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Schwarmfähig: Drohne Scan Eagle
Schwarmfähig: Drohne Scan Eagle (Bild: Boeing)

Aufklärung in Oregon

Boeing lässt Drohnen schwärmen

Schwarmfähig: Drohne Scan Eagle
Schwarmfähig: Drohne Scan Eagle (Bild: Boeing)

Boeing hat eine Testmission mit drei Drohnen durchgeführt. Das Besondere daran war, dass Drohnen verschiedenen Typs zum Einsatz kamen, die sich mit einer an einer US-Universität entwickelten Kommunikationstechnik koordinierten.

Der US-Luft- und Raumfahrtkonzern Boeing hat nach eigenen Angaben erfolgreich einen Schwarm aus drei Drohnen getestet. Ziel des Versuchs war, dass mehrere unterschiedliche der unbemannten Fluggeräte (Unmanned Aerial Vehicle, UAV) gemeinsam ein Terrain erkunden.

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Die Aufgabe bestand darin, dass drei UAVs, zwei Scan Eagle, die von der Boeing-Tochter Insitu gebaut werden, und ein Unicorn des US-Unternehmens Procerus, ein Stück Land im östlichen US-Bundesstaat Oregon erkundeten, indem sie selbstständig Wegpunkte setzten und es kartierten. Gleichzeitig funkten sie Daten an ein Team am Boden.

Schwarmtechnik und Ad-hoc-Netz

Die drei Drohnen kommunizierten ständig miteinander, um ihre Aktionen zu koordinieren. Dabei kam eine Schwarmtechnik sowie ein mobiles Ad-hoc-Netzwerk zum Einsatz, die von Wissenschaftlern des Applied Physics Laboratory der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore im US-Bundesstaat Maryland entwickelt wurden.

Dass Roboter im Schwarm autonom Aufgaben erledigen, ist nicht außergewöhnlich. So kann beispielsweise ein Schwarm Flugroboter gemeinsam ein Gerüst bauen, fahrende Roboter können Gebäude erkunden, und ein Schwarm aus Robotern mit unterschiedlichen Fähigkeiten wurde kürzlich dabei gefilmt, wie er ein Buch aus einem Regal stibitzte.

Meilenstein

Diese Roboter stammen aus einer Hand. In dem von Boeing durchgeführten Test hingegen kamen Drohnen verschiedenen Typs zum Einsatz. Diese mussten mit einer Technik ausgestattet werden, die es ihnen ermöglicht, miteinander zu kommunizieren. Insofern sei der Test "ein Meilenstein im Einsatz von Drohnen", resümierte Gabriel Santander, Projektleiter und Chef des Programms Advanced Autonomous Networks bei Boeing. Diese Schwarmtechnik könne künftig beispielsweise bei Aufklärungs- und Rettungsmissionen eingesetzt werden.

Wie Boeing jetzt erst bekanntgegeben hat, fand der Test bereits Anfang Juli 2011 statt. Ein weiterer ist für Ende September geplant.


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Threat-Anzeiger 23. Aug 2011

schön zu wissen, dass in deiner welt Boeing erst seit heute ein rüstungskonzern ist...

Charles Marlow 23. Aug 2011

Wobei "friedlich" derzeit alles von der Ausspähung von Demonstranten bis hin zur...



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