Star Wars: Boba-Fett-Film ist "zu 100 Prozent tot"

Es wird wohl doch keinen dritten Star-Wars-Ableger geben, der sich um den kultigen Kopfgeldjäger Boba Fett dreht. Das wird laut einem Medienbericht teils auf den geringen Erfolg des Han-Solo-Films zurückgeführt. Stattdessen soll ein bisher unbekannter Charakter in einer Serie die mandalorianische Rüstung anziehen.

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Boba Fett sieht cool aus und spricht wenig.
Boba Fett sieht cool aus und spricht wenig. (Bild: By Gage Skidmore from Peoria, AZ, United States of America (Boba FettUploaded by MaybeMaybeMaybe) [CC BY-SA 2.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)], via Wikimedia Commons/CC-BY-SA 2.0)

Die dritte Star-Wars-Geschichte um den Kopfgeldjäger Boba Fett wird wohl nicht mehr verwirklicht werden. Das berichtet das Onlinemagazin The Verge mit Bezug auf einen Tweet des Radiomoderators Erick Weber. Demnach bestätigte Filmproduzentin Kathleen Kennedy: "Der Boba-Fett-Film ist zu 100 Prozent tot."

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Stattdessen wollen sich Disney und Lucasfilm auf die Serie The Mandalorian konzentrieren, die der Geschichte eines Kriegers und Hauptcharakters nach dem Fall des Galaktischen Imperiums in Star Wars Episode VI und vor dem Aufkommen der Ersten Ordnung in Star Wars Episode VII folgt. Wie Boba Fett gehört auch er dem kriegerischen Volk der Mandalorianer an, die durch ihre ikonischen Rüstungen berüchtigt sind. Die Serie könnte ein Exklusivtitel für den geplanten Disney-Streaming-Dienst sein.

Geringer Erfolg des Han-Solo-Films

Dass ein Boba-Fett-Film gedreht werden sollte, wurde bereits seit längerer Zeit diskutiert. Allerdings gab es nie eine offizielle Ankündigung des Projektes. Nach dem unerwartet geringen finanziellen Erfolg des letzten Spin-Offs Solo: A Star Wars Story (Rezension) ist es wenig überraschend, dass ein dritter Film letztlich doch nicht produziert wird. Laut der Analyseseite Boxofficemojo spielte der Han-Solo-Film weltweit etwa 393 Millionen US-Dollar ein - bei einem Budget von 275 Millionen US-Dollar.

Allerdings hätte ein kaum ausgereifter Charakter wie Boba Fett, der in den Episoden V und VI nur wenige Sätze gesprochen hat und schlussendlich vom Sarlaac gefressen wurde, sicherlich viele kreative Freiräume geboten. Es war in diesem Zusammenhang sogar bereits von einem Regisseur wie James Mangold die Rede, der sich etwa für den Wolverine-Film Logan verantwortlich gezeigt hat.

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MickeyKay 08. Nov 2018

Jein. Das ist ja erstmal nicht schlimm. Das sind sie in der alten Trilogie auch. Sogar...

MickeyKay 29. Okt 2018

Du übersiehst dabei eine Kleinigkeit: So ein Filmstudio dreht mehr als nur einen Film...

Harddrive 29. Okt 2018

Mir ist sehr wohl klar, dass Patrick Stewart auch ein sehr guter Bühnendarsteller ist...

veluwezoomrr 29. Okt 2018

Ich finde Solo und Rogue One sind super geworden, Ganz im gegensatz zu Episode 7 und 8...

leed 29. Okt 2018

Irgendeine Ausrede musste sich Kennedy wohl einfallen lassen, für den Flop von Solo. Doch...



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