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Hardcore: Wizardry Online mit echtem virtuellem Tod

Die 80er-Jahre-Rollenspielserie Wizardry soll als Free-to-play-MMOG zu neuem Leben erwachen. Das Projekt richtet sich – wie die Originale – an Hardcorespieler, die ihren mühsam aufgebauten Charakter wahlweise sogar endgültig verlieren können.
/ Peter Steinlechner
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Wizardry Online (Bild: Gamepot)
Wizardry Online Bild: Gamepot

Das erste Wizardry mit dem Untertitel Proving Grounds of the Mad Overlord erschien 1981 beim amerikanischen Entwickler und Publisher Sir-Tech. Für die damalige Zeit ungewöhnlich: Die Serie hat es – im Grunde durch ein paar schräge Zufälle(öffnet im neuen Fenster) – auch im damals noch recht abgeschotteten japanischen Spielemarkt zu Kult gebracht. Jetzt kündigt Gamepot(öffnet im neuen Fenster) , ein aus Tokio stammender Publisher, Wizardry Online(öffnet im neuen Fenster) an, das im Sommer 2011 in Japan und 2012 in Europa und den USA seine Server eröffnen soll. Für die Entwicklung ist das ebenfalls aus Tokio stammende Studio Headlock(öffnet im neuen Fenster) zuständig, das unter anderem hinter Radiant Historia und Monster Fusion steckt.

Wizardry Online – Trailer (Cinematic)
Wizardry Online – Trailer (Cinematic) (00:55)

Wizardry Online verwendet ein Free-to-play-Geschäftsmodell, sprich: Grundsätzlich ist es kostenlos, aber Extras kosten echtes Geld. Das Programm soll sich – wie die klassische Serie – an Hardcorespieler richten. So gibt es unter anderem die Möglichkeit des sogenannten "Permadeath": Wer mit seinem Charakter den Heldentod stirbt, muss mit einem neuen Avatar ganz von vorne anfangen. Auch das Kampfsystem soll sich eher an erfahrene Spieler richten, ebenso wie die komplexen Höhlensysteme.


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