Crowdfunding: Nybble ist eine programmierbare Roboterkatze aus Holz

Die Roboterkatze Nybble bewegt sich fast wie eine echte Katze - nur ohne Fell. Sie wird durch ein angepasstes Arduino-Board und quelloffenen Code gesteuert und ist mit dem Raspberry Pi kompatibel. Allerdings sind einige Bauteile nicht im Set enthalten.

Artikel veröffentlicht am ,
Streicheln ist bei diesem Roboter eher nicht möglich.
Streicheln ist bei diesem Roboter eher nicht möglich. (Bild: Petoi)

Auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo sammeln Entwickler der Firma Petoi Nybble Geld für einen Roboter, der sich wie eine Katze bewegt und auch so aussieht. Das Bastelset besteht aus einem speziell dafür entworfenen Arduino-Board, Sensoren und mit einem Laserschneider zugeschnittenen Holzteilen, die den Körper der Katze ausmachen. Das Projekt hat bisher etwa 20.000 der gesetzten 50.000 US-Dollar erreicht. Die Kampagne läuft noch einen Monat.

Stellenmarkt
  1. IT-Systemadministrator (m/w/d)
    Stadtwerke Lünen GmbH, Lünen
  2. Data Scientist für Recommender Systems (w/m/d) in der Abteilung Basis- und Metadatensysteme
    SWR Südwestrundfunk Anstalt des öffentlichen Rechts, Stuttgart
Detailsuche

Herzstück des kleinen Roboters ist das Nyboard V0, das auf einem Arduino Uno basiert. Demzufolge nutzt es den gleichen Atmega328-Chip. Allerdings hat der Hersteller zusätzlichen EEPROM in Höhe von 8 KByte auf dem Board verbaut, auf dem weitere Verhaltensmuster als Arduino-Scripts gespeichert werden können. Der Chip taktet zudem mit 20 statt 16 MHz. Die serielle und I2c-Schnittstelle auf dem Byboard V0 lassen sich mit 3,3 und 5 Volt ansteuern. Ansonsten gleicht das Board einem Arduino Uno: Es hat ebenfalls 32 KByte Flashspeicher, 1 KByte Standard-EEPROM und 2 KByte SRAM.

Die Nybble-Katze kann zusätzlich mit einem wesentlich leistungsfähigeren Raspberry Pi betrieben werden, allerdings ist dieser - wie diverse andere Bauteile - nicht enthalten. Neben dem Roboterset benötigen Unterstützer zwei 14500-Lithium-Ionen-Batterien mit 3,7 Volt Ausgangsspannung, da die Lieferung von Batterien per Post zusätzlichen Auflagen unterliegt. Mit einer Ladung soll Nybble bis zu 30 Minuten laufen können. Der Arduino-Code für den Raspberry Pi 3 Model B und das Nyboard V0 sind quelloffen und auf dem Entwicklerportal Github zugänglich.

Im 200 Euro teuren Bausatz sind ansonsten notwendige Bauteile enthalten. Die Holzgliedmaßen werden nur gesteckt und benötigen keine Schrauben. Außerdem sind Motoren für Beine, Schwanz und Kopf enthalten, ebenso wie Entfernungssensoren, die sich am Kopf befinden. Auf der Steuerplatine befinden sich ein IR-Sensor und ein 6-Achsen-Gyrosensor. Early-Bird-Unterstützer bekommen ihr Set für 175 US-Dollar bereits im Dezember 2018, sollten die Kampagne und die darauffolgende Produktion reibungslos funktionieren. Außerdem bietet der Hersteller zwei Nybbles für 390 US-Dollar oder nur das Nyboard V0 für 45 US-Dollar an.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Snooozel 29. Okt 2018

Jo, 200¤... das sind 400DM!!!!111

Ach 26. Okt 2018

Denke schon, trägt ja konstruktiv zur Diskussion bei. Sieht nach einem interessanten...

MickeyKay 26. Okt 2018

Und wer hat jetzt behauptet, dass man sich keine echte Katze mehr zulegen darf? Hat...

rubberduck09 26. Okt 2018

Steht eigentlich alles in der Überschrift. Für 18650 gibts allen möglichen Kram zu...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
e.Go Life getestet
Abgesang auf ein schwer erfüllbares Versprechen

Der e.Go Life aus Aachen sollte Elektromobilität erschwinglich machen. Doch nach 1.500 ausgelieferten Exemplaren ist nun Schluss. Was nachvollziehbar ist.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

e.Go Life getestet: Abgesang auf ein schwer erfüllbares Versprechen
Artikel
  1. Unbound: Neues Need for Speed verbindet Gaspedal mit Graffiti
    Unbound
    Neues Need for Speed verbindet Gaspedal mit Graffiti

    Veröffentlichung im Dezember 2022 nur für PC und die neuen Konsolen: Electronic Arts hat ein sehr buntes Need for Speed vorgestellt.

  2. Google: Pixel 7 und 7 Pro kosten so viel wie die Vorgänger
    Google
    Pixel 7 und 7 Pro kosten so viel wie die Vorgänger

    Googles Pixel-7-Smartphones kommen mit neuem Tensor-Chip, ansonsten ist die Hardware vertraut. Neuigkeiten gibt es bei der Software.

  3. Lochstreifenleser selbst gebaut: Lochstreifen für das 21. Jahrhundert
    Lochstreifenleser selbst gebaut
    Lochstreifen für das 21. Jahrhundert

    Früher wurden Daten auf Lochstreifen gespeichert - lesen kann man sie heute nicht mehr so leicht. Es sei denn, man verwendet Jürgen Müllers Lesegerät auf Arduino-Basis.
    Von Tobias Költzsch

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5 jetzt bestellbar • MindStar (Gigabyte RTX 3090 Ti 1.099€, RTX 3070 539€) • Alternate (Team Group DDR4/DDR5-RAM u. SSD) • Günstig wie nie: MSI Curved 27" WQHD 165Hz 289€, Philips LED TV 55" Ambilight 549€, Inno3D RTX 3090 Ti 1.199€ • 3 Spiele für 49€ [Werbung]
    •  /