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Tomb Raider
Tomb Raider (Bild: Square Enix)

Tomb Raider

Die Neuerfindung der Lara Croft

Tomb Raider
Tomb Raider (Bild: Square Enix)

E3

Schmutzig statt süß, verletzbar statt vornehm soll Lara Croft im nächsten Tomb Raider sein. Die Serie wagt einen radikalen Schnitt - der dank teils spektakulärer Grafik und stimmiger Atmosphäre gelingen könnte.

Lara Croft ist ein gefallener Held - zumindest in der Präsentation des nächsten Tomb Raider auf der E3. Da hängt sie gefesselt in einer Höhle an der Decke, kann sich dann befreien, plumpst mehrere Meter in die Tiefe. Schwer verletzt taumelt sie durch die Dunkelheit, ist völlig verängstigt und überfordert. Und das Spannende: Anders als bei der alten, irgendwie fast immer coolen Lara der früheren Spiele ist das - auch dank der sehr guten Grafik - jederzeit an ihrem Gesicht und ihren Bewegungen ablesbar.

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Allerdings ist die Lara Croft des nächsten Tomb Raider, an dem das Entwicklerstudio Crystal Dynamics derzeit arbeitet, auch deutlich jünger. Gerade mal 21 Jahre ist sie alt, kommt gerade vom College und hat noch keine Abenteuer erlebt. Sie befindet sich mit ihrem Mentor Conrad Roth auf einem Schiff vor einer Insel in der Nähe von Japan, als es zu einem Sturm kommt. Natürlich geht der Pott unter, und Lara erwacht in der genannten gefesselten Lage. Spielerisch bietet auch das nächste Tomb Raider eine Mischung aus Rätseln und viel Action: So muss der Spieler auf die Idee kommen, dass er die Hauptfigur hin- und herschwingen lassen kann, damit die Flammen eines Feuers direkt in der Nähe auf die Fesseln überspringen.

Anschließend muss Lara aus der Höhe flüchten, und das bedeutet Sprünge über tiefe Abgründe, anfangs wohl noch recht simple Kämpfe mit einem mysteriösen Verfolger und das gelegentliche Abbrennen von Hindernissen mit schick animierten Fackeln und unkomplizierte Schalterrätsel. Der Großteil von Tomb Raider findet auf der weitgehend offenen Spielewelt der verlassenen Insel statt, an deren Küste Dutzende von gestrandeten Schiffen zu sehen sind. Das Atoll ist mit dichtem Wald bewachsen, alles andere als karibisch schön, sondern düster, schroff und natürlich voller Geheimnisse und Gefahren.

Nach einer gewissen Zeit findet Lara heraus, dass ihr Mentor zwar schwer verwundet, aber noch am Leben ist. Er hat ein Lager in der Mitte des Eilands, das auch Lara als Zentrale dient. Von dort aus soll sie dann Missionen erledigen können, in denen es sowohl ums Kämpfen als auch ums Klettern geht. Mit einem speziellen Sichtmodus kann sie beispielsweise Spuren von Wölfen verfolgen, die sie zu wichtigen Stellen bringen. Später bekommt sie dann nach Auskunft der Entwickler immer mehr Ausrüstung, etwa eine Spitzhacke, mit der sie auch sonst unerreichbare Steilwände hochkommt. Was Lara sonst noch alles an Gegenständen bekommt, können Spieler auf Playstation 3, Xbox 360 und Windows-PC voraussichtlich erst Ende 2012 herausfinden.


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Der Kaiser! 08. Jun 2011

Ich kenne James Bond nur von den Filmen. Aber auch da gefällt mir der neue Bond besser...

burzum 08. Jun 2011

Naja... geh mal besser wieder unter echte Menschen, da sind nach wie vor noch Unterschiede.

Weegee 08. Jun 2011

Da stimme ich doch in jeglicher Hinsicht zu. Mal meine alte Playstation entstauben...

razer 08. Jun 2011

weisz nicht was ihr so schade dran findet.. wenn ich zb an god of war 3 denke... waeren...



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