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Kaizala Pro: Microsofts Messenger-App wird für Office 365 kostenlos

Vor allem in Asien beliebt ist Microsofts Messaging-Software Kaizala. Die Pro-Version wird es künftig weltweit für Office-365 -Kunden geben. Es ist ein klares Konkurrenzprodukt zu Whatsapp und hat einige Vorteile - aber auch Nachteile.
/ Oliver Nickel
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Kaizala kommt für Android und iOS-Geräte. (Bild: Microsoft)
Kaizala kommt für Android und iOS-Geräte. Bild: Microsoft

Microsoft bringt seine mobile Messenger-App Kaizala Pro(öffnet im neuen Fenster) kostenlos für Office-365-Kunden. Das Programm ist ein Instant Messenger im Stil von Whatsapp oder Signal, bietet jedoch in der Pro-Version weitere Funktionen für Geschäftskunden - etwa eine Nutzerverwaltung innerhalb des Unternehmens. Auch Analysewerkzeuge und Aktivitätenberichte sind damit möglich. Außerhalb eines Office-365-Abonnements kostet die App 1,50 US-Dollar pro Monat und Nutzer.

Kaizala Pro ist die erweiterte Version von Kaizala, die ursprünglich für den indischen Markt konzipiert wurde. Die Software ist für Google Android und Apple iOS verfügbar. Sowohl Kaizala als auch Kaizala Pro bauen wie Office 365 auf Microsofts Cloud-Infrastruktur Azure auf. Microsoft stellt zudem eine offene Programmierschnittstelle zur Verfügung, mit der Entwickler diverse Aktionen für ihre Unternehmen erstellen können. Das können Standortangaben, Durchsagen, Umfragen oder Abstimmungen sein.

Teilen von Office-Dokumenten im Team

Analysen können Administratoren direkt in einem zentralen Dashboard aufrufen, das sich auf der Weboberfläche von Office 365 befindet. Gesammelte Nutzerdaten werden dort als Diagramme angezeigt. Durch die Office-Integration können Nutzer zudem verschiedene Dokumente, Tabellen und Präsentationen teilen.

Kaizala Pro ist eine Alternative zu Whatsapp und wird momentan in Südamerika, Asien und auch Afrika genutzt. In Nordamerika und Europa ist die Software noch nicht sehr verbreitet, wohl auch wegen der Dominanz des konkurrierenden Facebook-Produktes. Auch fehlt momentan noch eine Videochatfunktion. Möglicherweise hat Microsoft diese aber mit Absicht nicht integriert, da diese Aufgabe auch Skype übernehmen könnte - ebenfalls ein Microsoft-Produkt.


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