
Den Wilden Westen als weitgehend frei begehbare Spielewelt, das verspricht Rockstar Games für Red Dead Redemption. In dem Actionspiel stehen Pferde, Cowboys und jede Menge Schießereien im Mittelpunkt. Der Publisher hat einen Trailer mit Ingame-Szenen veröffentlicht.
Bei Umsätzen von 830 Millionen US-Dollar hat der amerikanische Publisher THQ Verluste von 431 Millionen Dollar im letzten Geschäftsjahr geschrieben. Firmenchef Brian Farrell blickt trotzdem optimistisch in die Zukunft.

Noch läuft das Geschäft bei Nintendo richtig gut - im letzten Geschäftsjahr konnte der japanische Gamingkonzern sein Ergebnis deutlich verbessern. Für die Zukunft erwartet das Unternehmen aber sinkende Einnahmen.

Echtzeitstrategen können sich für den geschlossenen Betatest von Starcraft 2 bewerben. Die Anmeldung läuft über Blizzards Battle.net und setzt den Besitz eines anderen Spiels des Herstellers voraus. Europäische Spieler von World of Warcraft sind noch ausgeschlossen.

Zwölf Jahre hat 3D Realms an Duke Nukem Forever gearbeitet - jetzt steht wohl fest, dass es nie erscheint: Das Entwicklerstudio von Scott Miller und George Broussard ist offenbar pleite und wird geschlossen.

Der als "Lord British" bekanntgewordene Spieldesigner und Hobbyastronaut Richard Garriott verklagt seinen ehemaligen Arbeitgeber NC Soft auf 24 Millionen US-Dollar. Es geht um Schadenersatz und Unterschlagung. Indirekt mit angeklagt ist der Bruder von Richard Garriott.

Das Spiel Ghostbusters, konzipiert als eine Art 3. Teil der Kinoreihe aus den 1980er Jahren, hat Publisher-Wechsel hinter sich und stand schon vor dem Aus. Nun eine neue Wendung: Das Spiel erscheint vorerst nicht für Windows-PC, Wii und Xbox 360, sondern für Playstation 2 und 3.

Electronic Arts hat das letzte Geschäftsjahr mit einem Rekordumsatz, aber auch mit einem Verlust von über 1 Milliarde US-Dollar abgeschlossen. Unternehmenschef John Riccitiello äußerte ungewöhnliche Ansichten über die Zukunft des Spielemarktes.

Das bayerische Kabinett unter Ministerpräsident Horst Seehofer verlangt offiziell eine Reform der Prüfverfahren, mit denen die USK Altersfreigaben für Computerspiele vergibt. Sozialministerin Haderthauer will die Möglichkeiten der BPjM erweitern, Programme auf den Index zu setzen.

Bethesda Softworks hat das dritte - und nur nach aktueller Planung letzte - Onlineerweiterungspaket für Fallout 3 veröffentlicht. Broken Steel erhöht unter anderem die Levelobergrenze von 20 auf 30.

Bislang hieß das wichtigste interne Entwicklerstudio von Electronic Arts am Firmensitz bei San Francisco schlicht "Redwood Shores". Nun trägt es den neuen Namen Visceral Games, bekommt ein eigenes Logo und etwas mehr Eigenständigkeit.
Trotz Druck durch den Innenminister von Baden-Württemberg hat der Karlsruher Bürgermeister eine E-Sport-Veranstaltung nicht abgesagt. Ausschlaggebend sei gewesen, dass zeitgleich eine Informationsveranstaltung für Eltern stattfindet.
Tripwire Interactive kündigt für Red Orchestra 2 unter anderem eine Kampagne an, in der Spieler als Mitglied der Wehrmacht in den Krieg ziehen können. Der Ego-Shooter mit dem Untertitel Heroes of Stalingrad schickt Spieler im Zweiten Weltkrieg an die Ostfront.
Im Drogenbericht der Bundesregierung ist dem Internet ebenso ein eigenes Kapitel gewidmet wie Alkohol, Cannabis und Heroin. Nach Angaben der Drogenbeauftragten Sabine Bätzing wird das Problem der Onlinesucht gravierender.
Das iPhone ist ernsthafte Konkurrenz für Nintendo DS und Playstation Portable - aber Apple hat offenbar noch weitere Pläne im Spielemarkt. Jetzt hat das Unternehmen einen hochrangigen Manager von Microsoft abgeworben: Richard Teversham, bislang für die strategische Ausrichtung der Xbox zuständig.

Electronic Arts braucht nach schlechten Geschäftsquartalen dringend eine Cashcow - und hat sie mit Die Sims 3 wohl auch bald im Angebot. Ein paar unentgeltliche Angebote sollen die Spieler ins Internet locken. Dort sollen dann kostenpflichtige "Sim Points" rollen.

Bis vor kurzem hat Keith Lee als Lead Producer an Diablo 3 gearbeitet, jetzt hat er mit weiteren Blizzard-Mitarbeitern ein Unternehmen namens Booyah gegründet. Es entwickelt für das iPhone. Sein Exarbeitgeber Rob Pardo, einer der obersten Blizzard-Chefs, berät das Start-up.
Ein Rechtsstreit aus dem Jahr 2002 holt Valve und Activision-Blizzard ein. Damals ging es um Lizenzzahlungen für Internetcafes, jetzt um angeblich noch ausstehende Zahlungen in Höhe von fast einer halben Million US-Dollar. Valve hat bereits Klage eingereicht, Activision-Blizzard will Gegenklage einreichen.

Die Arbeiten an den Konsolenversionen des Rollenspiels The Witcher sind vorerst eingestellt. Grund ist ein Streit zwischen dem Schöpfer des PC-Rollenspiels und dem Studio, das die Umsetzung erstellen soll. Ob das Spiel je für Xbox 360 und Playstation 3 erscheint, ist derzeit offen.

Quo Vadis Vor dem Spiel ist nach dem Spiel: Golem.de sprach mit Stephan Reichart über die Gamestage 2009 und über die Veranstaltung 2010, die künftigen Themenschwerpunkte und die deutsche Kongresslandschaft.

CSU-Sozialministerin Haderthauer hat mit "Bild" gesprochen und angeblich ein Verbot von World of Warcraft gefordert. Tatsächlich will die Politikerin aber dafür sorgen, dass "Spielesucht" bei Prüfungen der USK berücksichtigt wird. Laut Golem.de-Informationen berät das bayerische Kabinett am 5. Mai 2009 über das Thema.
Der österreichische Publisher Jowood hat eine wechselhafte Geschichte, derzeit geht es dem Unternehmen finanziell gut. Der Umsatz stieg um 10 Prozent, und auch der Profit stimmt. Für die Zukunft erwartet die Firma wachsende Gewinne unter anderem mit dem vierten Teil der Gothic-Serie - obwohl das Image in der Rollenspielcommunity angeschlagen ist.

Im letzten Geschäftsjahr hat Ubisoft den Sprung geschafft: Das Unternehmen konnte seine Umsätze um 14 Prozent auf über eine Milliarde Euro steigern. Um weiter zu wachsen, hat Unternehmenschef Yves Guillemot ein starkes Portfolio für das Jahresendgeschäft 2009 und neue Titel angekündigt.

Schon länger gibt es Gerüchte über die nächste Generation der Playstation Portable, jetzt mehren sich die Hinweise: Auf der Spielemesse E3, die Anfang Juni 2009 in Los Angeles stattfindet, soll Sony neue Hardware präsentieren.
Auf der Wii hat sich Wii Fit weiterhin exzellent verkauft, auf Playstation 3 und Xbox 360 konnte Resident Evil 5 im ersten Quartal 2009 besonders starke Umsätze generieren. Das sind Ergebnisse neuer Analysen über den deutschen Konsolenspielemarkt.

Sony Online Entertainment wagt sich als erster großer Publisher von Onlinerollenspielen aus der Deckung: Free Realms richtet sich zum Teil an neue MMORPG-Zielgruppen und ist in der Basisversion kostenlos. Ab sofort ist das Programm weltweit verfügbar. Golem.de hat die PC-Version ausprobiert.
Dem britischen Publisher Empire Interactive droht das Aus. Das Unternehmen hat Insolvenz beantragt, ein Retter ist nicht in Sicht. Unter den Angestellten wächst die Wut. Sie erfahren Details über ihr Schicksal bislang vor allem aus dem Internet.

Wie lassen sich WoW-Spieler vom PC wegkriegen? Eine Möglichkeit: eine Mobile-Version von World of Warcraft. Die gibt es jetzt zumindest für das iPhone, wenn auch mit einigen technikbedingten Einschränkungen.

Rubi Malone - so heißt die Hauptfigur in Wet, für das sich die Fallout-3-Macher Bethesda Softworks nun die Publishingrechte gesichert haben. Das Actionspiel soll im Herbst 2009 erscheinen. Es setzt auf durchgestylte Kämpfe im Stil von "Kill Bill".
Positive Meldungen aus der deutschen Entwicklerszene sind selten, aber es gibt sie: Unter dem Firmennamen Headup Games will sich ein neuer deutscher Publisher vor allem um Hardcore-Spieler kümmern. Die Gründer haben zuvor unter anderem bei Ubisoft Branchenerfahrung gesammelt.
Die Übernahme von Eidos durch Square-Enix ist abgeschlossen, die Firmenchefs teilen Details über die Zukunft des Tomb-Raider-Publishers mit. "Eidos" soll als Firmenname und als Marke erhalten bleiben.

Eigentlich wollte Konami das Irak-Kriegsspiel Six Days in Fallujah veröffentlichen, nun macht der Publisher nach Protesten einen Rückzieher. Die Entwickler des Programms müssen sich einen neuen Publisher suchen. Finanzielle Ressourcen dazu sollten vorhanden sein - der CIA ist an dem Studio beteiligt.
Der Markt für Computer- und Videospiele ist 2008 weiter gewachsen - und zwar stärker als erwartet. Statt wie vorausgesagt um 13 Prozent konnte das Geschäft mit digitaler Unterhaltung um 16,9 Prozent zulegen. Wichtigste Ursache: Die Publisher erschließen neue Käuferschichten.

Auf 160 Millionen US-Dollar ist das veranschlagte Budget für die Verfilmung von Bioshock mittlerweile angewachsen - zu viel für Universal Pictures. Nun prüft Regisseur Gore Verbinski, ob sich der Streifen auch für weniger Geld drehen lässt. Dafür sind mittlerweile Bilder aus Bioshock 2 verfügbar.

Mit dem Update auf Version 3.1 verfügt World of Warcraft über einen neuen Grafikmodus. Der bringt ein paar Detailverbesserungen - aber zu hohe Kosten: Auf Rechnern, die nicht in die Highend-Kategorie gehören, bricht die Bildwiederholrate dramatisch ein.
"Baby Shaker" heißt ein Spiel, das Apple jetzt mit einer offiziellen Entschuldigung aus dem App Store für sein iPhone entfernt hat. Ziel: Durch Schütteln des Mobilgeräts sollte ein weinendes Baby zum Schweigen gebracht werden.

Quo Vadis Das neueste Computerspiel ist immer nur einen Klick entfernt, Onlineangebote ersetzen den Handel, kleine Teams machen Publisher überflüssig - sieht so die Zukunft des Spielemarktes aus? Golem.de hat während der Entwicklerkonferenz in Berlin mit Teut Weidemann über das Jahr 2015 gesprochen.

Bei Blizzard North haben sie Diablo miterfunden, jetzt kündigen die Schaefer-Brüder einen neuen Zeitvernichter an: Torchlight. Das Onlinerollenspiel wird über einen chinesischen Publisher auf den Markt kommen.

Quo Vadis Kaum ein anderes Segment des Spielemarktes wächst derzeit so rasant wie Browsergames - und zwar vor allem in Ländern, in denen sich konventionelle Titel aufgrund von fehlender Hardwarebasis schwertun. Im Rahmen der Entwicklerkonferenz hat Gameforge-Chef Klaas Kersting über Kuhuaseli, Asien und den deutschen Einzelhandel gesprochen.

Quo Vadis Space Invaders, Mario Kart und Doom wären ohne sie langweilig: die Gegner im Computerspiel. Joel Kaczmarek hat sich wissenschaftlich mit den Opponenten beschäftigt - und bei der Entwicklerkonferenz in Berlin mit Golem.de über seine Erkenntnisse gesprochen.

Quo Vadis Onlinerollenspiele sind nicht nur Daddelkram - sondern haben langfristige Auswirkungen auf unser Leben. Zukunftsforscher Matthias Horx hat auf der Entwicklerkonferenz darüber gesprochen, welche gesellschaftlichen Auswirkungen er von World of Warcraft erwartet.

Quo Vadis Die Arbeit als Spielentwickler macht Spaß - so die allgemeine Vorstellung. Aber ist das so? Auf der Entwicklerkonferenz Quo Vadis spricht der legendäre Designer Bob Bates darüber, wie es tatsächlich hinter den Kulissen zugeht, und warum so viele Einsteiger nicht lange durchhalten.
Quo Vadis 100 Eber erlegen, 50 Goldbarren sammeln oder Gebäck überbringen - gerade die Aufgaben in Onlinerollenspielen sind oft ganz schön langweilig. Wie es spannender gehen könnte, hat auf der Entwicklerkonferenz Quo Vadis in Berlin die Dramaturgin Linda Breitlauch erklärt.
Zum dritten Mal findet in der Leipziger Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK) die "Lange Nacht der Computerspiele" statt. Neben einem Vortrag des Rekordhalters im Spielesammeln steht auf dem Programm: Diskutieren, Kennenlernen und Spaß haben.

Das postnukleare Abenteuer geht weiter: Bethesda hat ein neues Spiel in der Fallout-Reihe angekündigt. Bei "New Vegas" handelt es sich nicht um den eigentlich fälligen vierten Teil der Reihe, sondern um einen weiteren Ableger.

Erst das Spiel, künftig Fernsehen und Kino? Bethesda hat sich die Filmrechte an der Fallout-Serie gesichert. Das Entwicklerstudio gehört einer Firma, an der auch Pro 7 beteiligt ist - und im Aufsichtsrat sitzt Erfolgsproduzent Jerry Bruckheimer.

Fantasy ist groß und schwer und ernst? Nicht immer: In The Book of Unwritten Tales geht es zwar auch um den Kampf von Gut und Böse, um mächtige Artefakte und dunkle Armeen. Trotzdem setzt das Adventure in erster Linie auf Humor.

Wieder ein Onlinerollenspiel weniger: Ubisoft schaltet am 1. Mai 2009 die Server von Shadowbane aus. Das Fantasy-MMOG konnte sich trotz Umstellung des Geschäftsmodells offenbar wirtschaftlich nicht tragen.

Eigentlich sollten bei Giga.de demnächst die Server abgestellt werden, doch es kommt anders: Die amerikanische IGN.com-Gruppe, Eigentum von Medienunternehmer Rupert Murdoch, übernimmt die Kölner Gamingwebseite. Damit spielt ein weiterer Großkonzern im deutschen Markt für Computerspiele-Berichterstattung mit.

Erfolgreich - aber bei den falschen Spielern: Weil Demigod unter Schwarzkopierern starke Verbreitung fand, kam es zu einem unerwarteten Ansturm auf die Multiplayer-Server. Eine der Folgen der illegalen Verbreitung sind schlechte Wertungen in der US-Presse.