
Die USA konzentrieren sich in einem technologischen Kalten Krieg derzeit auf Huawei in Europa. Doch die Regierungen wollen dem Druck der USA nicht einfach nachgeben oder sind gespalten. Huawei macht zudem der EU weitgehende Zugeständnisse.

Bei den IT-Jobs liegen die Sicherheitsspezialisten weiter vorn. Doch auch eine IT-Berufsausbildung bringt 50.000 Euro im Jahr.

Ein Verkauf von SecureWorks könnte Dell über 2 Milliarden US-Dollar bringen. Der Hersteller muss seine Schulden dringend reduzieren.

In der Schweiz kosten die 5G-Frequezen nur 380 Millionen Franken, in Deutschland erwartet man bis zu 10 Milliarden Euro. Dafür soll laut Swisscom 5G bis Ende 2019 bereits in 60 Städten und Gemeinden punktuell verfügbar sein. Endgeräte sollen in den nächsten Monaten auf den Schweizer Markt kommen.

Nach der Einigung um Huawei sehen der Bitkom und ein Geheimdienstexperte der Grünen die Änderung des Gesetzes kritisch. Anders als Huawei ließen sich US- und europäische Unternehmen nicht auf ein No-Spy-Abkommen ein.

Bei der Deutschen Telekom ist der Vectoring-Ausbau wieder ein großes Stück vorangekommen. Super-Vectoring und Vectoring gibt es jetzt für 821.000 weitere Anschlüsse.

Google Fiber ist mit seinem Neustart mit einer besonders billigen Trenchingmethode gescheitert. Statt das Netz neu zu verlegen, schaltet der milliardenschwere Konzern die Glasfaser nun ab.

Die Bundesregierung hat dem massiven Druck aus den USA nicht nachgegeben, Huawei auszuschließen. Merkel und das Auswärtige Amt haben sich der Argumentation der Telekom angeschlossen.

Seit Anfang 2017 soll eine Gruppe in Deutschland Krypto-Mining betrieben haben. Dabei nutzte sie eine Elektroinstallation, die den Stromzähler umging. Doch der hohe Verbrauch war zu auffällig, der Versorger bemerkte das Mining von Bitcoin, Dash und Ethereum.

Für 200 Euro im Monat können private Kunden bei der BBV Deutschland den schnellsten Zugang buchen. Der FTTH-Betreiber hat all seine Anschlüsse auf symmetrische Datenraten umgestellt.

Zur Eröffnung seines neuen Hauptsitzes zeigt M-net mit Nokia neue Technik für sehr hohe Datenraten über Glasfaser. Nach der Krise in Cham zeigt sich M-net wieder von seiner besten Seite.

Die US-Regierung versucht derzeit, ihre Verbündeten in Europa unter Druck zu setzen, um dort einen schnellen 5G-Ausbau zu verhindern. Italien ist wohl bereit, sich den USA unterzuordnen und Huawei sowie ZTE auszuschließen.

M-net bekommt von den Stadtwerken München 50 Millionen Euro, um die Krise im Landkreis Cham zu überstehen. Auch der weitere FTTB-Ausbau in München braucht eine Stärkung der Kapitalbasis.

Nach dem Eilantrag der Telefónica gegen die 5G-Auktionsregeln bewertet wohl auch die Telekom die Situation neu. Das zur Auktion stehende Spektrum werde den Netzbetreibern erst ab Ende 2020 zugeteilt, daher habe eine Klage keine Verzögerung des Netzausbaus zur Folge, betont Telefónica-Chef Markus Haas.

Bei einem neuen 5G-Testfeld betont die Telekom die Zusammenarbeit mit Ericsson. Doch auch der schwedische Konzern setzt auf Made in China und betreibt Produktion und Entwicklung mit chinesischen Konzernen.

Über die nächsten Jahre will die Deutsche Glasfaser zusammen mit einem Energieversorger einen ganzen Landkreis in Hessen ausbauen. Das Projekt mit Entega hat eine Besonderheit: Man bietet Open Access.

Die Netzbetreiber wollen eine schnelle Entscheidung über den Einsatz von Huawei-Technik. Heute wird auf höchster Regierungsebene beraten, ob dem Druck der USA nachgegeben wird.

Die Telefónica klagt nun mit aufschiebender Wirkung gegen die Auktion der 5G-Frequenzen in der zweiten Märzhälfte. Bisherige Klagen hatten nicht dieses Ziel.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat bei einem Staatsbesuch einen Weg zur Zusammenarbeit mit Huawei bei 5G aufgezeigt. Man will offenbar zusätzlich zur Quellcode-Offenlegung eine Zusicherung der chinesischen Regierung.

Die von IBM lange geplante Auslagerung von mehreren Hundert Jobs in der Software-Wartung und Implementierung zum IT-Systemhaus Bechtle ist unterzeichnet. Betroffen sind 400 bis 500 Experten. Doch die Arbeitsbedingungen sind noch ungeklärt.

Die Telekom will endlich beginnen, die 700-MHz-Frequenzen, die bisher für den terrestrischen Rundfunk DVB-T verwendet wurden, für 4G und künftig 5G zu nutzen. Dieser Ausbau hätte längst beginnen können, meinen Experten.

Googles Konzernmutter Alphabet hat Gewinn und Umsatz erneut stark gesteigert. Doch auch die Betriebsausgaben lagen mit sieben Milliarden US-Dollar weit über den Prognosen.

Das Beratungsunternehmen Accenture und Microsoft gründen die Accenture Microsoft Business Group. Es werden auf Azure basierende Produkte und Dienstleistungen geschaffen. Die Führung in der neuen Firma wird Accenture haben.

Die Brief- und Paketzusteller der Deutschen Post brauchen eine flächendeckende und stabile Versorgung mit dem aktuellen Standard LTE. 5G werde dagegen noch nicht benötigt.

Liberty Global setzt den Ausstieg in Europa weiter fort. Nun soll UPC Schweiz an Sunrise verkauft werden. Sunrise' größter Aktionär ist die deutsche Freenet.

Zava - zuvor DrEd - will seine Onlinearztpraxis auf Deutschland ausweiten. Ein Großteil der Landesärztekammern hat beschlossen, ärztliche Behandlung auch ausschließlich per Telemedizin zuzulassen.

Die Deutsche Post hält vorerst an ihrem bei Privatpersonen fast erfolglosen Messenger Sims Me fest. Bei den Geschäftskunden gab es kürzlich Neuzugänge.

Die Swisscom legt Wert auf die Zusammenarbeit mit Huawei und verlässt sich auf das eigene Monitoring des Netzes. Auch der Vodafone-Chef will eine fachliche Debatte.

Die Netzbetreiber und Bundesministerien haben sich grob darauf verständigt, dass alle Ausrüster künftig einer Zertifizierung und Offenlegung der Quellcodes unterliegen. Dem Bundesinnenministerium geht das bei 5G nicht weit genug.

Amazon weist erneut einen Rekordgewinn von 3,03 Milliarden US-Dollar aus. Der Umsatz erreicht 72,38 Milliarden US-Dollar.

Voice over LTE gibt es weiterhin nicht für jeden. Ausgeschlossen sind oft Prepaidnutzer und sämtliche virtuellen Netzbetreiber.

In den vergangenen Monaten hat die Zahl der Beschwerden zu Abofallen wieder zugenommen. Zed Germany liegen Beschwerden aus ganz Deutschland vor, besonders oft von Vodafone-Kunden.

Kurz nach der Übernahme eines Konkurrenten für Glasfaser-Technologie will der US-Konzern Infinera das Berliner Werk von Coriant, eine Ausgründung von Nokia Siemens Optical, schließen. Es sei wohl nur um Patente und die Kundendatei gegangen, kritisiert die Gewerkschaft.

Ein früherer deutscher Spionagechef und gegenwärtiger Lobbyist behauptet, dass Huawei einen geheimen Knopf habe, um das künftige 5G-Netz abzuschalten. Die Netzbetreiber sehen das anders.

Microsoft meldet einen Gewinn von 8,42 Milliarden US-Dollar. Doch nicht jeder ist mit dem Quartalsbericht zufrieden.

Facebook kann trotz Skandalen weiter wachsen. Der Gewinn erreicht ein neues Rekordniveau.

Die Telekom will ihre erprobte Zusammenarbeit mit Huawei weiterführen. Bei einem Treffen im Bundeswirtschaftsministerium am Mittwoch wurde von allen Anbietern die Prüfung des Quellcodes gefordert. Huawei ist einverstanden.

Intel will erneut viel Geld in Israel ausgeben. Gerade wurde ein Angebot für den End-to-End Ethernet-Ausrüster für Rechenzentren erhöht.

Telefónica setzt wegen des fehlenden eigenen Festnetzes auch bei 5G auf Richtfunk. Dabei kommt innovative Technik von Huawei zum Einsatz.

Jahrelang blieben die Funklöcher bestehen. Dass sie jetzt geschlossen werden, liegt nicht nur am öffentlichen Druck. Die Hoffnung auf Gewinne aus 5G treibt den 4G-Ausbau voran.

Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart hält wenig von einem Ausschluss von Huawei vom Netzausbau. Der Ausrüster sei ein wichtiger Partner für Mobilfunk- und Festnetze.

Apple verkauft weniger iPhones. Experten erwarten, dass der Trend sich im nächsten Quartal fortsetzt.

Der auf Sparsamkeit bedachte Ralph Dommermuth will einen gemeinsamen 5G-Ausbau. Was volkswirtschaftlich sinnvoll wäre, wird von United Internet aus anderen Gründen gewollt.

Intel plant laut einem Medienbericht eine Erweiterung seiner Fab in Israel. Die Investitionen sollen zwischen 5 und 11 Milliarden US-Dollar betragen.

Die Deutsche Telekom sieht laut einem vertraulichen internen Briefing in einem Ausschluss von Huawei bei 5G vor allem einen Vorteil der USA und China. Europa würde technologisch mindestens zwei Jahre verlieren.

Der Chef von Notebooksbilliger.de, Oliver Ahrens, muss das Unternehmen verlassen. Die missglückte Fusion mit Medimax soll jedoch nicht der Grund für die Entlassung sein.

Die US-Regierung hat ihr Anklagepaket gegen Huawei offiziell vorgelegt. Huawei werden Verstöße gegen Iran-Sanktionen, Geldwäsche, Betrug, Verschwörung zur Behinderung der Justiz und Industriespionage vorgeworfen.

Brandenburg bekommt in einem Landkreis Glasfaser. Bei einer Förderquote von über 90 Prozent sollen für 20.000 Haushalte 130 Millionen Euro ausgegeben werden.

Ohne eine Ankündigung hat Intel seinen Landeschef abgelöst. Hannes Schwaderer, der den Job schon früher innehatte, übernimmt wieder. Er will dabei einiges ändern bei Intel Deutschland.

Ein sicherer Betrieb von 5G ist laut den deutschen Industrieverbänden nur möglich, wenn sie die Netze selbst aufsetzen und betreiben. Auch Städte- und Landkreistag wollen nicht verzichten.