Abo
  • IT-Karriere:

WLAN: Broadcom bringt Mesh-SoCs für Wi-Fi 6

Obwohl 802.11ax noch nicht produktiv eingesetzt wird, bringt Broadcom mit dem BCM6752 und BCM6755 erste Chips heraus, die Hersteller in ihre kommenden Wi-Fi-6-Produkte einbauen können. Die Chips sollen möglichst energieeffizient sein und nutzen eine respektive zwei 2x2-Antennen.

Artikel veröffentlicht am ,
Broadcom baut Chips für eine Zukunft von Wifi-6-Meshes.
Broadcom baut Chips für eine Zukunft von Wifi-6-Meshes. (Bild: Pixabay.com/Montage: Golem.de/CC0 1.0)

Der Chiphersteller Broadcom bringt mit den BCM6752 und BCM6755 Mesh-SoCs für kommende WLAN-Router und Repeater heraus. Der Fokus liegt dabei auf einer Nutzung als Mesh-System. Beide Chips unterstützen den 2019 kommenden Standard Wi-Fi 6, der bisher als 802.11ax bekannt ist. Die Recheneinheit stellt jeweils eine Multicore-CPU. Broadcom bezeichnet seine zwei SoCs als energieeffizient, sie sollen eine "bessere Reichweite und höhere Bandbreite" erreichen.

Stellenmarkt
  1. MVV Trading GmbH, Mannheim
  2. Technische Universität München, München

Der BCM6752 nutzt eine nicht näher genannte CPU mit drei Kernen, wahrscheinlich einen 64-Bit-ARM-Prozessor. Außerdem ist auf dem Chip ein 2x2-Funkmodul verbaut, das Dualband-WLAN nach 802.11ax unterstützt. Außerdem sind zwei Gigabit-Ethernet-Anschlüsse für kabelgebundenes Netzwerk verbaut. Die Hardware unterstützt zudem einen PCI-Express-Anschluss, beispielsweise für weitere Ethernet-Adapterkarten für mehr LAN-Ports.

Unterstützt herstellerübergreifenden Mesh-Standard

Etwas besser ausgerüstet ist der BCM6755 mit ebenfalls nicht genanntem Prozessor mit vier statt drei Kernen. Auf dem Chip sind zwei 2x2-Antennen installiert, über die sich 802.11ax realisieren lässt. Allerdings hat er nur einen Gigabit-Ethernet-Port vorzuweisen, weshalb sich der Chip wohl eher für reine WLAN-Repeater eignen wird. Auch hier ist eine PCIe-Schnittstelle vorgesehen.

Beide Chips sind mit Broadcoms Konfigurationstool Smartmesh kompatibel, welches sich an den Standard Easymesh der Wi-Fi Alliance anlehnt. Dieser soll die Integration neuer Access Points in ein bestehendes Netzwerk möglichst nutzerfreundlich machen. Das funktioniert auch herstellerübergreifend, wenn entsprechende Geräte von Herstellern stammen, die das Format unterstützen.

Erste Geräte mit Wi-Fi 6 und werden im Jahr 2019 erwartet. Bis dahin haben Hersteller Zeit, die Broadcom-Module in ihre Produkte einzubauen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Folgen Sie uns
       


Wolfenstein Youngblood angespielt

Zwillinge im Kampf gegen das Böse: Im Actionspiel Wolfenstein Youngblood müssen sich Jess und Soph Blazkowicz mit dem Regime anlegen.

Wolfenstein Youngblood angespielt Video aufrufen
Disintegration angespielt: Fast wie ein Master Chief mit Privatarmee
Disintegration angespielt
Fast wie ein Master Chief mit Privatarmee

Gamescom 2019 Ein dick gepanzerter Held auf dem Schwebegleiter plus bis zu vier Fußsoldaten, denen man Befehle erteilen kann: Das ist die Idee hinter Disintegration. Golem.de hat das Actionspiel ausprobiert.
Von Peter Steinlechner

  1. Omen HP erweitert das Command Center um Spiele-Coaching
  2. Games Spielentwickler bangen weiter um Millionenförderung
  3. Gamescom Opening Night Hubschrauber, Historie plus Tag und Nacht für Anno 1800

Zephyrus G GA502 im Test: Das Gaming-Notebook, das auch zum Arbeiten taugt
Zephyrus G GA502 im Test
Das Gaming-Notebook, das auch zum Arbeiten taugt

Mit AMDs Ryzen 7 und Nvidia-GPU ist das Zephyrus G GA502 ein klares Gaming-Gerät. Überraschenderweise eignet es sich aber auch als mobiles Office-Notebook. Das liegt an der beeindruckenden Akkulaufzeit.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Vivobook (X403) Asus packt 72-Wh-Akku in günstigen 14-Zöller
  2. ROG Swift PG35VQ Asus' 35-Zoll-Display nutzt 200 Hz, HDR und G-Sync
  3. ROG Gaming Phone II Asus plant neue Version seines Gaming-Smartphones

Erdbeobachtung: Satelliten im Dienst der erneuerbaren Energien
Erdbeobachtung
Satelliten im Dienst der erneuerbaren Energien

Von oben ist der Blick auf die Erde am besten. Satelliten werden deshalb für die Energiewende eingesetzt: Mit ihnen lassen sich beispielsweise die Standorte für Windkraftwerke oder Solaranlagen bestimmen sowie deren Ertrag prognostizieren.
Ein Bericht von Jan Oliver Löfken

  1. Rocketlab Kleine Rakete wird wiederverwendbar und trotzdem teurer
  2. Space Data Highway Esa bereitet Laser-Kommunikationsstation für den Start vor
  3. Iridium Certus Satelliten-Breitbandnetz startet mit 350 bis 700 KBit/s

    •  /