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Creative Commons: Wired.com erlaubt Nutzung von Fotos

Websitebetreiber, Blogger und Medien können künftig Fotos von Wired.com gegen einen Link in ihren Angeboten nutzen. Damit trägt Wired.com zur freien Kultur bei, macht aber auch geschickt Marketing in eigener Sache.

Artikel veröffentlicht am ,
Fotos unter CC-Lizenz: gut für das Web und gut für Wired
Fotos unter CC-Lizenz: gut für das Web und gut für Wired (Bild: Wired/Screenshot: Golem.de)

Das US-Onlineangebot Wired.com will die Fotos, die die Redakteure geschossen haben, unter eine Creative-Commons-Lizenz stellen. Nutzer finden sie im Flickr-Kanal von Wired.

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Die Fotos stehen zur freien Verfügung, mit kleinen Einschränkungen, schreibt Wired.com-Chefredakteur Evan Hansen: Blogs und Medien dürfen die Fotos nutzen, aber eine kommerzielle Nutzung etwa zur Werbung ist nicht erlaubt. Veränderungen der Fotos, sogenannte Remixes und Mashups, sind erlaubt. Wird ein Foto veröffentlicht, müssen der Name des Urhebers und Wired.com genannt werden. Sollten sie online veröffentlicht werden, muss die Wired-Geschichte, zu der das Bild gehört, verlinkt werden.

50 zum Start

Zum Start gibt Wired 50 Bilder frei. Darunter ist beispielsweise eines von Steve Jobs bei der Vorstellung des iPads oder eines der Angry-Birds-Erfinder Mikael Hed und Peter Vesterbacka. Abgelichtet wurden auch Microsoft-Chef Steve Ballmer, der Musiker Trent Reznor oder Tesla-Motors-Chef Elon Musk. Andere Fotos geben Einblick in die Maus-Entwickling bei Microsoft Research oder die Fabrik, wo das Hybridauto Chevrolet Volt hergestellt wird. Wired will künftig weitere Bilder unter die Lizenz CC BY-NC 3.0 stellen.

Die Creative Commons werden 2012 zehn Jahre alt, schreibt Hansen, "Wie viele andere Sites im Web haben auch wir bei Wired.com jahrelang von Fotos unter CC-Lizenz profitiert - vielen Dank an diejenigen, die sie zur Verfügung gestellt haben! Da erscheint es passend und lange überfällig, dass wir ebenfalls anfangen, freizugeben."

Gut für Google

Das US-Wissenschaftsmagazin Technology Review weist darauf hin, dass Wired damit nicht nur einen Beitrag zur freien Kultur leistet. Für das Magazin sei die Freigabe der Bilder unter der Auflage, auf den Ursprungstext zu verlinken, aus Marketingsicht "brillant".

Google bewertet eine Website auch nach der Zahl der Links, die darauf verweisen. Bekommt Wired künftig viele Links, womöglich noch von Nachrichtenseiten, die ihrerseits gut bei Google bewertet sind, kann das Magazin seinen Google Rank noch deutlich steigern.

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