Abo
  • Services:

Security: Google-Anmeldung fordert künftig eingeschaltetes Javascript

Um Nutzer vor eventuellen Angriffen zu schützen, führt Google einen Prüfalgorithmus ein, der vor der Anmeldung mit dem Konto ausgeführt wird. Das erfordert jedoch, dass Kunden dazu Javascript einschalten.

Artikel veröffentlicht am ,
Google will Konten weiter absichern. Das erfordert aber aktiviertes Javascript.
Google will Konten weiter absichern. Das erfordert aber aktiviertes Javascript. (Bild: Pixabay.com/Montage: Golem.de/CC0 1.0)

Google ändert einige Dinge bei den Security-Optionen für Google-Konten. Künftig wird es nötig sein, Javascript für eine Anmeldung bei Google-Diensten anzuschalten. Das liegt an einem neuen Analysealgorithmus, der Nutzerverhalten einschätzt und dessen Risiko bewertet. So kann Google den Zugriff auf ein Konto blockieren, wenn der Zugreifende "suspekt wirkt".

Stellenmarkt
  1. BEUMER Group, Beckum (Raum Münster, Dortmund, Bielefeld)
  2. opta data Abrechnungs GmbH, Essen

Google nennt nicht genau, welche Parameter für eine Einschätzung herangezogen werden. Wahrscheinlich wird etwa die Schnelligkeit, mit der Eingaben getätigt werden, analysiert. Ein automatisiertes Programm fällt dadurch besonders auf. Javascript zu aktivieren, sei für Google dabei keine große Hürde, da dies sowieso nur 0,1 Prozent der Google-Nutzer ausschalten oder einen Browser nutzen, der die Scriptsprache nicht unterstützt. Betroffenen Nutzern wird eine entsprechende Nachricht eingeblendet.

Mehr Benachrichtigungen bei App-Zugriffen

Zudem führt das Unternehmen weitere Sicherheitsoptionen ein. Google hilft bei verschiedene Aktionen: etwa dem Sichern anderer mit dem Konto verknüpfter Accounts, dem Prüfen von finanzieller Aktivität oder dem Nachprüfen von Inhalten und Dateien, die mit dem Google-Konto verbunden sind.

Google weist künftig mit weiteren Benachrichtigungen auf Apps hin, die Zugriff auf den Google-Account erhalten haben. Das soll Nutzern mehr Klarheit geben, welche Software welche Rechte des Kontos verwendet. Bei einem offensichtlichen Missbrauch kann der Aktivitätenverlauf der App eingesehen werden.

Im Blog-Post schreibt Google mit einer Anspielung auf das vergangene Halloween 2018: "Wir schützen Ihre Informationen vor den Tricks von Angreifern. Mit diesen neuen Werkzeugen hoffen wir, dass Sie sich zu Halloween um Zombies, Hexen und Ihre Süßigkeitenbeute und nicht die Sicherheit ihres Kontos sorgen müssen."



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 216,71€
  2. (u. a. 32 GB 6,98€, 128 GB 23,58€)
  3. (u. a. Fractal Design Meshfy Light Tint 69,90€)
  4. 119,90€

torrbox 02. Nov 2018

Jedes Mal erzwungenes 2FA. Nein danke. Glücklicherweise kommt die Kohle von Adsense auch so.

FibreFoX 01. Nov 2018

Möglich wäre ja, dass die n Script einbinden, was mittels CSP geblockt werden müsste...


Folgen Sie uns
       


Microsoft Hololens 2 - Hands on (MWC 2019)

Die Hololens 2 ist Microsofts zweites AR-Headset. Im ersten Kurztest von Golem.de überzeugt das Gerät vor allem durch das merklich größere Sichtfeld.

Microsoft Hololens 2 - Hands on (MWC 2019) Video aufrufen
Mobile Bezahldienste: Wie sicher sind Apple Pay und Google Pay?
Mobile Bezahldienste
Wie sicher sind Apple Pay und Google Pay?

Die Zahlungsdienste Apple Pay und Google Pay sind nach Ansicht von Experten sicherer als klassische Kreditkarten. In der täglichen Praxis schneidet ein Dienst etwas besser ab. Einige Haftungsfragen sind aber noch juristisch ungeklärt.
Von Andreas Maisch

  1. Anzeige Was Drittanbieter beim Open Banking beachten müssen
  2. Finanzdienstleister Wirecard sieht kein Fehlverhalten
  3. Fintech Wirecard wird zur Smartphone-Bank

Display-Technik: So funktionieren Micro-LEDs
Display-Technik
So funktionieren Micro-LEDs

Nach Flüssigkristallanzeigen (LCD) mit Hintergrundbeleuchtung und OLED-Bildschirmen sind Micro-LEDs der nächste Schritt: Apple arbeitet daran für Smartwatches und Samsung hat bereits einen Fernseher vorgestellt. Die Technik hat viele Vorteile, ist aber aufwendig in der Fertigung.
Von Mike Wobker

  1. AU Optronics Apple soll Wechsel von OLEDs zu Micro-LEDs vorbereiten

Überwachung: Wenn die Firma heimlich ihre Mitarbeiter ausspioniert
Überwachung
Wenn die Firma heimlich ihre Mitarbeiter ausspioniert

Videokameras, Wanzen, GPS-Tracker, Keylogger - es gibt viele Möglichkeiten, mit denen Firmen Mitarbeiter kontrollieren können. Nicht wenige tun das auch und werden dafür mitunter bestraft. Manchmal kommen sie aber selbst mit heimlichen Überwachungsaktionen durch. Es kommt auf die Gründe an.
Von Harald Büring

  1. Österreich Bundesheer soll mehr Daten bekommen
  2. Datenschutz Chinesische Kameraüberwachung hält Bus-Werbung für Fußgänger
  3. Überwachung Infosystem über Funkzellenabfragen in Berlin gestartet

    •  /