Star Wars: Boba-Fett-Film ist "zu 100 Prozent tot"
Die dritte Star-Wars-Geschichte um den Kopfgeldjäger Boba Fett wird wohl nicht mehr verwirklicht werden. Das berichtet das Onlinemagazin The Verge(öffnet im neuen Fenster) mit Bezug auf einen Tweet(öffnet im neuen Fenster) des Radiomoderators Erick Weber. Demnach bestätigte Filmproduzentin Kathleen Kennedy: "Der Boba-Fett-Film ist zu 100 Prozent tot."
Stattdessen wollen sich Disney und Lucasfilm auf die Serie The Mandalorian konzentrieren, die der Geschichte eines Kriegers und Hauptcharakters nach dem Fall des Galaktischen Imperiums in Star Wars Episode VI und vor dem Aufkommen der Ersten Ordnung in Star Wars Episode VII folgt. Wie Boba Fett gehört auch er dem kriegerischen Volk der Mandalorianer an, die durch ihre ikonischen Rüstungen berüchtigt sind. Die Serie könnte ein Exklusivtitel für den geplanten Disney-Streaming-Dienst sein.
Geringer Erfolg des Han-Solo-Films
Dass ein Boba-Fett-Film gedreht werden sollte, wurde bereits seit längerer Zeit diskutiert. Allerdings gab es nie eine offizielle Ankündigung des Projektes. Nach dem unerwartet geringen finanziellen Erfolg des letzten Spin-Offs Solo: A Star Wars Story (Rezension) ist es wenig überraschend, dass ein dritter Film letztlich doch nicht produziert wird. Laut der Analyseseite Boxofficemojo(öffnet im neuen Fenster) spielte der Han-Solo-Film weltweit etwa 393 Millionen US-Dollar ein – bei einem Budget von 275 Millionen US-Dollar.
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Allerdings hätte ein kaum ausgereifter Charakter wie Boba Fett, der in den Episoden V und VI nur wenige Sätze gesprochen hat und schlussendlich vom Sarlaac gefressen wurde, sicherlich viele kreative Freiräume geboten. Es war in diesem Zusammenhang sogar bereits von einem Regisseur wie James Mangold die Rede, der sich etwa für den Wolverine-Film Logan verantwortlich gezeigt hat.
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