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Occupy Wall Street: Anonymous setzt Belohnung auf Polizisten aus

Denial-of-Service-Attacke, Namen veröffentlicht, eine Belohnung ausgesetzt: Nachdem bei einer Demonstration im kalifornischen Oakland ein Demonstrant schwer verletzt wurde, hat die Gruppe Anonymous zum Widerstand gegen die Polizei aufgerufen.

Artikel veröffentlicht am ,
Kerzen werden für einen Demonstranten angezündet, der von der Polizei schwer verletzt wurde.
Kerzen werden für einen Demonstranten angezündet, der von der Polizei schwer verletzt wurde. (Bild: Kim White/Reuters)

Nach Zusammenstößen im kalifornischen Oakland hat das Kollektiv Anonymous zu Aktionen gegen die örtliche Polizei aufgerufen. Es hat eine Belohnung ausgesetzt für die Identifizierung des Polizisten, der bei einer Demonstration am Dienstag einen jungen Mann schwer am Kopf verletzt hatte.

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"Es ist an der Zeit, sich an der Polizei von Oakland mit nicht gewaltsamen Mitteln zu rächen, angefangen damit, persönliche Daten einzelner Beamter zu veröffentlichen, vor allem von Vorgesetzten, die in die jüngsten Aktionen verwickelt waren", schreibt Anonymous. Die Gruppe hat bereits Namen, Kontaktdaten und Dienstpläne sowie Dienstnummern der an dem Einsatz Beteiligten ins Internet gestellt.

Denial-of-Service-Attacke gegen Polizeiwebsite

Es habe auch eine Distributed-Denial-of-Service-Attacke gegen die Website der Polizei von Oakland gegeben, berichtet die US-Computerzeitschrift SC Magazine. Die Seite war danach zeitweise nicht erreichbar.

Die Gruppe hat dazu aufgerufen, weitere Informationen über die Polizei von Oakland zu sammeln und ihr zukommen zu lassen. Sie verspricht zudem demjenigen eine Belohnung von 1.000 US.Dollar, der den Beamten identifizieren kann, der den Demonstranten verletzt hatte.

Schädelbruch durch Tränengasbehälter

Die Polizei hatte am Dienstagmorgen einen Platz in Oakland geräumt. Am Abend versuchten die Demonstranten, auf den Platz zurückzukehren. Daraufhin kam es zu Auseinandersetzungen mit der Polizei, die Tränengasbehälter und Gummigeschosse einsetzte. Dabei wurde ein 24-jähriger Irakveteran von einem Tränengasbehälter am Kopf getroffen. Er erlitt einen Schädelbruch und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. Sein Zustand war zunächst kritisch, inzwischen ist er aber auf dem Weg der Besserung.

In New York, wo die Protestbewegung Occupy Wall Street angefangen hat, war es bereits zu Übergriffen durch die Polizei gekommen, die im Netz dokumentiert wurden. Auch da hatte Anonymous personenbezogene Daten eines Polizeibeamten veröffentlicht. Später stellte die Gruppe persönliche Daten von Bankchefs als Vergeltung für die Festnahme von Demonstranten ins Internet.



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Enyaw 31. Okt 2011

Du solltest nicht so viel kiffen!

bojoom 31. Okt 2011

Es ist aber mit dem hier zu vergleichen: http://www.oaklandpd.com/sex_offenders.php Wenn...

EisenSheng 30. Okt 2011

Nicht Bitcoin?

azeu 30. Okt 2011

Damit hast Du wohl alles gesagt "samy"...

muhzilla 30. Okt 2011

Kennzeichnungspflicht und konsequente Aufklärung. Jeder verdient seinen Prozess, aber in...


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