Abo
  • Services:
Anzeige
Genomics X Prize: 30 Tage Zeit für 100 über 100
Genomics X Prize: 30 Tage Zeit für 100 über 100 (Bild: X Prize Foundation)

X Prize Foundation: US-Stiftung schreibt Genomics X Prize neu aus

Genomics X Prize: 30 Tage Zeit für 100 über 100
Genomics X Prize: 30 Tage Zeit für 100 über 100 (Bild: X Prize Foundation)

Die X Prize Foundation hat den Genetikwettbewerb Genomics X Prize neu ausgeschrieben: Forscher sollen in 30 Tagen das Erbgut von 100 Spendern korrekt und günstig sequenzieren. Gesucht wird auch nach einem möglichen Langlebigkeitsgen: Die Spender sind alle über 100 Jahre alt.

Derzeit wird einer von 4.000 US-Bürgern 100 Jahre alt. Woran liegt das: an der Ernährung, am Sport, oder sind die Gene der Schlüssel für die Langlebigkeit? Das sollen Wissenschaftler im Rahmen des umgestalteten Archon Genomics X Prize presented by Medco herausfinden: Sie sollen das Erbgut von 100 Personen sequenzieren, die 100 Jahre und älter sind.

Anzeige

Schnell, genau, günstig

Ziel des von der US-Stiftung X Prize Foundation ausgeschriebenen Preises ist allerdings weniger, ein Langlebigkeitsgen zu finden. Vielmehr sollen die Forscher zeigen, dass es möglich ist, ein Genom schnell komplett zu sequenzieren. Nur 30 Tage haben die Teilnehmer Zeit, um das Erbgut der 100 Spender zu entschlüsseln.

Die Genauigkeit darf unter der Geschwindigkeit nicht leiden: Nur einen Fehler pro einer Million Basenpaare erlauben die Regeln. Zwei Jahre haben die Organisatoren an einer Methode entwickelt, um das nachprüfen zu können. Sie wollen 25 Genome selbst auf verschiedene Arten sequenzieren, um eine Referenz zu haben. Die Methode muss auch noch günstig sein: Mehr als 1.000 US-Dollar darf eine Sequenzierung nicht kosten.

Suche nach Spendern

Start ist am 3. Januar 2013. Einen Monat später, am 3. Februar, müssen die Ergebnisse vorliegen. Derzeit suchen die Organisatoren aber noch nach Hundertjährigen. Wer einen kennt, kann diesen online nominieren. Als Preis sind 10 Millionen US-Dollar ausgelobt. Gestiftet wird er von Medco Health Solutions, einem Unternehmen aus dem Gesundheitswesen.

Der Archon Genomics X-Prize war bereits vor fünf Jahren ausgeschrieben worden. Ursprüngliches Ziel war es, eine günstige Technik zur Sequenzierung von Chromosomensätzen zu entwickeln. Den Preis sollte das Team erhalten, das es schaffte, 100 Chromosomensätze in zehn Tagen zu entschlüsseln, wobei eine Sequenzierung nicht mehr als 10.000 US-Dollar kosten durfte.


eye home zur Startseite



Anzeige

Stellenmarkt
  1. EWE TEL GmbH, Oldenburg
  2. GK Software AG, Schöneck
  3. SEW-EURODRIVE GmbH & Co KG, Bruchsal
  4. GERMANIA Fluggesellschaft mbH, Berlin


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals

Folgen Sie uns
       


  1. Solarstrom

    Der erste Solarzug der Welt nimmt seinen Betrieb auf

  2. Microsoft

    Kostenloses Tool hilft bei der Migration von VMs auf Azure

  3. Streaming-Streit

    Amazon will wieder Chromecast und Apple TV verkaufen

  4. IT in der Schule

    Die finnische Modellschule hat Tablets statt Schreibtische

  5. Joanna Rutkowska

    Qubes OS soll "einfach wie Ubuntu" werden

  6. Niederlande

    Deutsche Telekom übernimmt Tele2

  7. Drive Me

    Volvo macht Rückzieher bei autonomen Autos

  8. Astronomie

    Die acht Planeten von Kepler-90

  9. Fuso eCanter

    Daimler liefert erste Elektro-Lkw aus

  10. Edge

    Eine Karte soll Daten mehrerer Kreditkarten speichern



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Vorratsdatenspeicherung: Die Groko funktioniert schon wieder
Vorratsdatenspeicherung
Die Groko funktioniert schon wieder
  1. Dieselgipfel Regierung fördert Elektrobusse mit 80 Prozent
  2. Gutachten Quote für E-Autos und Stop der Diesel-Subventionen gefordert
  3. Sackgasse EU-Industriekommissarin sieht Diesel am Ende

2-Minuten-Counter gegen Schwarzfahrer: Das sekundengenaue Handyticket ist möglich
2-Minuten-Counter gegen Schwarzfahrer
Das sekundengenaue Handyticket ist möglich
  1. Handy-Ticket in Berlin BVG will Check-in/Be-out-System in Bussen testen
  2. VBB Schwarzfahrer trotz Handy-Ticket

Kilopower: Ein Kernreaktor für Raumsonden
Kilopower
Ein Kernreaktor für Raumsonden
  1. Raumfahrt Nasa zündet Voyager-Triebwerke nach 37 Jahren
  2. Bake in Space Bloß keine Krümel auf der ISS
  3. Raumfahrtpionier Der Mann, der lange vor SpaceX günstige Raketen entwickelte

  1. Und was macht die Solaranlage an der Station wenn...

    EWCH | 10:57

  2. Re: Amazon Prime auf Chromecast

    Dwalinn | 10:56

  3. Re: Ich finde das mit einer GTX1050 nicht "ultimativ"

    McWiesel | 10:56

  4. Re: Anstatt Schreibtischen...

    seebra | 10:55

  5. Re: Laaangweilig

    Garius | 10:55


  1. 10:48

  2. 10:26

  3. 10:20

  4. 10:12

  5. 09:59

  6. 09:01

  7. 08:58

  8. 08:31


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel