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Manufacturing Cloud: Huawei und Siemens bringen Cloud-Desktops für die Fabrik

Die Manufacturing Cloud ist ein kombiniertes Angebot aus der Software NX von Siemens und Huaweis Desktopvirtualisierung Fusion Access. Das Produkt soll in Fabriken Kosten sparen, da Rechenleistung und Daten in die Cloud ausgelagert werden. Das sei sicher und wirtschaftlich, meint Huawei.
/ Oliver Nickel
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Huawei und Siemens kooperieren für ihr Cloud-Angebot. (Bild: Pixabay.com/Montage: Golem.de)
Huawei und Siemens kooperieren für ihr Cloud-Angebot. Bild: Pixabay.com/Montage: Golem.de / CC0 1.0

Die Unternehmen Siemens und Huawei kooperieren und haben auf der Konferenz Huawei Cloud Connect 2018(öffnet im neuen Fenster) in Shanghai die Manufacturing Cloud(öffnet im neuen Fenster) vorgestellt. Dabei handelt es sich um eine Kombination aus den Softwarepaketen Siemens NX und Huawei Fusion Access. Die Siemens-Software wird im Produktzyklus-Management eingesetzt, Huaweis Programm bietet einen virtualisierten Desktop, der in einer Cloud gehostet wird. Kunden können ihren Mitarbeitern daher recht leistungsschwache Hardware zur Verfügung stellen - beispielsweise sind Thin Clients sinnvoll.

"Mit der gemeinsamen Lösung sind wir besser positioniert, um der steigenden Nachfrage nach cloudfähiger Fertigung gerecht zu werden" , kommentiert Huawei-Chef für Europa, Li Xiaoke. Huawei bestätigt in der Ankündigung auch, dass Siemens NX auf der eigenen Infrastruktur gut funktioniere. Die Software ist allerdings durch die Fähigkeit, Produkte in 3D zu modellieren, grafisch recht anspruchsvoll. Eine vernünftige Bandbreite wird hier definitiv eine Rolle spielen.

Aufpassen bei Bedenken

Siemens ist einer von mehreren Konzernen, mit denen Huawei für seine Virtualisierungssoftware eine Partnerschaft eingeht. Die Manufacturing Cloud sei dabei eine sichere und wirtschaftliche Lösung, erklärte das Unternehnen. Alle Daten von Nutzern werden in der Cloud abgelegt. Kunden sollten sich also bewusst sein, dass sie dadurch in gewisser Weise vom Anbieter abhängig sind und dass es sich dabei höchstwahrscheinlich um wirtschaftlich essentielle Informationen handelt.

Huaweis Fusion Access scheint allerdings von Kunden gut aufgenommen zu werden: Das Unternehmen spricht von "1.500 Unternehmen und 1,1 Millionen Endkunden in mehr als 100 Ländern" .


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