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Receipt Racer: Rasend über 50 Meter Rechnungspapier

Aus ökologischer Sicht ist das Spiel ein Desaster – sagt sogar der Programmierer. Allerdings ging es Joshua Noble bei Receipt Racer auch nur darum, im Rahmen eines Workshops schnell mal eine originelle Spielidee umzusetzen.
/ Peter Steinlechner
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Receipt Racer (Bild: Joshua Noble)
Receipt Racer Bild: Joshua Noble

Spätestens nach 50 Metern ist Schluss: Das ist die Länge der Thermopapierrollen, auf denen man in Receipt Racer antritt. Der Spieler steuert ein per Beamer auf das Papier projiziertes Rennauto. Auf dem Thermopapier wiederum gibt der Drucker im Eiltempo eine leicht kurvige Straße mitsamt Hindernissen vor. Das Programm entstand im Rahmen des 'Let's feed the future'-Workshops(öffnet im neuen Fenster) , der Anfang Juni 2011 in Barcelona stattgefunden hat.

Receipt Racer – Videospiel aus dem Drucker
Receipt Racer – Videospiel aus dem Drucker (00:54)

Joshua Noble, der Receipt Racer innerhalb eines Tages auf Basis von Openframeworks entwickelt hat, räumt selbst ein, dass sein Werk aus ökologischer Sicht ein Desaster ist – genauso wie jedes richtige Auto, findet er. Wer sich für Details interessiert oder den Quellcode selbst kompilieren und ausprobieren möchte, findet die Infos auf der offiziellen Projektseite. Und wer das Programm noch weiter überarbeitet, kann sogar länger rasen: In Deutschland sind auch Thermopapierrollen mit einer Länge von 80 Metern erhältlich.


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