Ein neues Raspbian ist da. Das Linux-Betriebssystem für den Raspberry Pi bekommt einen verbesserten VLC-Player, der Hardwarebeschleunigung unterstützt. Außerdem bieten die Entwickler künftig zwei Images in unterschiedlicher Größe an.
Fast schon ein Glücksspiel: Viele Nutzer haben noch immer Probleme mit dem October 2018 Update für Windows 10: Teilweise werden Netzlaufwerke nicht mehr erkannt und der F5-VPN-Dienst funktioniert nicht richtig. Parallel hat Microsoft Werbung in der Mail-App getestet - und dafür Kritik erhalten.
Golem-Wochenrückblick Spider-Man, Hulk, X-Men, Black Panther: Der Marvel-Comics-Verleger Stan Lee hinterlässt Großes. AMD schafft Schnelles und Smartphone-Kameras überraschen uns im Test.
Nerf-Guns machen Spaß. Die Spielzeuge von Hasbro schießen nervige Bälle oder Darts ab. Laser Ops Pro macht das anders: Hier tragen wir Duelle mit futuristisch aussehenden Infrarotstrahlern aus. Kann das genauso viel Spaß machen?
Microsofts Akquise von Playfab macht sich bezahlt: Das Unternehmen will Multiplayer-Server auf seiner Azure-Infrastruktur anbieten. Vorteile wie recht geringe Latenzen und globale Verfügbarkeit sollen Entwickler überzeugen.
Auch Western Digital baut Erweiterungskarten, die als Zwischenspeicher für Server ausgelegt sind. Die Ultrastar DC ME200 gibt es als normale PCIe-Karte oder als 2,5-Zoll-Laufwerk. Das erinnert ein wenig an Intels Optane.
Aus China stammt die kleine Bastelplatine, auf der ein Sky-C-Prozessor, etwas RAM und wenig Flash-Speicher verbaut sind. Trotzdem soll das für ein Arch-Linux und Mediaplayer reichen - zum Preis von 5 Euro.
Eine Sicherheitslücke betrifft die beliebten Virtualisierungsprogramme VMware Player und Workstation. Angreifer können darüber Code auf dem Hostsystem ausführen, was sie recht kritisch macht. Das von VMware verteilte Update sollte schnell installiert werden.
Durch eine fehlende Identitätsabfrage in einem DSGVO-Plugin für Wordpress können sich Angreifer Administratorkonten für Webseiten anlegen und dann beliebige Schadsoftware verteilen. Die Lücke wird bereits ausgenutzt.
Keine E-Mails oder Termine mehr: Ein Update für Windows 10 Mobile bringt die App Outlook auf Windows-Phones zum Abstürzen. Viele Nutzer berichten in Foren darüber und sind verärgert. Microsoft hat bereits einen Fix parat.
Golem-Wochenrückblick Wir erleben die Apollo-11-Mission von nahem mit, und auch der Verfassungsschutzpräsident wird zum Mond geschossen. AMD bleibt derweil auf dem Boden.
Vor allem in Asien beliebt ist Microsofts Messaging-Software Kaizala. Die Pro-Version wird es künftig weltweit für Office-365-Kunden geben. Es ist ein klares Konkurrenzprodukt zu Whatsapp und hat einige Vorteile - aber auch Nachteile.
"Windows aktivieren": Ohne erkennbaren Grund werden die Lizenzen von Windows-10-Pro und -Enterprise-PCs auf einmal für ungültig erklärt. Microsoft sieht den Grund in einem fehlerhaften Aktivierungsserver - und hat mittlerweile wohl auch einen Fix parat.
Die neuen Router Nighthawk X8 und X12 sehen ziemlich futuristisch aus und unterstützen den kommenden WLAN-Standard Wi-Fi 6 und Link Aggregation. Allerdings widerspricht sich Netgear ein wenig im Kleingedruckten.
Dropbox Extensions sind ein neuer Zusatz, der Nutzern ermöglicht, innerhalb der App ihre Dateien zu bearbeiten. Es können beispielsweise PDF-Dokumente ändern und virtuelle Signaturen erstellt werden. Ein guter Weg, um Kunden auf der Plattform zu halten.
Wer braucht schon Gesichtserkennung? In China wird ein Überwachungssystem entwickelt, das Bürger an ihren einzigartigen Gangarten erkennt. Die Software soll sich auch von absichtlich anderem Laufen nicht täuschen lassen. Ganz in Echtzeit funktioniert das aber noch nicht.
Um risikoreiche Filmprojekte sicherer finanzieren zu können, entwickeln Forscher von 20th Century Fox ein neuronales Netzwerk, das die Vorlieben von Kinogängern analysieren soll. Daraus errechnet das System Filmtrends des kommenden Jahres.
Die schlechte Energiebilanz von Blockchain-Transaktionen ist für VMware Grund, ein eigenes System anzubieten. Eine erste Betaversion von Project Concord ist quelloffen und soll energieeffizienter sein. Es setzt trotzdem auf gängige Systeme wie Ethereum und Hyperledger.
Die Expansionspläne von VMware sind optimistisch: Das Unternehmen will bis 2020 in vielen weiteren Zonen vertreten sein. Danach gibt es sogar Pläne, in relativ herausfordernde chinesische Standorte zu expandieren. Dabei sei die Übernahme von Red Hat durch IBM eine Chance.
Kubernetes ist für VMware anscheinend ein großes Thema. Das Unternehmen übernimmt das darauf spezialisierte Startup Heptio. Das Ziel: Kubernetes as a Service mit dem neuen Produkt Cloud pks anbieten zu können. Der Dienst soll zum neuen Standard für Containerorchestrierung werden.
Golem-Wochenrückblick Wir verlieben uns in einen sehr breiten Monitor, Apple erneuert nach langer Pause Macbook Air und Mac Mini, und IBM hat bald bei Red Hat den Hut auf. Sieben Tage und viele Meldungen im Überblick.
Serverkapseln am Grunde des Ozeans: Microsoft sieht in Unterwasserrechenzentren sehr viel Potenzial. CEO Satya Nadella sieht dort sogar die Zukunft für die Cloud. Das habe viele Vorteile und spare Geld.
Rechts, links, oben, unten, Dreieck, Kreis: Der Razer Panthera Evo ist ein Arcade Stick im Stil alter Automaten, mit dem sich Fighting-Spiele gut steuern lassen sollen. Die Eingabeknöpfe können nach Belieben konfiguriert werden. Allerdings ist der Controller nicht ganz preiswert.
"Alexa, spiele Thunderstruck von AC/DC": Die Music Skill API ermöglicht Entwicklern das Erstellen von sprachgesteuerten Musikstreamingprogrammen. Die Grundlage dafür stellen AWS Lambda und die Spracherkennung von Amazons Alexa.
Um Nutzer vor eventuellen Angriffen zu schützen, führt Google einen Prüfalgorithmus ein, der vor der Anmeldung mit dem Konto ausgeführt wird. Das erfordert jedoch, dass Kunden dazu Javascript einschalten.
Mittels Bilderkennung aus Kamerabildern will die EU künftig den Risikofaktor von Einreisenden ermitteln. Dazu werden zwei Schritte notwendig: das Eingeben von Personalien vor der Einreise und ein Kontrollieren dieser an der Grenze selbst. Die EU will damit illegale Einwanderer schneller filtern.
Whatsapp wird ab 2019 Werbung einblenden, bisher ist dies jedoch nur im Untermenü Status geplant. Das soll die primäre Einnahmequelle der App werden. Die Entscheidung widerspricht der ursprünglichen Philosophie der Gründer, weshalb diese das Unternehmen verlassen haben.
Vanadium und Vibranium: So könnten kommende große Releases von Windows 10 ab Herbst 2019 heißen. Kennern von Marvel-Comics und -Filmen dürfte der zweite Name bekannt vorkommen. Bisherige Versionen hatten zumindest am Rande einen Bezug zum Unternehmen selbst.
Erstmals baut Apple ein iPad-Modell, das nicht im 4:3-Format kommt. Außerdem kommt der Apple Pencil mit Doppeltipp. Und die Displays der iPad Pros sind nicht mehr eckig. Der Hersteller zeigt im Video, was Entwickler beim Entwickeln künftiger Tablet-Apps beachten sollten.
Microsoft bewirbt seine Antivirensoftware Windows Defender als erste kostenlose Software mit Sandbox. Dadurch ist sie vom Betriebssystem abgeschottet, was eine Ausnutzung von erhöhten Rechten erschwert, die ein solches Programm benötigt. Momentan befindet sich die Funktion noch in einer Testphase.
600 Millionen Euro investiert Siemens in seinen Innovationscampus. Das Unternehmen hat sich für Berlin als Standort entschieden. Es werden Schulen, Fertigungsanlagen und Forschungslabore in Spandau entstehen. Es gibt wohl auch Zugeständnisse, die den Denkmalschutz ein wenig auflockern.
Google hat eine Abkürzung in seine cloudbasierte Office-Suite Google Docs eingebaut. Über URLs wie doc.new oder sheet.new können Nutzer künftig direkt ein Dokument, eine Präsentation oder eine Tabelle neu erstellen.
Der neue Botschutz Recaptcha v3 blendet keine Bildabfragen mehr ein. Stattdessen läuft das auf Javascript basierende Tool im Hintergrund und analysiert Nutzerverhalten - es ist keine Interaktion mehr notwendig. Allerdings könnte ein so verstecktes System auf Misstrauen stoßen.
Streamlabs und Intel kooperieren für ein Mini-PC-Konzept. Sie wollen die kleinen Boxen für Livestreamer verkaufen. Diese übernehmen die Videoaufzeichnung statt der Grafikberechnung. Dritthersteller bieten ihre Versionen des Konzepts auch in Bundles mit passendem Zubehör und sogar zum Mieten an.
Kann Software Kunst erstellen? Eine erfolgreiche Auktion beweist, dass es zumindest Abnehmer dafür gibt. Allerdings hat sich das Entwicklerteam Obvious wohl stark bei anderen KI-Systemen bedient.
Es wird wohl doch keinen dritten Star-Wars-Ableger geben, der sich um den kultigen Kopfgeldjäger Boba Fett dreht. Das wird laut einem Medienbericht teils auf den geringen Erfolg des Han-Solo-Films zurückgeführt. Stattdessen soll ein bisher unbekannter Charakter in einer Serie die mandalorianische Rüstung anziehen.
Die Bios-Unterstützung für Thunderbolt bei Thinkpads zu aktivieren, ist derzeit keine gute Idee: Mehrere Nutzer berichten von nicht mehr startenden Notebooks, nachdem sie diese Funktion aktiviert haben. Das konnte auf diversen Linux-Distributionen, aber auch mit Windows 10 reproduziert werden.
Golem-Wochenrückblick Wir testen das iPhone Xr, sind ein Revolverheld und entdecken wieder Sicherheitslücken. Sieben Tage und viele Meldungen im Überblick.
Das Display von Xiaomis angekündigtem Smartphone Mi Mix 3 ist nahezu randlos. Die Frontkamera versteckt das Gerät hinter der aufschiebbaren Schale. Neu ist zudem, dass Xiaomi ein OLED-Panel verbaut und wieder den Qi-Ladestandard nutzt.
Die Roboterkatze Nybble bewegt sich fast wie eine echte Katze - nur ohne Fell. Sie wird durch ein angepasstes Arduino-Board und quelloffenen Code gesteuert und ist mit dem Raspberry Pi kompatibel. Allerdings sind einige Bauteile nicht im Set enthalten.
Die Manufacturing Cloud ist ein kombiniertes Angebot aus der Software NX von Siemens und Huaweis Desktopvirtualisierung Fusion Access. Das Produkt soll in Fabriken Kosten sparen, da Rechenleistung und Daten in die Cloud ausgelagert werden. Das sei sicher und wirtschaftlich, meint Huawei.
Obwohl 802.11ax noch nicht produktiv eingesetzt wird, bringt Broadcom mit dem BCM6752 und BCM6755 erste Chips heraus, die Hersteller in ihre kommenden Wi-Fi-6-Produkte einbauen können. Die Chips sollen möglichst energieeffizient sein und nutzen eine respektive zwei 2x2-Antennen.
Die kommende Version von Teamviewer soll performanter werden und weniger Netzwerklast verursachen. Interessant ist auch die Funktion Teamviewer Pilot, bei der Support-Mitarbeiter ihren Kunden per Augmented Reality helfen können.
Kann ein Thinkpad im 15,6-Zoll-Format gut sein? Das X1 Extreme beweist: ja! Im Test überzeugt das Notebook durch gewohnt gute Verarbeitungsqualität und die bewährte Thinkpad-Tastatur. Der guten Leistung steht allerdings die träge Kühlung im Weg.
Dell rüstet seine Latitude-Rugged-Notebooks künftig mit besserer Hardware aus. Statt dem Core i3 können Nutzer einen Intel-Prozessor der Kaby-Lake-Refresh-Serie auswählen. Ein Display mit 1.000 cd/m² und stabile Gehäuse machen die Notebooks für die Nutzung im Freien sinnvoll.
Nicht nur der Arbeitsspeicher des Medion Erazer X6805 fällt großzügig aus. Medion verkauft sein Gaming-Notebook bei Aldi-Süd mit Core-i7-CPU und Geforce GTX 1060. Spieler können sich zudem über eine mechanische Tastatur freuen, über ein 60-Hz-Panel hingegen nicht unbedingt.
In der kommenden Version von Windows 10 will Microsoft Retpoline gegen Spectre einführen. Das verlangsame das System nicht mehr so stark und bringe gerade auf älteren PCs eine spürbare Verbesserung. Allerdings dauert die Einführung noch ein wenig.