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VMware: In jeder AWS-Verfügbarkeitszone soll es auch VMware geben

Die Expansionspläne von VMware sind optimistisch: Das Unternehmen will bis 2020 in vielen weiteren Zonen vertreten sein. Danach gibt es sogar Pläne, in relativ herausfordernde chinesische Standorte zu expandieren. Dabei sei die Übernahme von Red Hat durch IBM eine Chance.

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Eine Roadmap für die Expansion von VMware zeigt ambitionierte Pläne.
Eine Roadmap für die Expansion von VMware zeigt ambitionierte Pläne. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)

In Zukunft will VMware in viele weitere Länder expandieren. Auf Basis der Infrastruktur von AWS soll noch im Jahr 2018 die Virtualisierungssoftware nach Irland, Tokyo und in die US-Bundesstaaten Kalifornien und Ohio kommen. Pläne bestehen sogar bis ins Jahr 2020, wenn das Unternehmen nach China in die Städte Beijing und Ningxia epandieren will. Als einer der großen Partner von IBM sieht VMware zudem eine gute Chance im Kauf des Unternehmens Red Hat, das einen Fokus auf Open Source setzt.

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VMware-CEO Pat Gelsinger sagte auf der VMworld Europe 2018 in Barcelona: "In jeder AWS-Verfügbarkeitszone wird es auch VMware geben". Das bedeutet: Im Jahr 2019 werden vor allem asiatische Regionen erschlossen, etwa Mumbai, Hong Kong, Osaka, Bahrain, Seoul und Singapur. Aber auch für Frankreich, Brasilien und Schweden sind Erweitererungspläne veröffentlicht worden.

Red-Hat-Aqkuise ist gut für VMware

Als langjähriger IBM-Partner sehen Gelsinger und sein Unternehmen keine Bedrohung in der Übernahme von Red Hat. Im Gegenteil: Das sei auch für VMware eine Chance, den Open-Source-Markt einzusteigen. Das bedeutet allerdings wohl nicht, dass Vsphere und andere Produkte plötzlich quelloffen werden. Gelsinger beschreibt das Verhältnis zu dieser Softwarekultur recht umgangssprachlich: "Wenn man einen Dienst kauft, schert man sich darum, ob dieser Open Source, Close Source oder Chipmunks ist?"

Zeitgleich dazu kündigt VMware an, dass die Virtualisierungsumgebung auf mehrere IBM-Dienste kommen wird, etwa IBM Watson, IBM Cloud und IBM Kubernetes. Für letzteres wird es auch eine hausinterne Lösung geben: Kubernetes as a Service, das im neuen VMware pks integriert wird. Offenlegung: Golem.de hat auf Einladung von Vmware an der Veranstaltung Vmworld 2018 in Barcelona teilgenommen. Die Reisekosten wurden zur Gänze vom Gastgeber übernommen. Unsere Berichterstattung ist davon nicht beeinflusst und bleibt gewohnt neutral und kritisch. Der Artikel ist, wie alle anderen auf unserem Portal, unabhängig verfasst und unterliegt keinerlei Vorgaben seitens Dritter.



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