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Glasfaser: Tele Columbus braucht neue Geldgeber

Ein neues Finanzierungskonzept soll den Kabelnetzbetreiber Tele Columbus Richtung Glasfaser umbauen. Doch das Konzept braucht neue Geldgeber.

Artikel veröffentlicht am ,
Ein Shop des Kabelnetzbetreibers
Ein Shop des Kabelnetzbetreibers (Bild: Tele Columbus)

Tele Columbus muss die Finanzierung des Unternehmens erneuern. Das gab der zweitgrößte Kabelnetzbetreiber Deutschlands am 18. August 2020 bekannt. Hauptaktionäre sind United Internet und Rocket Internet.

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United Internet besitzt annähernd 29 Prozent an Tele Columbus, an dem sich im Oktober auch Rocket Internet mit rund 12 Prozent beteiligte. "Wir arbeiten derzeit mit Beratern zusammen, um die langfristige Finanzierungsstruktur zu schaffen, die zur Finanzierung unseres Wachstumsplans und zur Schaffung einer nachhaltigen Kapitalstruktur erforderlich ist", sagte der neue Firmenchef Daniel Ritz, der seit Anfang Februar im Amt ist. Da man mehrere Optionen prüfe, könne erst im vierten Quartal 2020 ein umfassendes Finanzierungsupdate vorgestellt werden.

Laut einem Bericht des Manager Magazin hat United Internet die Finanzberater von Merrill Lynch engagiert, um die Zukunftsoptionen für Tele Columbus zu prüfen. Damit wäre auch wieder eine Aufspaltung des Unternehmens möglich. Das britische Magazin Tmtfinance hatte berichtet, dass Tele Columbus plane, sein Geschäft in eine Netzwerkeinheit und eine Serviceeinheit aufzuteilen, um die neu geschaffene Netzwerkgesellschaft zu verkaufen. Die US-Bank Goldman Sachs sei von Tele Columbus mit der Vorbereitung beauftragt worden.

"In den letzten Wochen haben wir unsere Strategie 'Fiber Champion' erarbeitet, die sich auf drei Säulen konzentriert: FTTB/H-Ausbau, Steigerung der Nutzung und langfristige Kundenbeziehungen", erklärte Ritz.

Tele Columbus berichtete über ein "strukturell herausforderndes Umfeld". Der Nettoverlust betrug 14,7 Millionen Euro, nach 18,9 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Der Umsatz sank um 5,1 Prozent auf 119,9 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum wurden 126,3 Millionen Euro erwirtschaftet.

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Tuxfreak 19. Aug 2020

Dann hat sie hoffentlich so clevere Kinder und/oder Enkel die ihr eine Sat-Anlage aufs...

asa (Golem.de) 19. Aug 2020

Vielen Dank für den Hinweis, ist berichtigt.


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