Abo
  • Services:
Anzeige
Quedshot: Drohne mit Open-Source-Elementen
Quedshot: Drohne mit Open-Source-Elementen (Bild: Quadshot)

Flugroboter

Drohne Quadshot ist Open Source

Quedshot: Drohne mit Open-Source-Elementen
Quedshot: Drohne mit Open-Source-Elementen (Bild: Quadshot)

Quadshot ist ein Flugroboter und basiert auf Open-Hardware und Open-Source-Software. Die Drohne soll spätestens Anfang 2012 auf den Markt kommen.

Quadshot heißt ein in den USA entwickeltes unbemanntes Fluggerät (Unmanned Aerial Vehicle, UAV). Das Fluggerät ist ein Hybrid aus Hubschrauber und Flugzeug und basiert auf Open-Hardware und Open-Source-Software.

Anzeige

Quadshot ist ein ferngesteuertes Nurflügelfluggerät mit einer Spannweite von 1 Meter. Angetrieben wird es von vier Propellern, die auf Pylonen befestigt sind, die auch gleichzeitig als Kielflossen dienen. Zwei sitzen auf der Ober-, die anderen beiden auf der Unterseite. Das Gerüst des UAV besteht aus Polypropylenschaum, der mit Streben aus Karbonfaser verstärkt ist. In der Mitte der Tragfläche sitzt ein kleines Kunststoffgehäuse, in dem die Bordelektronik und der Akku untergebracht sind. Quadshot verfügt über ein Viertel-Zoll-Gewinde, an dem eine Kamera befestigt werden kann, um Luftaufnahmen zu machen.

Senkrecht starten, waagerecht fliegen

Die Drohne startet und landet senkrecht wie ein Hubschrauber. Dabei dienen die Motorhalterungen als Landegestell. Wie ein Hubschrauber kann auch das Quadshot in der Luft stehen. Wenn es vorwärts fliegt, dann geht es wie ein Flugzeug in eine waagerechte Position über.

  • Die Drohne Quadshot (Foto: Quadshot)
  • Der Quadrocopter startet und landet senkrecht. Fliegen soll er aber waagerecht wie ein Flugzeug. (Foto: Quadshot)
  • Quadshot verfügt über einen Anschluss, um eine Kamera zu befestigen. (Foto: Quadshot)
  • Das Entwicklerteam (Foto: Quadshot)
  • Die Bordelektronik stammt aus einem französischen Projekt und ist wie die Steuerungssoftware Open Source. (Foto: Quadshot)
Die Drohne Quadshot (Foto: Quadshot)

Als Bordelektronik dient ein System namens Lisa (Abkürzung von Lost Illusions Serendipitous Autopilot). Das wurde im Rahmen des Projekts Paparazzi an der französischen Hochschule für zivile Luftfahrt, der École Nationale de l'Aviation Civile (ENAC), entwickelt. Auch die Steuerungssoftware wurde in diesem Projekt entwickelt. Software und auch Hardware sind beide offen. Grund für die Übernahme ist, dass es zwischen beiden Projekten personelle Überschneidungen gibt.

Lisa stabilisiert Quadshot

Lisa sorgt dafür, dass das Quadshot stabil fliegt. Es gleicht Daten der Sensoren mit Befehlen ab, die von der Fernsteuerung kommen und errechnet dann die richtige Geschwindigkeit für jeden einzelnen Motor. In der aktuellen Ausführung wird Quadshot noch ferngesteuert. Es soll aber später ein GPS-Modul geben, welches ermöglicht, dass das Quadshot autonom Wegpunkte abfliegen kann.

Die Entwicklung des UAV wurde über einen Spendenaufruf auf der Website Kickstarter finanziert. Gespendet werden können mindestens 50 US-Dollar und höchstens 1.500 US-Dollar. Die Spendenaktion läuft noch bis zum 18. September. Danach soll die Serienfertigung der Drohne vorbereitet werden. Das bedeutet, es soll eine Form geschaffen werden, damit die Teile gegossen werden können. Derzeit werden sie noch einzeln gefräst.

Im kommenden Winter erhältlich

Geplant ist, Quadshot Ende 2011 oder Anfang 2012 in mehreren Versionen auf den Markt zu bringen. Die günstigste Ausführung ist Latte, das reine Flugwerk ohne Elektronikbauteile und Motoren. Latte ist für 75 US-Dollar zu haben. Die günstigste vollständige Version, Mocha, gibt es für 450 US-Dollar. Die Luxusversion des Quadshot, Kopi Luwak, wird 2.000 US-Dollar kosten.

Die Spender erhalten einen Rabatt auf das Fluggerät. Für sie kostet Latte 50 statt 75 US-Dollar. Mocha gibt es für 300 US-Dollar, Kopi Luwak für 1.500 US-Dollar.


eye home zur Startseite
mars96 31. Aug 2011

Ich denke eher das man zu Mikrokopter greift, wenn man eine Kamera dran hängen möchte...

Bankai 31. Aug 2011

Welche Werbung?

papa 31. Aug 2011

An und für sich nichts denn eigentlich ist das ganz einfach. Eigentlich .... und...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Daimler AG, Germersheim
  2. Daimler AG, Neu-Ulm
  3. HAMBURG SÜD Schifffahrtsgruppe, Hamburg
  4. Robert Bosch GmbH, Abstatt


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 99,99€ inkl. Abzug, Preis wird im Warenkorb angezeigt
  2. (Core i5-7600K + Asus GTX 1060 Dual OC)
  3. 193,02€

Folgen Sie uns
       


  1. Ronny Verhelst

    Tele-Columbus-Chef geht nach Hause

  2. Alphabet

    Googles Gewinn geht wegen EU-Strafe zurück

  3. Microsoft

    Nächste Hololens nutzt Deep-Learning-Kerne

  4. Schwerin

    Livestream-Mitschnitt des Stadtrats kostet 250.000 Euro

  5. Linux-Distributionen

    Mehr als 90 Prozent der Debian-Pakete reproduzierbar

  6. Porsche Design

    Huaweis Porsche-Smartwatch kostet 800 Euro

  7. Smartphone

    Neues Huawei Y6 für 150 Euro bei Aldi erhältlich

  8. Nahverkehr

    18 jähriger E-Ticket-Hacker in Ungarn festgenommen

  9. Bundesinnenministerium

    Neues Online-Bürgerportal kostet 500 Millionen Euro

  10. Linux-Kernel

    Android O filtert Apps großzügig mit Seccomp



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Creoqode 2048 im Test: Wir programmieren die größte portable Spielkonsole der Welt
Creoqode 2048 im Test
Wir programmieren die größte portable Spielkonsole der Welt
  1. Arduino 101 Intel stellt auch das letzte Bastler-Board ein
  2. 1Sheeld für Arduino angetestet Sensor-Platine hat keine Sensoren und liefert doch Daten
  3. Calliope Mini im Test Neuland lernt programmieren

Ikea Trådfri im Test: Drahtlos (und sicher) auf Schwedisch
Ikea Trådfri im Test
Drahtlos (und sicher) auf Schwedisch
  1. Die Woche im Video Kündigungen, Kernaussagen und KI-Fahrer
  2. Augmented Reality Ikea will mit iOS 11 Wohnungen virtuell einrichten
  3. Space10 Ikea-Forschungslab untersucht Umgang mit KI

Microsoft Surface Pro im Test: Dieses Tablet kann lange
Microsoft Surface Pro im Test
Dieses Tablet kann lange
  1. Microsoft Neues Surface Pro fährt sich ohne Grund selbst herunter
  2. iFixit-Teardown Surface Laptop ist fast nicht reparabel
  3. Surface Studio Microsofts Grafikerstation kommt nach Deutschland

  1. Re: Eine Beleidigung für echte Fotografen

    Dennisb456 | 06:52

  2. Re: USB Anschluss

    Peter Brülls | 06:44

  3. Re: DSLRs?

    ArcherV | 06:38

  4. Re: nächste Hololens, wo ist die momentane Hololens?

    devman | 06:16

  5. Re: Andersherum: Wieso nicht das Unternehmen...

    oleurgast | 05:16


  1. 23:54

  2. 22:48

  3. 16:37

  4. 16:20

  5. 15:50

  6. 15:35

  7. 14:30

  8. 14:00


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel