• IT-Karriere:
  • Services:

Phoenix: Darpa will Satelliten wiederverwerten

Aus alt mach neu: Die Darpa widmet sich dem Recycling, und zwar dem von Satelliten. Sie lässt einen Weltraumroboter entwickeln, der die Antennen ausgedienter Satelliten an neue Kleinsatelliten montiert.

Artikel veröffentlicht am ,
Projekt Phoenix: Kosten sparen durch Wiederverwertung
Projekt Phoenix: Kosten sparen durch Wiederverwertung (Bild: Darpa)

Geht ein Satellit kaputt, muss er durch einen neuen ersetzt werden - ein teures Unterfangen. Dabei kreisen jede Menge Satelliten um die Erde, die nicht mehr in Betrieb sind, aber durchaus noch brauchbare Teile haben. Wenn sich diese wiederverwerten ließen, könnte sich unter Umständen der teure Neustart eines Satelliten vermeiden lassen, hat sich die Defense Advanced Research Projects Agency (Darpa) überlegt und das Projekt Phoenix ins Leben gerufen.

Inhalt:
  1. Phoenix: Darpa will Satelliten wiederverwerten
  2. Nicht mal eben Schrauben lösen

Ziel des Projekts ist, ein Weltraumreparaturfahrzeug zu entwickeln, das in den sogenannten Friedhofsorbit des geosynchronen Orbits (GEO) geschossen wird. In einen Friedhofsorbit werden ausgediente Satelliten transferiert. Dieser liegt höher als der normale Orbit, um Kollisionen mit aktiven Satelliten zu vermeiden. Der GEO befindet sich etwa 36.000 Kilometer über der Erde, der dazugehörende Friedhofsorbit etwa 300 Kilometer darüber.

Suche nach der richtigen Antenne

Statt einen teuren neuen großen Satelliten ins All zu schießen, sieht das Szenario vor, Nanosatelliten als Zuladung mit einem anderen Raumtransport in den Orbit zu befördern. Der Reparatursatellit nimmt einen oder mehrere dieser Kleinsatelliten an Bord und sucht einen passenden ausgedienten Satelliten, dessen Antenne noch einsatzfähig ist. Die Nanosatelliten werden daran befestigt, schließlich die Antenne vom ursprünglichen Satelliten entfernt - fertig ist der neue Satellit. Nanosatelliten oder Satlets werden Kleinsatelliten mit einem Gewicht zwischen 1 und 10 Kilogramm genannt.

Es gebe heute schon robotische Systeme, die es ermöglichten, einen medizinischen Eingriff aus vielen tausend Kilometern Entfernung vorzunehmen oder Bohrungen auf dem Tiefseeboden zu überwachen. Solche Systeme sollen, so die Vorstellung der Darpa, auf die Bedingungen des Weltraums angepasst werden. Der Montagesatellit soll dabei nicht autonom agieren, sondern von der Erde aus ferngesteuert werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Nicht mal eben Schrauben lösen 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. 78,96€ (Bestpreis!)
  2. (aktuell u. a. Tropico 6 für 23,99€, Human: Fall Flat für 4,99€, Dragon's Dogma: Dark Arisen...
  3. 91,65€ (mit Rabattcode "POWEREBAY10E" - Bestpreis!)
  4. (aktuell u. a. Anker PowerWave 7.5 Wireless Charger für 14,99€, Anker USB C Ladegerät PowerPort...

YoungManKlaus 27. Okt 2011

jedes kilo das ins all muss kostet unmengen ... insofern wäre es vielleicht sogar auf...


Folgen Sie uns
       


Die Evolution des Microsoft Flugsimulator (1982-2020)

Die Entwicklung des Flugsimulator zeigt die beeindruckenden Fortschritte der Spielegrafik in den letzten Jahrzehnten.

Die Evolution des Microsoft Flugsimulator (1982-2020) Video aufrufen
Sono Motors: Wie der E-Autohersteller durch die Krise kommen will
Sono Motors
Wie der E-Autohersteller durch die Krise kommen will

Die Crowdfunding-Kampagne kam zur richtigen Zeit. Mit dem Geld hat das Elektroauto-Startup Sono Motors die Coronakrise bisher gut überstanden.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Soundcloud-Gründer Das eigene E-Bike für 59 Euro im Monat
  2. Kuberg Elektrisches Dirt Bike mit Anhänger vorgestellt
  3. Venturi Wattman Rekordversuch mit elektrischem Motorrad mit Trockeneis

Mars 2020: Was ist neu am Marsrover Perseverance?
Mars 2020
Was ist neu am Marsrover Perseverance?

Er hat 2,5 Milliarden US-Dollar gekostet und sieht genauso aus wie Curiosity. Einiges ist dennoch neu, manches auch nur Spielzeug.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer


    Programmierer als Künstler: Von der Freiheit, Neues in Code zu denken
    Programmierer als Künstler
    Von der Freiheit, Neues in Code zu denken

    Abgabetermine und Effizienzansprüche der Auftraggeber drängen viele dazu, Code nach Schema F abzuliefern. Dabei kann viel Gutes entstehen, wenn man Programmieren als Form von Kunst betrachtet.
    Von Maja Hoock

    1. Ubuntu Canonical unterstützt Flutter-Framework unter Linux
    2. Complex Event Processing Informationen fast in Echtzeit auswerten
    3. Musik Software generiert Nirvana-Songtexte

      •  /