• IT-Karriere:
  • Services:

Chip im Kopf

Ratte mit Robotergehirn

Forscher in Israel haben einen Chip entwickelt, der als ein künstliches Kleinhirn fungiert. Diesen haben sie einer Ratte implantiert.

Artikel veröffentlicht am ,
Ratte: Kleinhirn durch Chip ersetzt
Ratte: Kleinhirn durch Chip ersetzt (Bild: Daniel Munoz/Reuters)

Israelischen Forschern ist gelungen, einen Teil des Kleinhirns einer Ratte durch einen Chip zu ersetzen. Dieser soll natürliche Nervenaktivitäten durchführen, erklärt Projektleiter Matti Mintz von der Universität in Tel Aviv.

Stellenmarkt
  1. Stadtwerke München GmbH, München
  2. über duerenhoff GmbH, Fulda

Das Kleinhirn übernimmt wichtige Aufgaben bei der Steuerung und der Koordination von Bewegungen. Es empfängt Signale vom Körper und dem Gehirn und leitet sie weiter. Mintz und seine Kollegen haben ihren Chip mit dem Gehirn des Nagers verbunden, der dann diese Aufgaben übernimmt und so die Bewegungssteuerung ermöglicht.

Blinzeln mit Chip

Die Forscher narkotisierten eine Ratte, setzten ihr den Chip ein und deaktivierten ihr Kleinhirn. Dann brachten sie ihr bei, zu zwinkern, wenn sie einen bestimmten Ton hörte. Diese Aufgabe konnte sie nur dann erfüllen, wenn der Chip aktiviert war. War der Chip abgeschaltet, konnte sie nicht blinzeln.

Mit dem Chip hätten sie gezeigt, dass es möglich sei, Informationen vom Gehirn zu empfangen, sie ähnlich wie der Körper zu analysieren und an das Gehirn zurückzuschicken, sagte Mintz dem britischen Wissenschaftsmagazin New Scientist.

Geschädigtes Gewebe ersetzen

Solche Implantate könnten in Zukunft Teile des Gehirns ersetzen, die durch einen Schlaganfall oder ein anderes Ereignis geschädigt worden seien, erklärten die Forscher. Eine andere Möglichkeit sei, auf diese Weise die Funktionsweise des Gehirns zu steigern. Bis es so weit sei, müsse allerdings noch viel Forschungsarbeit geleistet werden.

Die Forscher um Mintz haben ihre Entwicklung kürzlich auf einer Konferenz in Großbritannien vorgestellt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 52,99€
  2. 18,99€
  3. 29,99€

Caddie 16. Sep 2017

Seit ihr spät dran :) das wurde schon in den 60er jahren mit Stieren gemacht. Ich denke...

Ruckseph 11. Okt 2011

IMHO: Weiß du was extrem ist? Leidensfähige Lebewesen zum Eigenvorteil auszubeuten, das...

px 10. Okt 2011

Blödsinn. Ratten können sogar wie Katzen lernen, ein entsprechendes Klo zu benutzen...

Lokster2k 06. Okt 2011

Und sie haben ein ausgeprägtes Sozialverhalten...bin echt froh, dass ich nicht mit den...

Anglizismus 05. Okt 2011

Auch wenn diese Vorstellungen teilweise übertrieben sind, zeigen sie doch, was möglich...


Folgen Sie uns
       


Nubia Z20 - Test

Das Nubia Z20 hat sowohl auf der Vorderseite als auch auf der Rückseite einen Bildschirm. Dadurch ergeben sich neue Möglichkeiten der Benutzung, wie sich Golem.de im Test angeschaut hat.

Nubia Z20 - Test Video aufrufen
Sendmail: Software aus der digitalen Steinzeit
Sendmail
Software aus der digitalen Steinzeit

Ein nichtöffentliches CVS-Repository, FTP-Downloads, defekte Links, Diskussionen übers Usenet: Der Mailserver Sendmail zeigt alle Anzeichen eines problematischen und in der Vergangenheit stehengebliebenen Softwareprojekts.
Eine Analyse von Hanno Böck

  1. Überwachung Tutanota musste E-Mails vor der Verschlüsselung ausleiten
  2. Buffer Overflow Exim-Sicherheitslücke beim Verarbeiten von TLS-Namen
  3. Sicherheitslücke Buffer Overflow in Dovecot-Mailserver

Minikonsolen im Video-Vergleichstest: Die sieben sinnlosen Zwerge
Minikonsolen im Video-Vergleichstest
Die sieben sinnlosen Zwerge

Golem retro_ Eigentlich sollten wir die kleinen Retrokonsolen mögen. Aber bei mittelmäßiger Emulation, schlechter Steuerung und Verarbeitung wollten wir beim Testen mitunter über die sieben Berge flüchten.
Ein Test von Martin Wolf


    Echo Dot mit Uhr und Nest Mini im Test: Amazon hängt Google ab
    Echo Dot mit Uhr und Nest Mini im Test
    Amazon hängt Google ab

    Amazon und Google haben ihre kompakten smarten Lautsprecher überarbeitet. Wir haben den Nest Mini mit dem neuen Echo Dot mit Uhr verglichen. Google hat es sichtlich schwer, konkurrenzfähig zu Amazon zu bleiben.
    Ein Test von Ingo Pakalski

    1. Digitale Assistenten Amazon verkauft dreimal mehr smarte Lautsprecher als Google
    2. Googles Hardware-Chef Osterloh weist Besuch auf smarte Lautsprecher hin
    3. Telekom Smart Speaker im Test Der smarte Lautsprecher, der mit zwei Zungen spricht

      •  /