
Über eine Petition will die Wikipedia die Unesco dazu bringen, die Onlineenzyklopädie in das Weltkulturerbe aufzunehmen. Die Idee dazu ist in Deutschland entstanden.

Es geht los mit Galileo: Im Oktober sollen die beiden ersten Satelliten des europäischen GPS-Konkurrenten ins All geschossen werden. Es wird auch der erste Start einer russischen Sojus-Rakete vom Raketenstartplatz Kourou aus sein.

Zwei Wissenschaftler aus Südkorea haben eine audiobasierte Filtersoftware für Pornovideos entwickelt. Sie analysiert die Töne und unterscheidet Porno- von Sprach- und Musikvideos.

Mehrere Mitglieder von Falun Gong haben gegen den US-Netzwerkausrüster Cisco geklagt. Das Unternehmen habe nach beim Aufbau des chinesischen Überwachungs- und Zensursystems geholfen und sei damit an der Verfolgung der sektenähnlichen Gemeinschaft beteiligt.

Microsoft lässt über 50 deutsche Städte für das Angebot Bing Maps Streetside fotografieren. Den Anfang macht der Süden: Ab heute sind die Fotofahrzeuge in Bayern unterwegs.

One Pass statt News Archive: Google gibt seinem Bezahlsystem den Vorzug gegenüber dem digitalen Zeitungsarchiv. Dieses werde künftig nicht mehr weiter ausgebaut, erklärte das Unternehmen.

Lingodroids heißen in Australien entwickelte Roboter, die sich mit Sprache verständigen. Allerdings nicht in einer für Menschen verständlichen: Sie haben eine eigene entwickelt.

Barnes & Noble scheint einen Käufer gefunden zu haben: Das US-Medienunternehmen Liberty Media will einen 70-Prozent-Anteil an der größten US-Buchhandelskette übernehmen. An den Kauf sind einige Bedingungen geknüpft.

Roboter, die uns verstehen, mit denen wir zusammenleben und kommunizieren wie mit Menschen - das ist das Ziel des europäischen Forschungsprojektes Robocom.

Anderthalb Jahre nach Gründung des Joint Ventures Next Issue Media wird der digitale Zeitungskiosk Next Issue eröffnet, wenn auch mit Einschränkungen. Bis zum offiziellen Start im Herbst soll das Angebot deutlich ausgebaut werden - möglicherweise auch für Geräte mit einem anderen Betriebssystem.

Forscher aus Karlsruhe haben ein Metamaterial entwickelt, das im sichtbaren Lichtspektrum funktioniert. Sie haben daraus eine winzige Tarnkappe gebaut, mit der sie eine Wölbung in einer Metallfläche optisch verschwinden lassen können.

Googles Verwaltungsratschef Eric Schmidt hat vor einem US-Gesetzesentwurf zum Urheberrechtsschutz gewarnt, der es ermöglichen würde, bestimmte Websites zu sperren. Das führe zu chinesischen Verhältnissen, sagte er und kündigte vehementen Widerstand seines Unternehmens an.

US-Wissenschaftler haben einen Roboter entwickelt, der auch in einem James-Bond-Film mitspielen könnte. Im einen Moment rollt er noch, im nächsten klappt er einen Rotor aus und fliegt wie ein Hubschrauber davon.

Wissenschaftler der TU Wien haben einen 3D-Drucker konstruiert, der Werkstücke aus flüssigem Kunstharz aufbaut. Der Mikro Printer wiegt nur anderthalb Kilogramm und ist so groß wie eine Milchtüte.

Auf dem stillgelegten Berliner Flughafen Tempelhof findet ab heute die elfte Challenge Bibendum statt. Im Rahmen der vom französischen Reifenhersteller Michelin organisierten Veranstaltung werden umweltfreundliche Fahrzeuge vom Elektrofahrrad bis zum Brennstoffzellenbus vorgestellt.

Wissenschaftler in den USA haben einen Aufklärungsroboter für drinnen entwickelt. Die etwa 30 mal 30 Zentimeter großen Roboter sollen in einem Gebäude ausschwärmen und Soldaten oder Einsatzkräften Bilder und einen Lageplan nach draußen funken.

Der dänische Wissenschaftler Henrik Schärfe hat von dem japanischen Robotiker Hiroshi Ishiguro ein robotisches Porträt anfertigen lassen. Schärfe will mit dem Geminoid-DK die Kommunikation zwischen Mensch und Roboter erforschen.

Gamera ist ein besonderer Hubschrauber: Er wird mit Muskelkraft angetrieben. Eine Pilotin hat ihn vom Erdboden abheben lassen. Aus Platzgründen dauerte der Flug nur wenige Sekunden.

Die Bundesregierung will mehr Geld für die Einführung der Elektroautos bereitstellen. Das hat Bundeskanzlerin Angela Merkel anlässlich der Vorstellung des Berichts der Nationalen Plattform Elektromobilität angekündigt.

Nach der Startverzögerung Ende April unternimmt die US-Weltraumbehörde Nasa heute einen neuen Versuch: Um kurz vor 15 Uhr deutscher Zeit soll die Endeavour zur Internationalen Raumstation abheben. Der vorletzte Start eines Spaceshuttles wird live im Internet übertragen.

In der Türkei haben mehrere tausend Internetnutzer gegen geplante Maßnahmen der Regierung protestiert: Sie will ein Internetpasswort und ein Filtersystem einführen und bestimmte Wörter in Domainnamen verbieten - zum Beispiel "blond".

Flickr nutzt die Auseinandersetzungen um die Nutzungsbedingungen beim Konkurrenten Twitpic für Eigenwerbung. Auf dem eigenen Angebot müsse der Nutzer keine Angst darum haben, was mit seinen Fotos passiere.

Das Solarflugzeug Solar Impulse absolviert derzeit den ersten internationalen Flug: Von der Schweiz geht es über Frankreich und Luxemburg nach Brüssel.

Ein schwebender Roboter gibt einen Eindruck davon, wie der Zug der Zukunft aussehen könnte: Er fährt nicht auf Schienen, sondern gleitet auf einem Luftkissen. Anhand des Roboters testen japanische Forscher die Flugeigenschaften.

Eine britische Wochenzeitung hat eine Verschwiegenheitsvereinbarung veröffentlicht, die Wikileaks seine Mitarbeiter unterzeichnen lässt. Wer Interna ausplaudert, muss mit einer Vertragsstrafe von über 13 Millionen Euro rechnen.

Die Leipziger E-Book-Plattform PaperC bietet ab sofort auch deutschsprachige Titel des Verlages O'Reilly an. Zunächst sind 40 Übersetzungen englischer Bücher erhältlich. Das Angebot soll weiter ausgebaut werden.

Luna ist ein schicker Haushaltsroboter. Er soll einfach zu bedienen sein und noch in diesem Jahr zu einem erschwinglichen Preis auf den Markt kommen.

Die X Prize Foundation will mit einem neuen Wettbewerb Science-Fiction zu Wissenschaft machen: Zusammen mit dem Chiphersteller Qualcomm schreibt sie einen Preis für die Entwicklung eines mobilen Diagnosegerätes nach dem Vorbild des Tricorders aus der Star-Trek-Serie aus.

Google hat Widerspruch gegen ein Urteil zum Angebot Street View in der Schweiz eingelegt. Das Unternehmen fordert, weitergehende Datenschutzauflagen zurückzunehmen. Andernfalls will Google Street View in der Schweiz schließen.

Das US-Robotikunternehmen iRobot hat auf Googles I/O-Konferenz den Prototyp eines Telepräsenzroboters vorgestellt, dessen Kopf ein Tablet ist. Der Roboter soll noch in diesem Jahr an Entwickler ausgeliefert werden.

Twitpic hat eine Vereinbarung mit einer Bildagentur geschlossen und gleichzeitig seine Geschäftsbedingungen geändert. Darf der Bilderdienst nun Fotos seiner Nutzer an die Agentur verkaufen?

Drohne oder Flugzeug - Northrop Grummans Firebird ist beides: Es kann von einem Piloten gesteuert werden oder unbemannt fliegen.

Ein europäisches Forschungsprojekt beschäftigt sich mit E-Voting, der elektronischen Stimmabgabe. Diese könnte eine Möglichkeit sein, Europawahlen attraktiver zu machen.

Eine Studie in Großbritannien warnt vor Folgen des Klimawandels. Betroffen sein soll auch das drahtlose Internet.
Der US-Konzern General Electric hat eine Abteilung für Entwicklung neuer Herstellungsverfahren eröffnet. Ziel ist, Bauteile im 3D-Druck aufzubauen.

Bis zu 600 Geigerzähler will das Projekt Safecast von Spenden kaufen, die es über das Internet gesammelt hat. Ziel ist, in Japan ein möglichst flächendeckendes Messnetz einzurichten.

Das finnische Unternehmen Optofidelity hat einem Roboter beigebracht, Angry Birds zu spielen. Der Roboter wird normalerweise eingesetzt, um Touchscreens zu testen.

Auf der Pariser Automesse war er ein echter Hingucker, der Hybridsportwagen C-X75. Doch Hersteller Jaguar beteuerte seinerzeit, es handele sich um ein Einzelstück. Jetzt haben die Briten ihre Meinung geändert: Das Auto wird ab 2013 in Kleinserie gefertigt.

Die Bundesregierung will in den kommenden Jahren bis zu 1,5 Milliarden Euro in die Forschung im Bereich Elektromobilität stecken. Das hat Verkehrsminister Peter Ramsauer zugesagt.

Das Wall Street Journal hat einen anonymen Onlinebriefkasten eingerichtet, über den Informanten der Zeitung Dokumente über Missstände zuspielen können. Allerdings hat das Angebot in puncto Sicherheit und Vertraulichkeit einige Schwachstellen.

Hyperbraille ist ein von deutschen Universitäten und Unternehmen entwickeltes taktiles Display. Anders als Screen Reader, die nur Text ausgeben, kann es auch Grafiken darstellen.

Damit Elektromotorräder ein vergleichbares Fahrverhalten wie solche mit Verbrennungsmotor bekommen, stattet das US-Unternehmen Brammo sie mit einem Schaltgetriebe aus. Zwei der vier neuen Maschinen sollen am Freitag in einem Motocrossrennen in einem gemischten Starterfeld antreten.

Eine neue Behörde soll in China das Internet regulieren und dazu einige Aufgaben schon vorhandener Behörden übernehmen. Unklar ist, ob es sich um eine weitere Regulierungsbehörde handelt oder ob sie die bisher vorhandenen überwacht.

Die Darpa hat es offensichtlich geschafft, ein System zu entwickeln, mit dem Videoarchive durchsucht und Videos automatisiert ausgewertet werden können. Das System soll jetzt einem Praxistest unterzogen werden.
Superkondensatoren können künftig Lithium-Ionen-Akkus als Energiespeicher in Elektroautos ersetzen. Das glaubt das US-Unternehmen Nanotune, das Superkondensatoren mit einer hohen Energiedichte entwickelt.

Der Hersteller bezeichnet sie als kleinste Videokamera überhaupt: Sie hat einen Durchmesser von knapp einem Millimeter und soll Bilder von Körperstellen liefern, die mit anderen Instrumenten nicht erreichbar sind.

Wissenschaftler am Cern haben einen neuen Rekord beim Einfangen von Antimaterie aufgestellt. Sie konnten Antiwasserstoffatome über eine Viertelstunde in einer Magnetfalle festhalten und untersuchen. Ihr alter Rekord lag bei knapp zwei Zehntelsekunden.

Das Bundeswirtschaftsministerium hat ein Green-IT-Projekt ins Leben gerufen. In den kommenden drei Jahren wollen knapp 50 Unternehmen und Institutionen Lösungen für energieeffizientere Systeme unter anderem für Rechenzentren und Telekommunikationsnetze entwickeln.

Die Polizei in Südkorea wirft Google vor, ohne Einverständnis der Nutzer und ohne behördliche Genehmigung Ortsdaten von Nutzern gesammelt zu haben. Die Behörden haben deshalb am Vormittag die Räume des Unternehmens in der Hauptstadt Seoul durchsucht.

2011 wird es keinen Nachfolger von E-Inks Pearl-Displaytechnik geben. Im kommenden Jahr will das Unternehmen, das seit 2009 in taiwanischer Hand ist, ein Display auf den Markt bringen, das nicht nur Texte und Bilder, sondern auch Videos darstellen kann.