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Schifffahrt: Vodafone Deutschland baut 5G-Netz für Wasserstraßen

Nach den Auflagen der Bundesnetzagentur ist noch bis 2024 Zeit, die Wasserstraßen mit 5G zu versorgen. Vodafone fängt schon mal an.

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Der Netzbetreiber hat nah am Wasser gebaut
Der Netzbetreiber hat nah am Wasser gebaut (Bild: Vodafone Deutschland)

Vodafone baut an den Bundeswasserstraßen das 5G-Netz aus. Wie der Netzbertreiber am 26. August 2020 bekanntgab, wurden die ersten 180 5G-Antennen an 64 Standorten aktiviert. Rund 1.000 weitere Antennen an circa 300 Standorten sind in den kommenden zwölf Monaten geplant.

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Mittelfristig soll ein dichtes 5G-Netz auch an den Bundeswasserstraßen entstehen. Als Nutzer der neuen Mobilfunk-Technik werden die Hafenlogistik und Segelsport-Veranstaltungen ebenso gesehen wie die vielen Menschen, die auf Deutschlands Bundeswasserstraßen segeln, paddeln und rudern oder mit dem Motorboot unterwegs sind.

Versorgt werden sollen nach den 5G-Auflagen der Bundesnetzagentur bis Ende 2022 mit mindestens 100 MBit/s mindestens 98 Prozent der Haushalte je Bundesland, alle Bundesautobahnen, die wichtigsten Bundesstraßen sowie die wichtigsten Schienenwege. Bis Ende 2024 sollen alle übrigen Bundesstraßen mindestens mit 100 MBit/s, alle Landes- und Staatsstraßen, die Seehäfen und die wichtigsten Wasserstraßen sowie alle übrigen Schienenwege mit mindestens 50 MBit/s versorgt sein. Für alle Bundesautobahnen und Bundesstraßen wird zudem eine Latenz von 10 Millisekunden vorgeschrieben.

Hier gebe es keinen Unterschied zu den 5G-Frequenzen in den Städten und auf dem Land, sagte Vodafone-Sprecher Volker Petendorf Golem.de auf Anfrage. Vodafone setzte bisher beim 5G-Ausbau auf den 700-MHz-Bereich, der zuvor für das digitale terrestrische Fernsehen DVB-T diente und im Jahr 2015 für rund 5 Milliarden Euro versteigert wurde. Hier sind mit 5G Datenübertragungsraten von ungefähr 130 MBit/s (B20+N28) möglich. Diese Frequenz reicht jedoch weiter ins Land hinein und kommt besser in die Häuser. In diesem Jahr wird Vodafone die Mobilfunktechnologie an fast 8.000 Antennen aktivieren.

In Frankfurt nutzte Vodafone erstmals 1,8 Gigahertz für 5G. Ein Frequenzbereich wurde von der Bundesnetzagentur bereits im April und Mai 2010 versteigert. Hier setzt Vodafone bisher in Städten LTE Band 3 ein. Dabei kommt auch in Frankfurt Dynamic Spectrum Sharing (DSS) zum Einsatz, um den gleichzeitigen Betrieb von LTE und 5G in der Funkzelle zu ermöglichen.

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