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Windows 10: Retpoline-Patch gegen Spectre verbessert CPU-Leistung

In der kommenden Version von Windows 10 will Microsoft Retpoline gegen Spectre einführen. Das verlangsame das System nicht mehr so stark und bringe gerade auf älteren PCs eine spürbare Verbesserung. Allerdings dauert die Einführung noch ein wenig.

Artikel veröffentlicht am ,
Nach dem Retpolines-Patch ist der Spuk nicht mehr ganz so schlimm.
Nach dem Retpolines-Patch ist der Spuk nicht mehr ganz so schlimm. (Bild: Pixabay.com/CC0 1.0)

In einem kommenden Update für Windows 10 plant Microsoft anscheinend, den Retpoline-Patch gegen die Prozessorsicherheitslücke Spectre einzuführen. Die von Google entwicklelte Lösung gegen Spectre Version 2 verlangsamt Prozesse nicht mehr ganz so stark wie bisher. Statt 5 bis 30 Prozent Leistungseinbußen sollen CPUs nach dem Retpoline-Update nur noch ein bis zwei Prozent langsamer rechnen. Das berichtet die Onlinepublikation Mspoweruser, die sich auf einen Tweet des Windows-Kernel-Entwicklers Mehmet Iyigun bezieht. Allerdings soll der Patch erst mit der nächsten großen Windows-Version im nächsten Jahr erscheinen.

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Viele Linux-Distributionen wie Ubuntu und NetBSD nutzen Retpoline-Maßnahmen bereits seit längerer Zeit. Microsoft ist also mit seiner Reaktion recht langsam. Dennoch, der Kernel-Entwickler Iyigun beschreibt seine Testversion 19H1 mit dem Patch als wesentlich performanter verglichen mit dem Zustand vor dem Update. Er nutzt ein Surface Pro 4 als Referenzgerät.

Leistungsschub auf Skylake

Dass Iyigun einen spürbareren Unterschied feststellt, ist plausibel. Schließlich ist der von Microsofts bereits älterem 2-in-1-Gerät genutzte Skylake-Chip von Leistungseinbußen durch Spectre-Patches besonders betroffen. Bis zu 30 Prozent weniger Rechenleistung sind möglich. Gerade Intel-Prozessoren sind jedoch zusätzlich von Meltdown betroffen - eine CPU-Sicherheitslücke, die zusammen mit Spectre bereits 2017 entdeckt wurde. Auch hier gibt es Leistungseinbußen durch Software-Updates.

Kommende Intel-CPUs der Generation Cascade Lake sollen nativ sowohl gegen Spectre-v2 als auch gegen Meltdown geschützt sein. AMD wird bei seinen Pinnacle-Ridge-CPUs weiterhin auf Microcode-Updates setzen.



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Bouncy 25. Okt 2018

Ja, ich hasse es, wenn Menschen nicht eine Sekunde nachdenken bevor sie Dinge absondern...

sambache 23. Okt 2018

Microsoft machte das schon immer so. Aber warum in aller Welt bist du auf so etwas...

nille02 23. Okt 2018

Aber gerade da soll es kaum zu bemerken sein. Kaum Content switches und Disk IO auf...

maverick1977 23. Okt 2018

Und genau das wird mit Windows 10 - 19H1 wieder ausgebügelt.


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