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Thinkpad X1 Extreme im Test: Lenovos 15-Zöller ist ein leistungsstarker Hitzkopf

Kann ein Thinkpad im 15,6-Zoll-Format gut sein? Das X1 Extreme beweist: ja! Im Test überzeugt das Notebook durch gewohnt gute Verarbeitungsqualität und die bewährte Thinkpad-Tastatur. Der guten Leistung steht allerdings die träge Kühlung im Weg.

Ein Test von veröffentlicht am
Das Thinkpad X1 Extreme ist ein sehr gut verarbeitetes Notebook.
Das Thinkpad X1 Extreme ist ein sehr gut verarbeitetes Notebook. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Lenovos Thinkpads gibt es in vielen Größen: Beliebt sind 14-Zoll-Geräte wie das T480s oder das X1 Carbon. Es gibt aber auch kleinere Modelle, wie das X270 oder noch kleiner: das mittlerweile eingestellte Thinkpad X121e. Das Thinkpad X1 Extreme geht genau in die entgegengesetzte Richtung. Es ist ein 15,6-Zoll-Notebook, das trotzdem die Essenz der Reihe in sich trägt. Wir können da die typische Tastatur, das dezente Thinkpad-Logo, das gewohnte leicht gummierte und mattschwarze Gehäuse, viele Anschlüsse und den roten Trackpoint nennen. Ein Zusatz ist eher untypisch: die dedizierte Nvidia Geforce GTX 1050 Ti Max-Q, die Lenovo in das Gehäuse steckt. Die Kombination stellt sich im Test als ein sehr gutes Produkt heraus. Wir würden allerdings eine andere Konfiguration wählen.

Inhalt:
  1. Thinkpad X1 Extreme im Test: Lenovos 15-Zöller ist ein leistungsstarker Hitzkopf
  2. Das falsche Display
  3. Schuld ist die träge Kühlung
  4. Verfügbarkeit und Fazit

Dabei sei gesagt, wem große Notebooks generell nicht zusagen, der wird auch mit dem Thinkpad X1 Extreme wenig glücklich. Das Notebook wiegt 1,82 kg und passt mit 36,2 x 24,6 x 1,8 Zentimetern nicht in jede Reisetasche. Allerdings ist es verglichen mit anderen Notebooks dieser Größe erfreulich schlank geraten. Dabei gefällt uns die Verarbeitungsqualität des Chassis besonders gut. Die gummierte Oberfläche fühlt sich hochwertig an und der große 15,6-Zoll-Screen lässt sich bis auf 180 Grad neigen. Das Scharnier hält den schweren verglasten Touchscreen fest an Ort und Stelle.

Schwarz auf Schwarz

Beim X1 Extreme gibt es noch weniger auffällige Merkmale als bei den so schon dezent gehaltenen anderen Thinkpads. Die Thinkpad-Aufschrift ist nicht in Silber, sondern in Schwarz gehalten. Das neue Design ist direkt den kleineren X1-Carbon-Geräten entlehnt. Die rote Status-LED am Deckel ist auch bei diesem Modell dabei. Da ist der Namenszusatz "Extreme" schon fast unpassend. Das subtile Understatement finden wir gut, denn Thinkpads waren nie auffällig und grell - Eine Tradition, die auch unser Testmuster bewahrt.

  • Auch die WLAN-Karte ist herausnehmbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein weiterer Platz für ein zweites M.2-Laufwerk (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Unter den zwei schwarzen Abdeckungen ist der RAM zu finden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Displayränder sind nicht zu auffällig dick. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der gewohnte Trackpoint  und die sehr gute Tastatur (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Touchpad ähnelt anderen Thinkpads. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Fingerabdrucksensor wirkt bei dem vielen Platz schon fast winzig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Viele Anschlüsse auf der rechten Seite (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch an der linken Seite können wir einige Ports nutzen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Design ist dezent gehalten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Thinkpad X1 Extreme (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Thinkpad X1 Extreme (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die SSD ist erwartet flott. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Display ist recht hell. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Akkulaufzeit in Powermark ist gut. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Der Prozessor drosselt nach einer Weile drastisch. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Damit das Notebook die Temperatur in den Griff bekommt (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Auch die Laufzeit in PCMark 8 ist gut. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Das Design ist dezent gehalten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Das große Chassis des X1 Extreme hat bei der Anschlussauswahl diverse Vorteile. Wir können auf zwei USB-A-3.0-Buchsen und zwei Thunderbolt-3-Anschlüsse zugreifen. Dazu kommen ein HDMI-2.0a-Anschluss, ein SD-Kartenleser in voller Größe und ein Smartcard-Einschub. An der linken Seite finden wir einen proprietären Mini-Ethernet-Anschluss, den wir von anderen X1-Modellen bereits kennen. Ein passender Adapter liegt dem Notebook bei. Wir fragen uns trotzdem, warum Lenovo nicht einfach einen herkömmlichen RJ45-Anschluss verwendet. Der Platz im Gehäuse ist doch vorhanden.

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Einen proprietären Docking-Port gibt es bei diversen Thinkpads schon seit einiger Zeit nicht mehr - und da ist das X1 Extreme keine Ausnahme. Stattdessen bietet Lenovo passende Dockingstationen an, die an Thunderbolt 3 angeschlossen werden können. Wir denken, das ist ein Schritt in die richtige Richtung.

Gewohnte Tastatur mit ungewöhnlich großen Rändern

Wer beim Tastaturlayout des X1 Extreme eine Revolution erwartet, der sollte sich ein anderes Produkt anschauen. Das Notebook nutzt die gleichen Tasten, wie eigentlich jedes andere Thinkpad auch: Sie sind ebenfalls 1,6 Zentimeter breit und haben die Haptik und den Druckpunkt anderer Modelle. Hier bekommen Nutzer die gewohnt hohe Qualität geboten. Auf der Tastatur schreiben wir sehr gerne. Wieder mit dabei ist zudem die Kombination aus Trackpoint und den drei Maustasten über dem Touchpad, sodass wir beim Bedienen des Mauscursors die Finger auf der Tastatur belassen können. Das Touchpad selbst ist gut. Die Sensorfläche fühlt sich - ähnlich wie der Deckel des Notebooks - etwas gummiartig an. Im Vergleich zu einem Thinkpad 480s spüren wir keinen Unterschied beim Klicken oder Tippen auf dem Touchpad.

  • Auch die WLAN-Karte ist herausnehmbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein weiterer Platz für ein zweites M.2-Laufwerk (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Unter den zwei schwarzen Abdeckungen ist der RAM zu finden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Displayränder sind nicht zu auffällig dick. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der gewohnte Trackpoint  und die sehr gute Tastatur (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Touchpad ähnelt anderen Thinkpads. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Fingerabdrucksensor wirkt bei dem vielen Platz schon fast winzig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Viele Anschlüsse auf der rechten Seite (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch an der linken Seite können wir einige Ports nutzen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Design ist dezent gehalten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Thinkpad X1 Extreme (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Thinkpad X1 Extreme (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die SSD ist erwartet flott. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Display ist recht hell. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Akkulaufzeit in Powermark ist gut. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Der Prozessor drosselt nach einer Weile drastisch. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Damit das Notebook die Temperatur in den Griff bekommt (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Auch die Laufzeit in PCMark 8 ist gut. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Das Touchpad ähnelt anderen Thinkpads. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Es sieht so aus, als hätte Lenovo einfach die Eingabehardware von anderen Thinkpads in ein größereres Chassis eingebaut. Dadurch ist ungewöhnlich viel Platz zwischen der Tastatur und den Gehäuseseiten - etwa 3,5 Zentimeter. Hier hätten sicherlich noch ein paar Tasten oder sogar ein Nummernblock hineingepasst. Allerdings wären dann einige Tasten kleiner und damit weniger gut erreichbar. Der Verzicht auf einen Nummernblock ist daher nachvollziehbar, aber wir finden es schade.

Das falsche Display 
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FranzIntel 22. Dez 2018

@ilovekuchen: Ein "wenig Videobearbeitung" wäre nett? Wir haben damit gerade unterwegs...

B.I.G 04. Nov 2018

Nun ja 3kg +20kg im Rucksack sind halt mehr als 1kg + 20kg im Rucksack und das merkt...

JoeSenfmacher 26. Okt 2018

Ein Zoll dick, Geforce 750m drin.. Kocht meine SSD auch schonmal auf 100°C hoch.. Läuft...

Kaldra 24. Okt 2018

Vorallem bei so teuren Geärten gebe ich dir recht. Aber die Hersteller (ggf. Intel...

narfomat 24. Okt 2018

115W gesamtleistung (45+70) in ultrabook verbauen, welches aufgrund der dicke und damit...


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