Abo
  • Services:

Kobo eReader Touch Edition

Bunter E-Book-Reader mit gesteppter Rückseite

Kobos eReader Touch Edition kommt bunt daher: Den E-Book-Reader gibt es in vier Farben. Die Rückseite des nicht einmal 200 Gramm schweren Gerätes hat ein ungewöhnliches Design.

Artikel veröffentlicht am ,
eReader Touch Edition: leichtes 6-Zoll-Gerät
eReader Touch Edition: leichtes 6-Zoll-Gerät (Bild: Kobo)

Das kanadische Unternehmen Kobo stellt auf der Internationalen Funkausstellung 2011 (Ifa) in Berlin den neuen E-Book-Reader in deutscher Sprache vor (Halle 6.2, Stand 205).

Vier Farben

Stellenmarkt
  1. Sagemcom Fröschl GmbH, Walderbach (zwischen Cham und Regensburg)
  2. AKDB, Regensburg

Der eReader Touch Edition hat ein 6 Zoll (15,2 Zentimeter) großes Display von E-Ink mit der aktuellen Pearl-Technik, das 16 Graustufen darstellen kann. Das Gerät selbst ist 16,5 x 11,4 Zentimeter groß und 1 Zentimeter dick. Es wiegt 185 Gramm und ist damit einer der leichtesten 6-Zoll-E-Book-Reader. Es gibt ihn in den Farben Blau, Violett, Silber und Schwarz. Die Rückseite ist gummiartig, was einen besseren Halt in der Hand ermöglichen soll, und sieht aus wie gesteppt.

  • Der Kobo eReader Touch Edition (Bild: Kobo)
  • Er hat nur ein Bedienelement unter dem Bildschirm, ... (Bild: Kobo)
  • ... alle anderen Eingaben erfolgen über den Touchscreen. (Bild: Kobo)
  • Die virtuelle Tastatur ermöglicht eine Volltextsuche. (Bild: Kobo)
  • Das Gerät gibt es in vier verschiedenen Farben. (Bild: Kobo)
  • Die Gestaltung der Rückseite ist ungewöhnlich. (Bild: Kobo)
Der Kobo eReader Touch Edition (Bild: Kobo)

Der E-Book-Reader hat 2 GByte internen Speicher. Allerdings steht dem Nutzer nur 1 GByte zur Verfügung. Über eine Micro-SD-Karte kann der Speicherplatz um bis zu 32 GByte erweitert werden. Der Prozessor ist ein i.MX508 von Freescale, der ein besonders schnelles Umblättern ermöglichen soll. Mit einer Akkuladung soll das Gerät einen Monat auskommen.

Texte und Bilder

Der Nutzer kann auf dem Gerät Texte lesen, die in den Formaten EPUB, PDF, MOBI, PDF, TXT, HTML und RTF vorliegen, sowie Comics in den Formaten CBZ und CBR. Außerdem zeigt der eReader Touch Edition Bilder in den Formaten JPEG, GIF, PNG, BMP und TIFF an. Den MP3-Player ersetzt er jedoch nicht: Er spielt keine Audiodateien ab.

Bedient wird das Gerät über den Touchscreen, der mit einer Infrarottechnologie arbeitet. Einziges echtes Bedienelement ist ein Knopf unter dem Bildschirm. Darüber kann der Nutzer das Hauptmenü aufrufen. Alle anderen Aktionen, wie etwa Dateien zu öffnen, in den E-Books zu blättern oder Textstellen zu markieren, werden über Gesten auf dem Bildschirm durchgeführt. Texteingaben, etwa bei der Volltextsuche, erfolgen über eine virtuelle Tastatur.

Eigener E-Book-Shop

Außer über die SD-Karte können Daten per USB oder über WLAN (802.11b/g/n) auf das Gerät transferiert werden. Über WLAN hat der Nutzer auch Zugang zum eigenen E-Book-Shop, in dem 2,4 Millionen E-Books zu finden sind. Davon sind über 80.000 in deutscher Sprache. Der Start eines deutschsprachigen Shops ist für Oktober 2011 geplant.

Den Onlineshop können Nutzer jedoch nicht nur über den E-Book-Reader besuchen: Kobo bietet auch eine kostenlose Lese-App an, die verschiedene Smartphones und Tablets zum E-Book-Reader macht. Sie ist für die mobilen Geräte von Apple, für Android-Geräte sowie für das Blackberry Playbook erhältlich.

Nachtrag vom 2. September 2011, 11:40 Uhr

Inzwischen hat Kobo Verfügbarkeit und Preis des Gerätes bekanntgegeben: Der eReader Touch Edition wird am 1. Oktober 2011 zu einem Preis von knapp 150 Euro auf den Markt kommen. Im Oktober wird auch der E-Book-Store auf Deutsch verfügbar sein. Derzeit finden Nutzer aus Deutschland zwar E-Books in ihrer Muttersprache auf der Startseite. Der Shop selbst ist aber noch auf Englisch.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 66,00€
  2. 76,99€
  3. 29,99€ statt 59,99€
  4. 68,44€

ThØrsHaedache 01. Sep 2011

Die Kobo App gefällt mir schon sehr gut kann den Erzader kaum erwarten - ich will ja auch...

MeinSenf 01. Sep 2011

Statt einer bunten Hülle wäre mir ein buntes E-Paper wesentlich lieber.

Realist_X 01. Sep 2011

Schade, liest sich ansonsten alles sehr positiv. Aber ohne MP3 wird mein Kindle nicht...

Lokster2k 31. Aug 2011

Beides wär natürlich optimal. Aber Touch muss man ja nich unbedingt mit den Fingern...


Folgen Sie uns
       


Red Dead Redemption 2 auf der Xbox One X - Golem.de live

Wir zeigen auf zahlreich geäußerten Wunsch Red Dead Redemption 2 im Livestream auf der Xbox One X. In der Aufzeichung kommen die Details des zum Teil in 4K hereingezoomten Bildausschnittes gut zur Geltung.

Red Dead Redemption 2 auf der Xbox One X - Golem.de live Video aufrufen
E-Mail-Verschlüsselung: 90 Prozent des Enigmail-Codes sind von mir
E-Mail-Verschlüsselung
"90 Prozent des Enigmail-Codes sind von mir"

Der Entwickler des beliebten OpenPGP-Addons für Thunderbird, Patrick Brunschwig, hätte nichts gegen Unterstützung durch bezahlte Vollzeitentwickler. So könnte Enigmail vielleicht endlich fester Bestandteil von Thunderbird werden.
Ein Interview von Jan Weisensee

  1. SigSpoof Signaturen fälschen mit GnuPG
  2. Librem 5 Purism-Smartphone bekommt Smartcard für Verschlüsselung

Aufbruch zum Mond: Die schönste Fake-Mondlandung aller Zeiten
Aufbruch zum Mond
Die schönste Fake-Mondlandung aller Zeiten

Hollywood-Romantiker Damien Chazelle (La La Land) möchte sich mit Aufbruch zum Mond der Person Neil Armstrong annähern, fördert dabei aber kaum Spannendes zutage. Atemberaubend sind wie im wahren Leben dagegen Armstrongs erste Schritte auf dem Mond, für die alleine sich ein Kinobesuch sehr lohnt - der Film startet am Donnerstag.
Eine Rezension von Daniel Pook

  1. Solo - A Star Wars Story Gar nicht so solo, dieser Han
  2. The Cleaners Wie soziale Netzwerke ihre Verantwortung outsourcen
  3. Filmkritik Ready Player One Der Videospielfilm mit Nostalgiemacke

NGT Cargo: Der Güterzug der Zukunft fährt 400 km/h
NGT Cargo
Der Güterzug der Zukunft fährt 400 km/h

Güterzüge sind lange, laute Gebilde, die langsam durch die Lande zuckeln. Das soll sich ändern: Das DLR hat ein Konzept für einen automatisiert fahrenden Hochgeschwindigkeitsgüterzug entwickelt, der schneller ist als der schnellste ICE.
Ein Bericht von Werner Pluta


      •  /