• IT-Karriere:
  • Services:

Ladybug Robot

Lernroboter mit Zahnbürstenantrieb

Ein japanisches Unternehmen stellt auf der Internationalen Funkausstellung kleine Roboter in Form von Marienkäfern vor, die von Vibrationsmotoren und Zahnbürsten angetrieben werden. Die Roboter sind programmierbar: Der Code wird auf Kästchenpapier aufgemalt.

Artikel veröffentlicht am ,
Zahnbürste und Vibrationsmotor: Ladybug Robot auf der Ifa
Zahnbürste und Vibrationsmotor: Ladybug Robot auf der Ifa (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Was braucht man, um einen Roboter zu konstruieren? Nicht viel: zwei Zahnbürsten, zwei Vibrationsmotoren, vier Sensoren, eine kleine Platine sowie einige weitere elektronische Bauteile. Jetzt noch ein rotes Gehäuse darauf - fertig ist der Roboter in Gestalt eines Marienkäfers.

Roboter für den Schulunterricht

Inhalt:
  1. Ladybug Robot: Lernroboter mit Zahnbürstenantrieb
  2. Kommandos in Schwarz-Weiß

Entwickelt wurde der Ladybug Robot von Hitoshi Sato. Der japanische Robotiker ist Gründer und Chef des Unternehmens JS Robotics. Sato stellt seinen für den Schulunterricht konzipierten Roboter auf der Internationalen Funkausstellung in Berlin am Gemeinschaftsstand der japanischen Stadt Tsukuba (Halle 11.1, Stand 3) vor.

Der Roboter wird mit Hilfe der beiden Zahnbürsten angetrieben. Sie sind an einem Metallwinkel befestigt, an dem auch ein Vibrationsmotor sitzt - vergleichbar denen, die die Mobiltelefone in Vibration versetzen. Die Vibrationen setzen sich auf die Borsten fort und bewegen so den Roboter. Werden beide Seiten gleichzeitig aktiviert, macht der Roboter eine Satz nach vorn, pausiert und macht den nächsten Satz. Vibrieren die Motoren abwechselnd, kriecht der Roboter vorwärts.

Arduino-kompatibles Board

Herzstück des Roboters ist ein kleines, Arduino-kompatibles Board, das allerdings keinen USB-Anschluss hat. Den braucht der Ladybug Robot auch nicht. Er werde mit Hilfe von vier optischen Sensoren und einem bedruckten Papier programmiert, erklärt Erfinder Sato im Gespräch mit Golem.de.

Stellenmarkt
  1. BROCKHAUS AG, Lünen
  2. Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), Berlin

Die Programmierkarte ist bedruckt mit einer Matrix aus Kästchen, die in vier Reihen angeordnet sind. Der Roboter ist ein 6-Bit-System. Das bedeutet, je zwei Reihen à drei Kästchen enthalten einen Befehl. Die rechte Reihe ist gegenüber den anderen versetzt und besteht abwechselnd aus weißen und schwarzen Kästchen. Um den Roboter zu programmieren, male der Nutzer die Kästchen schwarz an oder lasse sie weiß, sagt Sato.

6 Bit

Eine Dreierreihe gibt die Art der Aktion an, die der Roboter durchführen soll: Drei weiße Kästchen - sprich: drei Nullen - stehen für Warten. Weiß-weiß-schwarz sind Kommandos, die den Motor ansteuern, also die Bewegung des Roboters regeln, weiß-schwarz-weiß hingegen lässt den Roboter Musik machen. Insgesamt gibt es acht solcher Bereiche. Die zweite Reihe des Sechserblocks enthält dann den konkreten Befehl.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Kommandos in Schwarz-Weiß 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 499,99€

Anonymer Nutzer 07. Sep 2011

Der Plural von PC braucht kein Deppenapostroph :|

Lehmroboter 05. Sep 2011

Dazu steht zumindest nichts auf der Website (zumindest in der FAQ). ( http://www.js...


Folgen Sie uns
       


Xiaomi MiTV Q1 im Test

Für das Streamen von Serien oder den Filmeabend zu Hause reicht der preiswerte Fernseher locker aus.

Xiaomi MiTV Q1 im Test Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /