Latitude 7424, 5424, 5420: Rugged-Notebooks kommen mit Vierkern-CPU und AMD-GPU

Dell rüstet seine Latitude-Rugged-Notebooks künftig mit besserer Hardware aus. Statt dem Core i3 können Nutzer einen Intel-Prozessor der Kaby-Lake-Refresh-Serie auswählen. Ein Display mit 1.000 cd/m² und stabile Gehäuse machen die Notebooks für die Nutzung im Freien sinnvoll.

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Die neuen Latitudes kommen mit Vierkernprozessor.
Die neuen Latitudes kommen mit Vierkernprozessor. (Bild: Dell)

Dell bietet seine Rugged-Notebooks Latitude 7424, 5424 und 5420 künftig mit Prozessoren der Serie Kaby Lake Refresh von Intel an. Ergänzt wird die CPU durch eine dedizierte RX-540-Grafikkarte von AMD. Mit einem 1.000-Candela-Display und einem Rugged-Chassis sind die Notebooks für den Außeneinsatz geeignet. Allerdings bezeichnet Dell nur das Latitude 7427 als Full Rugged.

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Für den Hersteller bedeutet das: eine Spezifizierung nach IP65, die das Gerät als staubdicht und gegen Strahlwasser geschützt erklärt. Die anderen beiden Notebooks sind nach IP52 zertifiziert. Sie sind gegen Staub in schädigender Menge und gegen fallendes Tropfwasser in einem Winkel von bis zu 15 Grad geschützt.

Durch das Prozessor-Upgrade sind Dells Rugged-Notebooks erstmals mit einem Vierkernprozessor bestellbar. Der vorher verwendete Core i3-7130U ist bisher ein Schwachpunkt der Serie gewesen. Gerade im Bereich solch spezieller Geräte werden neuere CPUs und GPUs zudem nicht sehr häufig angeboten. Konfigurierbar sind der Core i5-8350U und der Core i7-8650U jeweils mit vier Kernen und acht Threads.

Alle Notebooks nutzen maximal ein mattes 14-Zoll-Full-HD-Display mit einer angegebenen Helligkeit von 1.000 cd/m² und einem Stift-Digitizer. Allerdings sind diese sehr hellen Panels optional und kosten zustätzlich Geld. Der Touchscreen des Latitude 7424 ist resistiv und kann daher auch mit dicken Handschuhen bedient werden. Die anderen beiden Modellen nutzen einen kapazitiven Touchscreen, der in der Regel präziser ist. Dell gibt an, dass auch diese für Handschuhe geeignet sind. Die Latitudes 5420 und 5424 können Nutzer auch ohne Touchscreen bestellen.

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Die Konfigurationsmöglichkeiten reichen bei allen drei Notebooks recht weit: Es sind bis zu 32 GByte DDR4-Arbeitsspeicher möglich. Dell bietet als Laufwerk eine Auswahl an HDDs und SSDs an, die von einer 1-TByte-Festplatte bis hin zu NVMe-SSDs mit 256, 512 oder 1.000 GByte reichen. Das Latitude 7424 ermöglicht außerdem ein zweites Laufwerk. Hier ist die Konfiguration einer 2,5-Zoll-SATA-SSD mit maximal 1 Tbyte Kapazität möglich möglich.

Das Latitude 7424 und das 5424 haben recht ähnliche Gehäuse. Sie haben jeweils drei USB-A-Buchsen, maximal zwei Gigabit-Ethernet-Schnittstellen, VGA, HDMI, RS-232 und einen UBS-Typ-C-Port. Außerdem können Nutzer an universellen Ports beliebige Anschlüsse anbringen. Das Latitude 7424 hat drei dieser Schnittstellen, das 5424 nur zwei.

Viele Ports

Die 5420-Version nutzt ebenfalls drei USB-A-Ports, maximal zwei RJ45-Buchsen, VGA, HDMI und RS-232. Da das Chassis nur halb so hoch ist wie bei den anderen zwei Modellen, passt dort nur eine universelle Schnittstelle hinein. Alle drei Notebooks unterstützen zwei separate Akkus, die insgesamt bis zu 100 Wattstunden messen. Ein leerer Akku kann im Betrieb getauscht werden.

Die Rugged-Latitudes sind in ihren Grundvarianten mit Kaby-Lake-Refresh-CPU keine preiswerten Geräte. Das 7424 startet bei 3.500 US-Dollar, das Latitude 5424 kostet ab 1.500 US-Dollar. Für das Latitude 5420 werden 1.420 US-Dollar verlangt. Je nach Konfiguration kann der Preis schnell steigen.

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