Abo
  • Services:
Anzeige
Weitere US-Depeschen veröffentlicht: Wikileaks reagiert
Weitere US-Depeschen veröffentlicht: Wikileaks reagiert (Bild: Wikileaks)

Cablegate

Wikileaks veröffentlicht weitere Botschaftsdepeschen

Weitere US-Depeschen veröffentlicht: Wikileaks reagiert
Weitere US-Depeschen veröffentlicht: Wikileaks reagiert (Bild: Wikileaks)

Wikileaks hat mehrere zehntausend weitere US-Botschaftsdepeschen veröffentlicht und die Nutzer aufgerufen, bei deren Aufarbeitung mitzuwirken. Daniel Domscheit-Berg hat sich zu den Vorwürfen von Wikileaks-Gründer Julian Assange geäußert.

Offensichtlich als Reaktion auf die Querelen mit Aussteiger Daniel Domscheit-Berg und seiner Plattform Openleaks hat Wikileaks eine große Tranche der diplomatischen US-Depeschen veröffentlicht. 35.000 weitere Dokumente hat die Organisation nach eigenen Angaben auf ihrer Website bereitgestellt.

Anzeige

In den Dokumenten geht es beispielsweise um die Situation der Tibeter in China oder um Waffengeschäfte der USA mit Libyen. Auch eine Grußbotschaft zum Amtsantritt von US-Präsident Barack Obama von Libyens scheidendem Staatschef Muammar al-Gaddafi ist darunter.

Nutzer sollen Dokumente aufarbeiten

Wikileaks hat die Nutzer dazu aufgerufen, sich die Depeschen anzuschauen und nach spannenden Details zu durchsuchen. Diese sollen die Nutzer dann mit dem Hashtag #wlfind versehen über Twitter verbreiten. Sie haben die Möglichkeit, einen Link nicht nur auf ein bestimmtes Dokument, sondern auf bestimmte Absätze darin zu setzen.

Damit wendet sich Wikileaks von der bisherigen Praxis im Umgang mit den US-Depeschen ab. Bisher war es einigen renommierten Medien wie dem Spiegel, der New York Times oder dem Guardian vorbehalten, die Dokumente zuerst zu sichten, mit deren Veröffentlichung Wikileaks Ende 2010 begonnen hatte. Die Journalisten suchten darin nicht nur nach spannenden Informationen, sondern sorgten auch dafür, dass Informationen, deren Veröffentlichung Menschenleben gefährden können, nicht an die Öffentlichkeit gerieten.

Domscheit-Berg wehrt sich

Daniel Domscheit-Berg hat derweil Vorwürfen von Julian Assange widersprochen, er habe unter anderem Daten der Bank of America gelöscht. In einer E-Mail an Wired schreibt Domscheit-Berg, er habe nur Daten mitgenommen und vernichtet, die zwischen Januar 2010 und September 2010 eingereicht wurden. Die Veröffentlichung der Bank-of-America-Daten habe Assange aber schon im Oktober 2009 angekündigt. Diese Daten könnten daher nicht auf der entsprechenden Festplatte enthalten gewesen sein.

Domscheit-Berg bestätigte, dass die von Assange angegebene No-Fly-Liste in den Daten enthalten war. Diese sei damals aber nicht veröffentlicht worden, da sie zu dem Zeitpunkt schon öffentlich war. [von Jens Ihlenfeld und Werner Pluta]


eye home zur Startseite
blubberdiblubb 24. Aug 2011

sicher... er entwickelt eine neue Plattform und opfert dafür ne menge Zeit um ein...

Bassa 24. Aug 2011

Was? Jetzt ist Saddam Schuld, dass CIA und Bush über die angeblichen...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Stuttgart-Feuerbach
  2. Sonntag & Partner Partnerschaftsgesellschaft mbB, Augsburg
  3. Bundeskriminalamt, Wiesbaden
  4. Automotive Safety Technologies GmbH, Gaimersheim


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. The Big Bang Theory, The Vampire Diaries, True Detective)
  2. (u. a. The Revenant, Batman v Superman, James Bond Spectre, Legend of Tarzan)
  3. (u. a. Hobbit Trilogie Blu-ray 43,89€ und Batman Dark Knight Trilogy Blu-ray 17,99€)

Folgen Sie uns
       


  1. Ubisoft

    Far Cry 5 bietet Kampf gegen Sekte in und über Montana

  2. Rockstar Games

    Waffenschiebereien in GTA 5

  3. Browser-Games

    Unreal Engine 4.16 unterstützt Wasm und WebGL 2.0

  4. Hasskommentare

    Bundesrat fordert zahlreiche Änderungen an Maas-Gesetz

  5. GVFS

    Windows-Team nutzt fast vollständig Git

  6. Netzneutralität

    Verbraucherschützer wollen Verbot von Stream On der Telekom

  7. Wahlprogramm

    SPD fordert Anzeigepflicht für "relevante Inhalte" im Netz

  8. Funkfrequenzen

    Bundesnetzagentur und Alibaba wollen Produkte sperren

  9. Elektromobilität

    Qualcomm lädt E-Autos während der Fahrt auf

  10. Microsoft

    Mixer soll schneller streamen als Youtube Gaming und Twitch



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Panasonic Lumix GH5 im Test: Die Kamera, auf die wir gewartet haben
Panasonic Lumix GH5 im Test
Die Kamera, auf die wir gewartet haben
  1. Die Woche im Video Scharfes Video, spartanisches Windows, spaßige Switch

Asus B9440 im Test: Leichtes Geschäftsnotebook liefert zu wenig Business
Asus B9440 im Test
Leichtes Geschäftsnotebook liefert zu wenig Business
  1. ROG-Event in Berlin Asus zeigt gekrümmtes 165-Hz-Quantum-Dot-Display und mehr

Elektromobilität: Wie kommt der Strom in die Tiefgarage?
Elektromobilität
Wie kommt der Strom in die Tiefgarage?
  1. Elektroauto Tesla gewährt rückwirkend Supercharger-Gratisnutzung
  2. Elektroautos Merkel hofft auf Bau von Batteriezellen in Deutschland
  3. Strategische Entscheidung Volvo setzt voll auf Elektro und trennt sich vom Diesel

  1. Re: Wie mache ich den Wählern ...

    Sea | 16:57

  2. Es ist übrigens das erste Far Cry, das in den USA...

    Lutzol | 16:52

  3. Re: Gesundheitsrisiken?

    Compufreak345 | 16:51

  4. Re: "Wenn die Kosten sich dafür lohnen"

    schnedan | 16:50

  5. Re: 1400W... für welche Hardware?

    Braineh | 16:50


  1. 16:40

  2. 16:29

  3. 16:27

  4. 15:15

  5. 13:35

  6. 13:17

  7. 13:05

  8. 12:30


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel