• IT-Karriere:
  • Services:

Flottenmanöver

Störsender blockiert GPS und Mobilfunk

Die britische Marine hat bei einem Manöver vor Schottland mit einem Störsender nicht nur das eigene GPS, sondern auch das von Fischern sowie die Kommunikation auf einigen Inseln beeinträchtigt. Nach Beschwerden musste die Marine die Störung einstellen.

Artikel veröffentlicht am ,
Fischerboot vor Schottland: GPS-Geräte funktionierten nicht.
Fischerboot vor Schottland: GPS-Geräte funktionierten nicht. (Bild: Jeff J Mitchell/Getty Images)

Die britische Marine hat bei einem Manöver vor Schottland die Störung des Satellitennavigationssystems Global Positioning System (GPS) bei einem Manöver eingestellt. Beim Verteidigungsministerium waren Beschwerden von Fischern und Bürgern eingegangen, berichtet die BBC. Die Störsender des Militärs hatten das GPS sowie die Kommunikation auf einigen schottischen Inseln lahmgelegt.

Stellenmarkt
  1. Hays AG, Frankfurt am Main
  2. Stadtwerke München GmbH, München

Die britische Marine erklärte, sie habe mehrfach vor dem Manöver gewarnt. Die Fischer aber sagten der BBC, sie hätten erst davon erfahren, als ihre GPS-Geräte nicht funktionierten. Sie hätten zunächst gedacht, sie hätten ein Problem auf ihrem Boot, sagte ein Fischer. Aber dann hätten die Kollegen von vergleichbaren Schwierigkeiten gesprochen.

Schlechte Alternative

Für die Fischer stellt die Störung des GPS-Signals ein Problem dar: Ohne das Navigationssystem bringen sie sich in den rauen Gewässern an der schottischen Westküste in Gefahr. Bleiben sie hingegen im Hafen, verdienen sie kein Geld.

Die Fischer waren jedoch nicht die einzigen, die unter dem Störsignal der Militärs zu leiden hatten. Nach Angaben der Regionalregierung der Äußeren Hebriden sei auch Mobilfunk und Internet sowie Satellitenfernsehen beeinträchtigt worden. Es sei nicht annehmbar, dass durch ein Manöver der Marine die Kommunikationsnetze auf den Inseln unterbrochen würden, sagte der Behördenchef.

Broschüre für Fischer, Fähren und Umweltschützer

Die britische Marine hatte nach eigenen Angaben am 7. September 2011 eine Broschüre mit Einzelheiten über das Manöver für Fischer, Fähren und Umweltschützer herausgegeben. Darin erklärte die Marine auch, wann und wo das GPS-Signal gestört würde. Außerdem habe sie veranlasst, dass die Küstenwache regelmäßig per Funk über das Manöver informiere. Die schottischen Behörden hatten die Nachricht zwar auf ihren Websites veröffentlicht, erklärten aber, es sei Sache des Militärs, für die Verbreitung der Informationen zu sorgen.

An den sogenannten Joint-Warrior-Manövern, die zweimal im Jahr durchgeführt werden, nehmen See-, Land- und Luftstreitkräfte aus 14 Nato-Mitgliedstaaten teil. Bei einem solchen Manöver wird das GPS-Signal an mehreren Stellen in einem Radius von etwa 40 Kilometern gestört. Die Marine will unter anderem üben, auch ohne GPS zu navigieren. Experten weisen immer wieder darauf hin, dass das Satellitennavigationssystem anfällig gegen Störungen ist.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (heute Logitech G635 Lyghtsync Gaming Headset für 75,00€ statt 132,99€ im Vergleich)
  2. (aktuell u. a. Asus XG248Q LED-Monitor 389,00€ (Bestpreis!), Emtec SSD 120 GB 15,79€, Xiaomi...
  3. (u.a. Samsung Galaxy Tab A für 195,00€, Huawei MediaPad M5 Lite für 189,00€, Lenovo Tab E10...

M.P. 17. Okt 2011

Diese Legende von dem Motorradfahrer, dem man das Genick beim Helm abnehmen bricht, weil...

Affenkind 13. Okt 2011

Mobiles H.A.A.R.P. :)

klink 13. Okt 2011

Mit GLONASS & GPS Navi wäre das nicht passiert.

Johnny Cache 13. Okt 2011

Whisky... mit ein bisschen Sahne wirklich lecker. :p


Folgen Sie uns
       


Tolino Vision 5 HD und Epos 2 im Hands On

Tolino zeigt mit Vision 5 HD und Epos 2 zwei neue Oberklasse-E-Book-Reader. Der Epos 2 kann durch ein besonders dünnes Display begeistern.

Tolino Vision 5 HD und Epos 2 im Hands On Video aufrufen
Interview: Die Liebe für den Flight Simulator war immer da
Interview
"Die Liebe für den Flight Simulator war immer da"

Die prozedural erstellte Erde, der Quellcode vom letzten MS-Flugsimulator und eine Gemeinsamkeit mit Star Citizen: Golem.de hat mit Jörg Neumann über Technik und das Fliegen gesprochen. Neumann leitet bei Microsoft die Entwicklung des Flight Simulator.
Ein Interview von Peter Steinlechner

  1. Flug-Simulation Microsoft bereitet Alphatest des Flight Simulator vor
  2. Microsoft Neuer Flight Simulator soll Fokus auf Simulation legen

Jobs: Spielebranche sucht Entwickler (m/w/d)
Jobs
Spielebranche sucht Entwickler (m/w/d)

Die Hälfte aller Gamer ist weiblich. An der Entwicklung von Spielen sind aber nach wie vor deutlich weniger Frauen beteiligt.
Von Daniel Ziegener

  1. Medizinsoftware Forscher finden "rassistische Vorurteile" in Algorithmus
  2. Mordhau Toxische Spieler und Filter für Frauenhasser

Radeon RX 5500 (4GB) im Test: AMDs beste 200-Euro-Karte seit Jahren
Radeon RX 5500 (4GB) im Test
AMDs beste 200-Euro-Karte seit Jahren

Mit der Radeon RX 5500 hat AMD endlich wieder eine sparsame und moderne Mittelklasse-Grafikkarte im Angebot. Verglichen mit Nvidias Geforce GTX 1650 Super reicht es zum Patt - aber nicht in allen Bereichen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Workstation-Grafikkarte AMDs Radeon Pro W5700 hat USB-C-Anschluss
  2. Navi-Grafikeinheit Apple bekommt Vollausbau und AMD bringt RX 5300M
  3. Navi-14-Grafikkarte AMD stellt Radeon RX 5500 vor

    •  /