Rapid Manufacturing: Platinen aus dem 3D-Drucker

Computerkomponenten könnten künftig aus dem 3D-Drucker kommen. In anderthalb bis zwei Jahren werden Platinen im Rapid-Manufacturing-Verfahren hergestellt, ist David ten Have, Chef des US-3D-Druck-Dienstleisters Ponoko(öffnet im neuen Fenster) , überzeugt.
Die Prozesse seien heute ohnehin schon voll automatisiert. Um Platinen aufzubauen, sei zweierlei notwendig, erklärte ten Have in einem Vortrag beim US-Softwarehersteller Autodesk: Das eine sei ein einheitliches Protokoll, mit dem das Design der Platine beschrieben werde. Ein solches Format habe Microsoft etwa mit der Plattform .NET Gadgeteer(öffnet im neuen Fenster) geschaffen, die aber kein Standard sei. Das zweite sei ein Material, das die 3D-Drucker gut verarbeiten können.
Die Geräte könnten dann die Widerstände, Kondensatoren und Mikroprozessoren auf dem Substrat platzieren. Diese seien allerdings vorgefertigt, betonte ten Have im Gespräch mit dem US-Technologiemagazin Wired(öffnet im neuen Fenster) . Bis die Mikroprozessoren selbst gedruckt werden, werde es wohl noch eine Weile dauern. Für unmöglich hält er das jedoch nicht. Sie bestünden aus Graphen. Das Material sei geeignet für 3D-Drucker.



