• IT-Karriere:
  • Services:

Cablegate

Spiegel bestätigt Datenleck bei Wikileaks

Der Spiegel hat den Bericht über das Datenleck bei Wikileaks bestätigt. Laut dem Nachrichtenmagazin handelt es sich bei der verschlüsselten Datei um den vollständigen Bestand der US-Depeschen, die Wikileaks im vergangenen Jahr zugespielt worden waren.

Artikel veröffentlicht am ,
Julian Assange: Wikileaks-Sicherheitsleck geleugnet
Julian Assange: Wikileaks-Sicherheitsleck geleugnet (Bild: Ben Stansall/AFP/Getty Images)

Der Spiegel ist nach eigenen Angaben im Besitz von 251.000 US-Botschaftsdepeschen. Die Dokumente kursierten zusammengefasst zu einer Datei im Internet. Dabei handele es sich um das vollständige Konvolut der Botschaftsdepeschen, die Wikileaks 2010 zugespielt worden war.

Stellenmarkt
  1. Techniker Krankenkasse, Hamburg
  2. Diehl Metall Stiftung & Co. KG, Röthenbach a. d. Pegnitz / Metropolregion Nürnberg

Das Hamburger Nachrichtenmagazin bestätigte damit einen Bericht der Wochenzeitung Freitag aus der vergangenen Woche über ein Sicherheitsleck bei Wikileaks. Die Redakteure hatten eine 1,73 GByte große, verschlüsselte Datei gefunden. Auch das dazugehörige Passwort habe sich im Internet finden lassen, schrieb der Freitag. Damit habe sich die Datei öffnen lassen, die augenscheinlich unredigierte US-Depeschen enthielt. Laut Spiegel ist das Konvolut komplett.

Unbearbeitete Depeschen

Das ist insofern heikel, als die Depeschen jetzt unbearbeitet im Internet abrufbar sind. Bisher war es so gewesen, dass die Depeschen von einigen renommierten Medien wie dem Spiegel, der New York Times oder dem Guardian gesichtet und dann erst veröffentlicht wurden. Die Journalisten suchten nicht nur nach spannenden Informationen, sondern sorgten auch dafür, dass Informationen, deren Veröffentlichung Menschenleben gefährden können, nicht an die Öffentlichkeit gerieten. In der vergangenen Woche hat jedoch auch Wikileaks selbst damit begonnen, die Botschaftsdepeschen in großer Zahl unredigiert zu veröffentlichen und Nutzer aufgerufen, interessante Details bekanntzugeben.

Wikileaks-Gründer Julian Assange hatte in einem Telefongespräch mit Freitag-Herausgeber Jakob Augstein versucht, ihn davon abzubringen, über das Sicherheitsleck bei Wikileaks zu berichten. Anschließend hatte Wikileaks per Twitter verbreitet, der Artikel sei eine Lüge. Das liege daran, dass Wikileaks-Aussteiger Daniel Domscheit-Berg die Quelle des Freitag sei. Die Berliner Wochenzeitung ist einer der Partner von Domscheit-Bergs Plattform Openleaks.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-80%) 9,99€
  2. 19,99
  3. 4,32€

ChaosGeek 31. Aug 2011

So - oder so aehnlich - argumentierten hier ja in vergangenen Diskussionen noch einige...

wosnjev 30. Aug 2011

Macht überhaupt keinen Sinn. (aber anderes Thema) Das ist richtig, aber da ich eher die...

Keridalspidialose 30. Aug 2011

Eben. So wie sich die Wikileaker verhalten haben, so baut man kein Vertrauen in das ganze...

DyingPhoenix 30. Aug 2011

Wer sagt dass nicht ein Mitarbeiter einer der Zeitschriften welche veröffentlicht haben...

AndyBundy 30. Aug 2011

Sind da auch Speichellecks von Speichelleckern entstanden?


Folgen Sie uns
       


Microsoft Surface Laptop 3 (15 Zoll) - Hands on

Der Surface Laptop 3 ist eine kleine, aber feine Verbesserung zum Vorgänger. Er bekommt ein größeres Trackpad, eine bessere Tastatur und ein größeres 15-Zoll-Display. Es bleiben die wenigen Anschlüsse.

Microsoft Surface Laptop 3 (15 Zoll) - Hands on Video aufrufen
Arbeitsklima: Schlangengrube Razer
Arbeitsklima
Schlangengrube Razer

Der Gaming-Zubehörspezialist Razer pflegt ein besonders cooles Image - aber Firmengründer und Chef Tan Min-Liang soll ein von Sexismus und Rassismus geprägtes Arbeitsklima geschaffen haben. Nach Informationen von Golem.de werden Frauen auch in Europa systematisch benachteiligt.
Ein Bericht von Peter Steinlechner

  1. Naga Left-Handed Edition Razer will seine Linkshändermaus wieder anbieten
  2. Junglecat Razer-Controller macht das Smartphone zur Switch
  3. Tartarus Pro Razers Tastenpad hat zwei einstellbare Schaltpunkte

Videoüberwachung: Kameras sind überall, aber nicht überall erlaubt
Videoüberwachung
Kameras sind überall, aber nicht überall erlaubt

Dass Überwachungskameras nicht legal eingesetzt werden, ist keine Seltenheit. Ob aus Nichtwissen oder mit Absicht: Werden Privatsphäre oder Datenschutz verletzt, gehören die Kameras weg. Doch dazu müssen sie erst mal entdeckt, als legal oder illegal ausgemacht und gemeldet werden.
Von Harald Büring

  1. Nach Attentat Datenschutzbeauftragter kritisiert Hintertüren in Messengern
  2. Australien IT-Sicherheitskonferenz Cybercon lädt Sprecher aus
  3. Spionagesoftware Staatsanwaltschaft ermittelt nach Anzeige gegen Finfisher

Mobile-Games-Auslese: Märchen-Diablo für Mobile-Geräte
Mobile-Games-Auslese
Märchen-Diablo für Mobile-Geräte

"Einarmiger Schmied" als Klasse? Diablo bietet das nicht - das wunderschöne Yaga schon. Auch sonst finden sich in der neuen Mobile-Games-Auslese viele spannende und originelle Perlen.
Von Rainer Sigl

  1. Mobile-Games-Auslese Fantasypixel und Verkehrsplanung für unterwegs
  2. Mobile-Games-Auslese Superheld und Schlapphutträger zu Besuch im Smartphone
  3. Mobile-Games-Auslese Verdrehte Räume und verrückte Zombies für unterwegs

    •  /