttingers Instituts: Sie stellte eine Schriftprobe zur Verfügung, und der Roboter konnte Wankas Unterschrift nachahmen.

Die Methode eigne sich aber nicht nur für das Schreiben, sondern lasse sich auch auf andere Bewegungen übertragen, erklärten die Forscher. "In 10 bis 15 Jahren werden Service-Roboter eine große Rolle spielen. Da ist es wichtig, dass die Bewegungen der Maschinen immer menschenähnlicher und damit berechenbarer für uns werden, damit wir ohne Unfälle zusammenarbeiten können", sagte Wörgötter.

Die Göttinger Forscher haben ihre Entwicklung im US-Fachmagazin IEEE Transactions on Robotics vorgestellt.


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SSD 18. Okt 2011

ich weiß, dass das Bewusstsein seine Umwelt erlebt, aber eben nicht sich selbst (beim...

Anonymer Nutzer 16. Okt 2011

auch Geschichte. Wer sind sie? Sie können das doch meiner Unterschrift entnehmen. Die...



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