Abo
  • IT-Karriere:

Sky-C: Bastelrechner zum Linux-Lernen kostet 5 Euro

Aus China stammt die kleine Bastelplatine, auf der ein Sky-C-Prozessor, etwas RAM und wenig Flash-Speicher verbaut sind. Trotzdem soll das für ein Arch-Linux und Mediaplayer reichen - zum Preis von 5 Euro.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Bastelrechner ist etwa so groß wie eine Kreditkarte.
Der Bastelrechner ist etwa so groß wie eine Kreditkarte. (Bild: Hangzhou Guoxin Technology)

Der chinesische Hersteller Hangzhou Guoxin Technology hat eine kleine Bastelplatine vorgestellt, die sich für Linux-Distributionen wie etwa Arch Linux eignen soll. Die Platine ist in etwa so groß wie eine Kreditkarte und bietet USB-Anschlüsse und einen Displayausgang. Für umgerechnet 5 Euro bietet das Unternehmen den Rechner an. Er soll beispielsweise zum Lernen von Linux genutzt werden können, schreibt der Hersteller auf der chinesischsprachigen Produktseite.

Stellenmarkt
  1. Dataport, verschiedene Standorte
  2. Hays AG, Bonn

Grundlage des Systems ist das SoC Nationalchip GX6605S, das eigentlich für DVB-S2-Boxen gedacht ist. Der Chip unterstützt die in China entwickelte C-Sky-Befehlssatzarchitektur für 32-Bit. Das dazugehörige Unternehmen ist Teil der Risc-V-Foundation. Die Dokumentation steht quelloffen auf Github zur Verfügung. Der Prozessor taktet mit etwa 574 MHz und nutzt 64 MByte RAM. Dazu kommen 4 MByte SPI-Flash-Speicher, auf dem ein Bootloader und ein Mediaprogramm installiert werden können.

  • Der Rechner hat viele Anschlüsse. (Bild Hangzhou Guoxin Technology)
  • Videowiedergabe ist möglich. (Bild Hangzhou Guoxin Technology)
Der Rechner hat viele Anschlüsse. (Bild Hangzhou Guoxin Technology)

Reicht für 1080p und H.264

Über HDMI kann der kleine Rechner Videosignale in 1080p bei einem H.264-Codec ausgeben. Die Auflösung des für die GUI zuständigen Framebuffers beträgt allerdings nur 720p. Zudem fehlt ein Ethernet-Anschluss oder ein WLAN-Modem. Netzwerkfunktionalität muss also über eine der zwei USB-2.0-A-Buchsen oder einen der zwei Micro-USB-Anschlüsse nachgerüstet werden. Über einen 5-Pin-Header lassen sich zudem weitere Sensoren anschließen. Von diesen Pins sind drei für GPIO konzipiert, während ein weiterer 3,3 Volt Spannung liefert.

Der angegebene Preis von 5 Euro ist mit Vorsicht zu betrachten: Bei chinesischen Onlinehändlern wie Taobao oder Aliexpress sollten Käufer die im Vergleich zum Produktpreis hohen Versandkosten nach Deutschland miteinberechnen. Aliexpress verlangt so beispielsweise knapp 18 Euro pro Exemplar.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 73,90€ + Versand
  2. 259€ + Versand oder kostenlose Marktabholung

M.P. 15. Nov 2018

Und dann ist nach der Installation von nano, bash und sudo das ROM voll... Etwas...

M.P. 13. Nov 2018

Wenn man sich die Geschichte des Raspberry PI anschaut .... findet man da schon gewisse...

yelram 13. Nov 2018

Die Versandkosten werden von dem Verkäufer berechnet, nicht von Aliexpress selbst. Bei...


Folgen Sie uns
       


Oneplus 7 Pro - Hands On

Das Oneplus 7 Pro ist das neue Oberklasse-Smartphone des chinesischen Startups. Es verfügt über drei Kameras auf der Rückseite und eine ausfahrbare Frontkamera. Das Smartphone erscheint im Mai zu Preisen ab 710 Euro.

Oneplus 7 Pro - Hands On Video aufrufen
Watch Dogs Legion angespielt: Eine Seniorin als Ein-Frau-Armee
Watch Dogs Legion angespielt
Eine Seniorin als Ein-Frau-Armee

E3 2019 Elitesoldaten brauchen wir nicht - in Watch Dogs Legion hacken und schießen wir auch als Pensionistin für den Widerstand. Beim Anspielen haben wir sehr über die ebenso klapprige wie kampflustige Oma Gwendoline gelacht.


    Wolfenstein Youngblood angespielt: Warum wurden diese dämlichen Mädchen nicht aufgehalten!?
    Wolfenstein Youngblood angespielt
    "Warum wurden diese dämlichen Mädchen nicht aufgehalten!?"

    E3 2019 Der erste Kill ist der schwerste: In Wolfenstein Youngblood kämpfen die beiden Töchter von B.J. Blazkowicz gegen Nazis. Golem.de hat sich mit Jess und Soph durch einen Zeppelin über dem belagerten Paris gekämpft.
    Von Peter Steinlechner


      Ocean Discovery X Prize: Autonome Fraunhofer-Roboter erforschen die Tiefsee
      Ocean Discovery X Prize
      Autonome Fraunhofer-Roboter erforschen die Tiefsee

      Öffentliche Vergaberichtlinien und agile Arbeitsweise: Die Teilnahme am Ocean Discovery X Prize war nicht einfach für die Forscher des Fraunhofer Instituts IOSB. Deren autonome Tauchroboter zur Tiefseekartierung schafften es unter die besten fünf weltweit.
      Ein Bericht von Werner Pluta

      1. JAB Code Bunter Barcode gegen Fälschungen

        •  /