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Rapid Manufacturing: Platinen aus dem 3D-Drucker

Platinen für Computer könnten in absehbarer Zeit aus dem 3D-Drucker kommen. Der Chef eines 3D-Druck-Dienstleisters aus den USA schätzt, dass die Komponenten in etwa zwei Jahren per Rapid Manufacturing aufgebaut werden.

Artikel veröffentlicht am ,
In Zukunft aus dem 3D-Drucker: Platine von Texas Instruments
In Zukunft aus dem 3D-Drucker: Platine von Texas Instruments (Bild: Texas Instruments)

Computerkomponenten könnten künftig aus dem 3D-Drucker kommen. In anderthalb bis zwei Jahren werden Platinen im Rapid-Manufacturing-Verfahren hergestellt, ist David ten Have, Chef des US-3D-Druck-Dienstleisters Ponoko, überzeugt.

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Die Prozesse seien heute ohnehin schon voll automatisiert. Um Platinen aufzubauen, sei zweierlei notwendig, erklärte ten Have in einem Vortrag beim US-Softwarehersteller Autodesk: Das eine sei ein einheitliches Protokoll, mit dem das Design der Platine beschrieben werde. Ein solches Format habe Microsoft etwa mit der Plattform .NET Gadgeteer geschaffen, die aber kein Standard sei. Das zweite sei ein Material, das die 3D-Drucker gut verarbeiten können.

Die Geräte könnten dann die Widerstände, Kondensatoren und Mikroprozessoren auf dem Substrat platzieren. Diese seien allerdings vorgefertigt, betonte ten Have im Gespräch mit dem US-Technologiemagazin Wired. Bis die Mikroprozessoren selbst gedruckt werden, werde es wohl noch eine Weile dauern. Für unmöglich hält er das jedoch nicht. Sie bestünden aus Graphen. Das Material sei geeignet für 3D-Drucker.



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SoniX 07. Nov 2011

Ah, die Platine wird auch gleich 'gedruckt'. Ok dann ist das was anderes.

Charles Marlow 07. Nov 2011

Bring die VG Hardware nicht auf dumme Gedanken! ;)

tomek 07. Nov 2011

Standard im Sinne einer Norm. Also etwas das nicht abhängig von einem Unternehmen ist.


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